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Vorsorge

Was zählt beim Berufseinstieg?

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Früher stand Muriel als Innenverteidigerin für den FCZ und die Schweizer Nationalmannschaft auf dem Feld. Heute geht sie beruflich in die Offensive und arbeitet als Business Analystin für eine internationale Consultingfirma.

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5 Fragen zum erfolgreichen Berufseinstieg

Muriel findet, «Vorsorge ist nice to have», und spart lieber fürs Masterstudium und fürs Reisen, als in die 3. Säule einzuzahlen.

Ich kann ihre Prioritäten nachvollziehen, trotzdem frage ich mich, ob sie nicht zu kurzfristig plant. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um an die Zukunft zu denken?

Beat Lang, Leiter Generalagentur Vorsorge & Vermögen Zürich Nord der AXA Winterthur, im Interview mit Verena Kosheen

Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich um seine Vorsorge zu kümmern?
Der beste Zeitpunkt ist nach der Lehre oder dem Studium, also zwischen 18 und 25 Jahren. Mit dem ersten Lohn und einem sauberen Budget kann man in monatlichen Raten mit Sparen beginnen. Bis zur Pensionierung bleibt so genügend Zeit, um auch mit kleinen Raten zu einem grossen Kapital zu kommen. 100 Franken sind ebenso schnell auf die Seite gelegt ausgegeben wie sie werden können, das ist gerade für junge Personen keine so grosse Belastung.

Was gilt es als Berufseinsteiger beim Budgetieren zu beachten?
Ein wichtiger Tipp für Berufseinsteiger ist, dass man bei der Budgetierung die Steuern berücksichtigen sollte. Denn mit dem ersten grossen Lohn kommt auch die erste grosse Steuerrechnung, für die man vorab schon einen Teil auf die Seite legen sollte. Hinzu kommen grössere Ausgaben für Ferien, allenfalls für ein Auto, Mietkosten und natürlich die Vorsorge. Dabei sollte die Miete nicht mehr als einen Drittel des Einkommens ausmachen.

Was haben Sie damals mit Ihrem ersten Lohn gemacht?
Ferien! Ich bin für ein Wochenende mit meinen Freunden weggefahren. Danach habe ich angefangen zu sparen. Da mein Vater selbst in der Versicherungsbranche tätig war, sagte er mir schon früh, ich solle mich um meine Vorsorge kümmern. Was ich als 20-Jähriger dann auch getan habe. Heute bin ich extrem glücklich über diesen Entscheid. 

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Von zuhause wegziehen bedeutet Unabhängigkeit aber auch Verantwortung – welche ersten Schritte soll man bez. Versicherung und Vorsorge tun, um einen sauberen Start hinzulegen?
Wenn man flügge wird und wie ein Vogel zum Nest aus fliegt, ist die Reise bestimmt erlebnisreich. Umso wichtiger ist es, dass man auf dieser Reise gut versichert ist.
Nach dem Auszug von zuhause mag es sein, dass manche Versicherungen teilweise noch über die Eltern laufen. Hier ist es empfehlenswert, sich mit einem Experten zusammenzusetzen, um sämtliche Versicherungen zu überprüfen und wenn nötig zu ergänzen. Ich rede hier von den „Big Six“: Krankenkasse, Vorsorge, Motorfahrzeugversicherung, Reiseversicherung, Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung.
Und auch das Budget spielt hier wieder eine Rolle. Es ist sinnvoll zu sehen, welche Teile vom Lohn weggehen und wie dieser aufgeteilt werden kann. Ansonsten folgt grad bei Berufseinsteigern ende Monat, wenn das ganze Geld aufgebraucht ist, das böse Erwachen.

Welchen Rat würden Sie Muriel auf den Weg geben?
Viele junge Menschen können sich nicht vorstellen, jetzt schon ans älter werden zu denken und bezweifeln manchmal, dass sich die Welt in 20 Jahren überhaupt noch drehen wird. Die Vorsorge ist für viele noch zu weit weg. Als Berater zeige ich ihnen aus der Vogelperspektive ihre aktuelle Versicherungslage in den drei Säulen auf und versuche herauszufinden, ob sie sich damit wohl fühlen. Natürlich verstehe ich, dass bei Muriel nebst Bachelor-, Masterstudium und ihrer Freizeit nicht mehr viel Geld für die Vorsorge bleibt. Aber eigentlich würde schon eine Investition von 100 Franken monatlich reichen. Dieser Betrag muss bei einer Versicherung nicht zwingend fürs Alter gespart werden, sondern kann auch in ein IV-Kapital, eine Arbeitsunfähigkeits- oder Todesfallabsicherung investiert werden. 

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