Die Pensionskasse der AXA

Meine Pensionskasse

Willkommen auf dem Portal für Arbeitnehmende, die einer Pensionskasse angehören. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen rund um Ihre berufliche Vorsorge. Sind Sie zudem bei einer Pensionskasse der AXA versichert, können Sie zu allen Fragestellungen individuelle Online-Berechnungen ausführen. 

  • Online-Berechnungen Ihrer Leistungen und Möglichkeiten
  • Lesehilfe zum Pensionskassenausweis

Online-Berechnungen und Formularservice

Wenn Sie bei einer Pensionskasse der AXA versichert sind, können Sie alle Szenarien Ihrer Pensionskassenleistungen online berechnen und Formulare herunterladen. Andernfalls wird Ihr Arbeitgeber oder Ihre Personalabteilung für Sie die gewünschten Berechnungen ausführen und alle nötigen Informationen aushändigen.

Provisorische Leistungsberechnungen

  • Überprüfung Ihrer Vorsorgesituation
  • Ermittlung Ihrer Altersguthaben
  • Einbussen durch eine vorzeitige Pensionierung
  • Möglichkeiten und Konsequenzen eines Vorbezugs für Wohneigentum
  • Möglichkeiten und Auswirkungen eines Einkaufs in die Pensionskasse

Loggen Sie sich mit dem Zugriffscode ein, der sich auf Ihrem Pensionskassenausweis befindet. Ist dort kein Zugriffscode angegeben, wenden Sie sich für die gewünschten Berechnungen an Ihren Arbeitgeber respektive an Ihre Personalabteilung. 

Login Online-Berechnungen

(Nummer auf Ihrem Pensionskassenausweis bereithalten)

Formularservice

(Für den Zugang zum Formularservice benötigen Sie nur Ihre Vertragsnummer. Diese finden Sie auf Ihrem Persönlichen Ausweis, den Sie jährlich erhalten.) 

Die wichtigsten Begriffe rund um die Pensionskasse

  • Altersguthaben

    Das Altersguthaben aus der beruflichen Vorsorge ist das Guthaben, das Sie laufend in der 2. Säule aufbauen. Ihr vorhandenes Altersguthaben setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:

    • Individuelle Altersgutschriften
    • Eingebrachte Freizügigkeitsleistungen
    • Allfällige Einlagen durch den Arbeitgeber und/oder durch Einkauf
    • Gutgeschriebene Zinsen
    • Überschussanteile

    Massgebend für die Höhe Ihres obligatorischen Altersguthabens sind ausschliesslich die Altersgutschriften und Einlagen gemäss den Mindestvorschriften des BVG sowie deren Verzinsung. Für die Verzinsung gilt der vom Bundesrat festgelegte Mindestzinssatz. 

  • Altersgutschriften

    Die Altersgutschriften dienen dem Aufbau von Altersguthaben. Sie setzen sich zusammen aus den Sparbeiträgen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Die Höhe der Altersgutschriften ist im Vorsorgereglement jeder Vorsorgeeinrichtung festgelegt und berechnet sich grundsätzlich prozentual anhand des versicherten Lohnes. Gemäss BVG kommen folgende Prozentsätze zur Anwendung: 

    Lebensalter            Prozentsatz
    Frau / Mann

    25 – 34                     7 %

    35 – 44                     10 %

    45 – 54                     15 %

    55 – 64/65               18 %

  • Alterskapital

    Das Alterskapital entspricht dem Altersguthaben zum Zeitpunkt der Pensionierung. Ihr voraussichtliches Alterskapital finden Sie in Ihrem Persönlichen Ausweis (Pensionskassenausweis). Der Betrag ergibt sich aus der Hochrechnung des vorhandenen Altersguthabens auf der Basis Ihres aktuell versicherten Lohnes, der reglementarischen Altersgutschriften und der aktuell garantierten Zinssätze. 

  • Altersrente, berufliche Vorsorge

    Die jährliche Altersrente errechnen Sie, indem Sie das Altersguthaben bei Erreichen der Pensionierung mit dem zu diesem Zeitpunkt gültigen Umwandlungssatz multiplizieren. 

