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Vorsorge

Ab wann soll man für die Altersvorsorge sparen?

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Für die meisten jungen Schweizer ist die Zukunft weit weg und Sparen für später erst einmal kein Thema. Warum man das Hier und Jetzt aber noch viel mehr geniessen kann, wenn man regelmässig in die 3. Säule einzahlt, erklärt der AXA Vorsorge-Experte Beat Lang.

Das Thema Vorsorge wird gerade von jungen Menschen gerne auf die lange Bank geschoben. Deshalb ganz grundsätzlich: Warum ist es so wichtig, sich darum zu kümmern?

Zunächst möchte ich die Gelegenheit nutzen, dieses hartnäckige Vorurteil zu entkräften: Denn junge Menschen interessieren sich heutzutage deutlich stärker für das Thema der privaten Vorsorge als früher. Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass die Altersvorsorge durch den AHV- und Pensionskassen-Anteil unsicher und vor allem unzureichend ist. Fürs Erreichen eines persönlichen Vorsorgeziels spielt der Faktor Zeit eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wer sich erst spät im Leben entschliesst, etwas zur Seite zu legen, muss während einer entsprechend kürzeren Ansparphase deutlich höhere Summen entbehren. Wer hingegen schon früh startet, kann selbst mit kleinen Beträgen einen grossen Sparbetrag anhäufen.

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    Beat Lang

    ist Leiter der Generalagentur Vorsorge & Vermögen Zürich Nord. Er beantwortet unsere Fragen rund um das Thema Altersvorsorge und erklärt wie man sich für die Zukunft richtig absichert.

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Wann soll man mit dem Einzahlen in die 3. Säule beginnen?

Je früher, je besser. Schon kleine Beträge bringen durch die längere Ansparphase einen stattlichen Endbetrag zusammen. Zu unterscheiden ist dabei zwischen der besonders steuerbegünstigten gebundenen Vorsorge 3a, die durch einen Maximalbetrag limitiert ist, und der ungebundenen Vorsorge 3b.

Die Berechnung erfolgt auf der Grundlage eines moderaten Zinssatz von 1%, der den aktuell extrem niedrigen Zinssatz von 0,1% mit einem voraussichtlichen Zinsanstieg in den nächsten Jahren kombiniert.

Die Berechnung erfolgt auf der Grundlage eines moderaten Zinssatz von 1%, der den aktuell extrem niedrigen Zinssatz von 0,1% mit einem voraussichtlichen Zinsanstieg in den nächsten Jahren kombiniert.

Sobald man das Elternhaus verlässt, geniesst man natürlich die Freiheit. Wie kann man diese Unabhängigkeit durch die richtige Versicherung und Vorsorge unterstützen?

Zum ersten Mal die komplette Verantwortung fürs eigene Leben zu übernehmen – das ist natürlich eine aufregende Zeit. Aber auch, wenn es spannend ist, nicht zu wissen, wohin die Reise geht – gut versichern sollte man sich trotzdem. Oft laufen einige Versicherungen noch über die Eltern. 

Mein Rat: einen professionellen Berater dazuholen, der alle Versicherungen auf den Prüfstand stellt und genau weiss, wo es Ergänzungen braucht. Die beste Basis sind die «Big Six»: also Krankenkasse, Vorsorge, Motorfahrzeugversicherung, Reiseversicherung, Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung. Und auch das Budget spielt hier wieder eine Rolle. Es ist sinnvoll zu sehen, welche Teile vom Lohn weggehen und wie dieser aufgeteilt werden kann. Ansonsten folgt gerade bei Berufseinsteigern am Ende des Monats, wenn das ganze Geld aufgebraucht ist, das böse Erwachen.

Schon kleine Beträge bringen durch die längere Ansparphase einen stattlichen Endbetrag zusammen.

Beat Lang, Vorsorge-Experte

Was geben Sie jungen Menschen mit auf den Weg?

Zugegeben, in jungen Jahren denkt niemand gerne ans Älterwerden. Themen wie Pensionierung und Vorsorge sind abstrakt, manche Jugendliche flüchten sich sogar in die Vermutung, dass sich die Welt in 20 Jahren gar nicht mehr drehen wird. Meine Aufgabe als Berater ist, ihnen ganz nüchtern aus der Vogelperspektive ihre aktuelle Versicherungslage in den drei Säulen aufzuzeigen. Dann versuchen wir gemeinsam herauszufinden, ob sie sich damit wohlfühlen. Mir ist völlig klar, dass durch die Kosten für Studium bzw. Ausbildung, für Unterkunft, Ernährung und Freizeit nicht mehr viel Geld für die Vorsorge bleibt. Aber ich kann nicht oft genug betonen: Ein kleiner Betrag von 100 Franken monatlich genügt schon. Der muss nicht zwingend bei einer Versicherung fürs Alter, investiert werden, sondern zum Beispiel auch in ein IV-Kapital, eine Arbeitsunfähigkeits- oder Todesfallabsicherung.

Zum Schluss noch ganz persönlich gefragt: Haben Sie in jungen Jahren selbst auch schon vorgesorgt?

Ich habe tatsächlich sehr früh mit dem Sparen begonnen. Seit ich 20 Jahre alt war, habe ich regelmässig in einen 3b-Sparplan eingezahlt, mit dem ich 20 Jahre später schliesslich die Ausbildung meiner Kinder finanzieren konnte. Ab 25 Jahren wiederum habe ich meine private Altersvorsorge aufgebaut. Insofern: Ich bin absolut froh, damals die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben.

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