  • Mehrere Arbeitgeber

    Arbeiten Sie bei mehreren Arbeitgebern und erreichen pro Arbeitsverhältnis keinen Mindestjahreslohn gemäss BVG, haben Sie die Möglichkeit, sich freiwillig bei der Vorsorgeeinrichtung einer Ihrer Arbeitgeber versichern zu lassen. Ist dies nicht möglich, können Sie sich der Stiftung Auffangeinrichtung BVG anschliessen.

  • Auffangeinrichtung

    Die Auffangeinrichtung ist eine gesamtschweizerische Vorsorgestiftung. Sie ist gemäss BVG verpflichtet, folgende Aufgaben zu übernehmen:

    • Zwangsanschluss: Aufnahme von Arbeitgebern, die ihrer Pflicht zum Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung nicht nachkommen
    • Unternehmensanschluss auf Wunsch: Unternehmen auf deren Verlangen an die Auffangeinrichtung anschliessen
    • Aufnahme von freiwillig Versicherten: z. B. selbstständig Erwerbende oder Arbeitnehmer im Dienst mehrerer Arbeitgeber (sofern der gesamte Jahreslohn den BVG-Mindestlohn übersteigt)
    • Bei Arbeitgebern ohne Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung: BVG-Leistungen für die betroffenen Arbeitnehmer erbringen
    • Bei Vorsorgeunterbruch: Freizügigkeitskonten von Personen führen, die nicht in eine neue Vorsorgeeinrichtung eintreten und die frühere Vorsorgeeinrichtung innerhalb von zwei Jahren nicht über die Aufrechterhaltung des Vorsorgeschutzes informieren
    • Anschluss der Arbeitslosenversicherung: Durchführung der obligatorischen Versicherung gegen die Risiken Tod und Invalidität für die in der Arbeitslosenversicherung gemeldeten Taggeld-Bezüger
  • Beiträge

    Die Pensionskassen erheben zur Finanzierung ihrer Leistungen Beiträge. Diese werden von Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam getragen. Die Höhe der Beiträge hängt von verschiedenen Faktoren ab, so z. B.

    • vom Alter und Geschlecht der versicherten Person
    • vom Vorsorgeplan
    • vom versicherten Lohn

    Die Aufteilung der Beiträge zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist im Vorsorgereglement festgelegt. Der Beitrag des Arbeitgebers muss mindestens gleich hoch sein wie die Summe aller Beiträge seiner Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber zieht dem versicherten Arbeitnehmer den entsprechenden direkt Beitrag vom Lohn ab.

  • Beitragsbefreiung bei Invalidität

    Die Beitragsbefreiung ist eine Versicherungsleistung. Wird eine versicherte Person vor Erreichen des Pensionsalters arbeitsunfähig bzw. invalid, entfällt nach Ablauf der vereinbarten Wartefrist die Pflicht, Beiträge zu zahlen. Die Vorsorgeeinrichtung finanziert dann die berufliche Vorsorge auf ihre Kosten weiter.

  • BVG-Alter

    Ihr massgebendes BVG-Alter errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Kalenderjahr und Ihrem Geburtsjahr. Das BVG-Alter kann deshalb um ein Jahr höher sein als das tatsächliche Alter.

  • BVG-Vorsorgeleistungen

    Das Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge schreibt folgende Vorsorgeleistungen vor:

    Altersleistungen

    • Altersrente
    • Pensionierten-Kinderrente

    Invalidenleistungen

    • Invalidenrente
    • Invaliden-Kinderrente

    Hinterlassenenleistungen

    • Witwen- oder Witwerrente
    • Einmalige Abfindung für Witwer oder Witwen
    • Waisenrente 
  • Erwerbsunfähigkeit

    Als erwerbsunfähig gilt eine Person, die aus folgenden Gründen ihren Beruf oder eine andere zumutbare Arbeitstätigkeit nicht mehr oder nur vermindert ausüben kann:

    • Medizinisch objektiv feststellbare Krankheit
    • Unfall
    • Gebrechen 
  • Freizügigkeitsfall

    Ein Freizügigkeitsfall liegt vor, wenn Sie vor Eintritt eines Vorsorgefalles (Pensionierung, Invalidität oder Todesfall) aus der Vorsorgeeinrichtung austreten. Dies trifft z. B. zu, wenn Sie den Arbeitgeber wechseln. 

  • Freizügigkeitsgesetz / Freiwillige Versicherung

    Nicht jede Person ist obligatorisch in der beruflichen Vorsorge versichert. Sind Sie selbstständig erwerbend oder als Arbeitnehmer bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt, ist eine freiwillige Unterstellung möglich, wenn der gesamte Jahreslohn den BVG-Mindestlohn übersteigt.

    Selbstständig Erwerbende haben die Wahl, sich gegebenenfalls der Vorsorgeeinrichtung ihres Berufsverbandes oder ihrer Arbeitnehmer anzuschliessen. Ist dies nicht möglich, sind Sie berechtigt, sich bei der Auffangeinrichtung versichern zu lassen. 

  • Freizügigkeitsleistung

    Treten Sie vorzeitig aus einer Vorsorgeeinrichtung aus, haben Sie Anspruch auf das dort angesammelte Guthaben, die sogenannte Freizügigkeitsleistung. Die Höhe der Freizügigkeitsleistung ist im Vorsorgereglement festgelegt. Eine Mindestleistung garantiert das Freizügigkeitsgesetz. 

  • Freizügigkeitspolice / Freizügigkeitskonto

    Treten Sie vorübergehend oder definitiv aus einer Vorsorgeeinrichtung aus – z. B. bei Stellenaufgabe, -unterbruch oder bei einem Auslandsaufenthalt – und können Ihre Freizügigkeitsleistung keiner neuen Vorsorgeeinrichtung überweisen, wird sie dennoch ausbezahlt. Darüber verfügen dürfen Sie aber nicht. Für die Auszahlung haben Sie zwei Möglichkeiten:

    • Sie deponieren Ihre Freizügigkeitsleistung auf einem Freizügigkeitskonto bei einer Freizügigkeitsstiftung.
    • Sie zahlen Ihre Freizügigkeitsleistung in eine Freizügigkeitspolice bei einer Versicherungseinrichtung ein. 
  • Frühpensionierung / Vorzeitige Pensionierung

    Eine vorzeitige Pensionierung ist ab dem vollendeten 58. Lebensjahr möglich, wenn es das Reglement Ihrer Vorsorgeeinrichtung vorsieht. Ein früherer Austritt aus dem Berufsleben ist nur möglich

    • im Rahmen betrieblicher Restrukturierungen
    • bei Arbeitsverhältnissen, in denen frühere Altersrücktritte aus Gründen der öffentlichen Sicherheit vorgesehen sind (z. B. Piloten) 
  • Gleitende Pensionierung

    Eine gleitende Pensionierung ist zwischen Alter 58 und 69 bzw. 70 (Frauen / Männer) möglich. Dabei reduzieren Sie Ihr Arbeitspensum bis zur Pensionierung entweder in mehreren Schritten oder nur über eine einzige Reduktionsstufe. Voraussetzungen für die gleitende Pensionierung sind:

    • Das Reglement sieht die Möglichkeit der gleitenden Pensionierung vor.
    • Sie sind zum Zeitpunkt der ersten Reduktion aus medizinischer Sicht voll arbeitsfähig. 
  • Invalidenrente

    Eine Invalidenrente fällt an, wenn eine versicherte Person vor Erreichen des Pensionsalters invalid wird und die vereinbarte Wartefrist abgelaufen ist. Die Höhe der Invalidenrente richtet sich nach dem Vorsorgereglement. Die minimale BVG-Invalidenrente berechnen Sie nach demselben Verfahren und mit demselben Umwandlungssatz wie die Altersrente: Multiplizieren Sie das Altersguthaben bei Erreichen der Pensionierung mit dem aktuell gültigen Umwandlungssatz. 

  • Invaliden-Kinderrente

    Personen, die eine Invalidenrente beziehen, haben für jedes unterstützungspflichtige Kind Anspruch auf eine Invaliden-Kinderrente. Unterstützungsberechtigt sind Kinder

    • bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
    • bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, wenn sie noch in Ausbildung sind
    • bis zur Erlangung der Erwerbsfähigkeit, aber maximal bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, wenn sie einen Invaliditätsgrad von 70 % oder mehr aufweisen.

    Die Höhe der Invaliden-Kinderrente beträgt nach den Mindestvorschriften des BVG 20 % der gesetzlichen Invalidenrente. 

  • Invalidität

    Bleibende oder längerfristig andauernde, ganze oder teilweise Einschränkung der Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit. 

  • Invaliditätsgrad

    Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in Prozenten. Die IV legt den jeweiligen Grad fest. 

  • Kapitaloption

    Bei Erreichen Ihrer Pensionierung haben Sie die Möglichkeit, im obligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge 25 % des Altersguthabens als Kapital zu beziehen.

    Wenn es das Reglement Ihrer Vorsorgeeinrichtung vorsieht, ist auch der Bezug des ganzen Altersguthabens in Form einer einmaligen Kapitalabfindung möglich. Dazu melden Sie den Anspruch vor Ihrer Pensionierung bei Ihrer Pensionskasse an. Ob Sie dabei eine Frist einhalten müssen, steht in Ihrem Vorsorgereglement. 

  • Kinderrenten

    Anspruch auf Kinderrenten haben

    • die leiblichen und adoptierten Kinder
    • die Pflegekinder der versicherten Person im Sinne der AHV/IV
    • die Stiefkinder, die im Zeitpunkt des Todes der versicherten Person ganz oder überwiegend von ihr finanziell unterstützt wurden. 
  • Lebenspartnerschaft

    Als Lebenspartner gilt eine Person

    • die vom Versicherten in erheblichem Masse finanziell unterstützt wird
    • die mit dem Versicherten in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt hat
    • die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss

    Lebenspartner sind nicht verheiratet oder miteinander verwandt und leben nicht in eingetragener Partnerschaft. 

  • Pensionierten-Kinderrente

    Personen, die eine Altersrente beziehen, haben für jedes unterstützungsberechtigte Kind Anspruch auf eine Pensionierten-Kinderrente. Unterstützungsberechtigt sind Kinder

    • bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
    • bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, wenn sie noch in Ausbildung sind
    • bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, wenn sie einen Invaliditätsgrad von 70 % oder mehr aufweisen.

    Die Höhe der Pensionierten-Kinderrente beträgt nach den Mindestvorschriften des BVG 20 % der gesetzlichen Altersrente. 

  • Persönlicher Ausweis

    Der Persönliche Ausweis (auch Vorsorge- oder Pensionskassenausweis genannt) ist ein Informationsdokument. Es enthält alle wichtigen Angaben zu Ihren versicherten Leistungen in der beruflichen Vorsorge. 

  • Rente

    Die Rente ist eine periodisch wiederkehrende finanzielle Leistung, die entweder zeitlich begrenzt oder lebenslang an die versicherte Person ausbezahlt wird. 

  • Rentenalter / Pensionsalter

    Frauen erreichen das ordentliche Pensionsalter aktuell mit 64, Männer mit 65 Jahren. Noch können Sie die AHV-Rente maximal 2 Jahre früher beziehen oder um 5 Jahre aufschieben. Im Rahmen der geplanten 11. AHV-Revision stehen die Anhebung sowie eine weitere Flexibilisierung des Rentenalters zur Diskussion. 

  • Risikoversicherung

    Die Risikoversicherung ist eine Form der Lebensversicherung, die finanziellen Schutz vor den Risiken Todesfall und Erwerbsunfähigkeit bietet. 

  • Selbstständig Erwerbende

    Als selbstständig erwerbend gelten Berufstätige, die nicht im Angestelltenverhältnis arbeiten und von der AHV als selbstständig Erwerbende anerkannt sind. Sie sind für ihre Vorsorge weitgehend selbst verantwortlich. 

  • Todesfallkapital

    Das Todesfallkapital ist ein Betrag, der einmalig an die gemäss Reglement begünstigten Hinterlassenen ausbezahlt wird, wenn eine versicherte Person stirbt. 

  • Überobligatorium

    Das Gesetz schreibt vor, welche Leistungen in welcher Höhe mindestens versichert werden müssen. Der Arbeitgeber hat jedoch die Möglichkeit, seine Mitarbeitenden besser zu versichern. Leistungen, die über den gesetzlichen Mindestvorgaben liegen, entsprechen somit dem Überobligatorium. 

  • Umwandlungssatz

    Der Umwandlungssatz dient der Berechnung der jährlichen Rente. Dazu wird er mit dem vorhandenen Alterskapital multipliziert. Der Bundesrat legt den Mindestumwandlungssatz gemäss BVG fest. 

  • Unbezahlter Urlaub

    Unbezahlter Urlaub ist keine Kündigung. Das Arbeitsverhältnis bleibt bestehen, lediglich die Lohnzahlung fällt vorübergehend weg. Während des unbezahlten Urlaubs hat eine bisher BVG-versicherte Person meistens die Möglichkeit, die bestehende Vorsorgeversicherung in vollem Umfang weiterzuführen oder zumindest die Risiken Invalidität und Tod versichern zu lassen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen die Beitragszahlung individuell auf. 

  • Versicherter oder koordinierter Lohn

    In der beruflichen Vorsorge ist gemäss Gesetz nicht der ganze Lohn versichert. Vom AHV-Jahreslohn wird der so genannte «Koordinationsabzug » abgezogen – und der versicherte Lohn ist begrenzt. Der Koordinationsabzug erfolgt, weil dieser Teil des AHV-Jahreslohns bereits in der ersten Säule (AHV) versichert ist. Die genaue Lohndefinition finden Sie in Ihrem Vorsorgeplan. 

  • Vorsorgefall

    Als Vorsorgefall gilt das Erreichen des Pensionsalters, die Invalidität oder der Tod. 

  • Vorsorgereglement

    Jede Vorsorgeeinrichtung regelt durch ein eigenes Vorsorgereglement die Ausgestaltung der beruflichen Vorsorge. Im Reglement einer Pensionskasse müssen unter anderem folgende Parameter bestimmt sein:

    • Die verschiedenen Leistungen (z. B. Alters-, Invaliditäts-, Todesfallleistungen)
    • Die verschiedenen Versichertenkollektive (z. B. Arbeitnehmer, Kader) 
    • Die Anspruchsvoraussetzungen (z. B. Unterstützungspflicht)
    • Die verschiedenen Vorsorgepläne (BVG-Plan, Kaderplan)
    • Die Art der Finanzierung (z. B. jährlich, vierteljährlich, nachschüssig)

  • Waisenrente

    Waisenrenten fallen an, wenn eine versicherte Person stirbt und anspruchsberechtigte Kinder hinterlässt. Anspruchsberechtigt sind Kinder

    • bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
    • bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, wenn sie noch in Ausbildung sind
    • bis zur Erlangung der Erwerbsfähigkeit, aber maximal bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, wenn sie einen Invaliditätsgrad von 70 % oder mehr aufweisen.

    Die Höhe der Waisenrente beträgt nach den Mindestvorschriften des BVG 20 % der gesetzlichen Invalidenrente. 

  • Wartefrist

    Die Wartefrist ist der Zeitraum, der zwischen dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit und dem Einsetzen der Invalidenrente sowie der Prämienbefreiung liegt.

  • Witwen-/Witwerrente

    Die Witwen- oder Witwerrente ist eine finanzielle Leistung, die beim Tod einer verheirateten versicherten Person an den Partner ausbezahlt wird. 

  • Wohneigentumsförderung

    Die Wohneigentumsförderung ermöglicht den Vorbezug bzw. die Verpfändung von persönlichem Altersguthaben, um selbst genutztes Wohneigentum zu finanzieren.