Unterwegs

«Es geht um die Story, nicht um die teure Fotoausrüstung»

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Storyflow – das sind die Content Creator Melanie Stocker und Florian Schindler, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben: Sie erzählen mit Fotos und Filmen spannende Geschichten. Und sie fordern auch uns dazu auf, eigene Storys zu schreiben und zu kreieren. 

Wie kommt man eigentlich auf die verrückte Idee, sich als Fotografin oder Filmemacher selbständig zu machen? Die beiden Geschichtenerzähler haben sich auf einer Karibik-Reise inspirieren lassen. Dort lernten sie ein Fotografen-Paar kennen, das auf Hochzeitsreisen spezialisiert ist und an den schönsten Locations der Welt seine Aufträge durchführte. Für die beiden war sofort klar: So zu arbeiten, wäre ein Traum. 

Ein Bootcamp kann nicht schaden

Die ersten Jobs im Ausland waren sehr intensiv. Nonstop filmen und fotografieren, von früh bis spät, ohne Pausen. Meistens lag die Konzeption bei den Auftraggebern. Die beiden Blogger mussten sich nach klaren Vorgaben richten. «Aber es war ein gutes Training, ein Bootcamp, für alles, was später noch kommen sollte», meint Florian. Mit dem Reisen kam auch die Inspiration. Unterwegs hatten die beiden die besten Ideen und kamen in einen produktiven Flow. 2017 waren sie ein ganzes Jahr lang auf Achse und produzierten über 100 eigene Youtube-Videos. 

Wir wollen Menschen dazu inspirieren, es uns gleichzutun, den Schritt zu wagen und hinauszugehen

Melanie & Florian von Storyflow

Wie bei Storyflow Geschichten entstehen 

«Wir suchen nach dem Echten, nach der Wirklichkeit, wenn wir jemanden porträtieren», sagen die jungen Aargauer. Auf dem Set möchten sie, dass die Protagonistinnen und Protagonisten sich selbst sind. Sie gehen ihre Geschichten im Reportagen-Stil an und arbeiten mit dem, was vor Ort zur Verfügung steht. Für ihre Arbeit holen sie sich auch oft Inspiration im Alltag. Sie schauen genau hin, was die Leute beschäftigt, antreibt oder bewegt. 

Selbständig werden als Fotografin oder Filmemacher: Fünf Tipps für einen erfolgreichen Start

Tipp 1: Klein anfangen, langsam aufbauen

Von heute auf morgen selbständig werden ist hart. Oft bleiben Kreative vorerst noch in einem Teilzeitpensum angestellt und bauen sich parallel dazu ihr Geschäft und Netzwerk auf. Wichtig ist, dass der Umsatz aus der selbständigen Arbeit nach und nach wächst. 

Tipp 2: Talent ist nicht teuer

Man kann auch mit einer günstigen Kamera gute Fotos schiessen. Zudem ist es eher leichtfertig, sich zu Beginn der Selbständigkeit mit teurem Equipment zu überschulden. Die meisten Geräte lassen sich mieten, auch stundenweise. So behält man die Kosten im Griff. 

Tipp 3: Fokussiert bleiben

Wenn Sie Augenarzt sind, behandeln Sie nicht nebenbei noch Beinbrüche. Das gilt auch in anderen Branchen: Wer das ganze Spektrum von Mode- über Architektur- bis Food-Fotografie anbietet, wirkt unprofessionell und planlos. Deshalb sollte das Angebot klar definiert sein.

Tipp 4: Ein starkes Netzwerk

Natürlich ist es wichtig, sich in den sozialen Medien mit der eigenen Arbeit zu präsentieren. Aber ein echtes Netzwerk aus persönlichen Kontakten ist ebenso wichtig. Was nützen 20'000 Followerinnen und Follower, die nur Bilder anschauen? Selbständige erhalten viele Aufträge über persönliche Empfehlungen und Begegnungen. 

Tipp 5: Ein eigenständiger Auftritt

Ein einheitliches und professionelles Branding ist wichtig für Menschen, die einem kreativen Beruf nachgehen. Der Auftritt sollte aber authentisch sein. Schliesslich soll er die Person, deren Arbeit und deren Stil repräsentieren. Eine Architekturfotografin tritt anders auf als ein Schulfotograf.

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Mit der Drohne spannende Bilder machen – die Inputs der Profis

Melanie und Florian, welche Tipps würdet ihr Drohnen-Neulingen mitgeben?

Nicht gleich im Sportmodus fliegen und einen grossen Platz suchen, um das Fluggerät auszuprobieren. Wir starteten auf einem Sportplatz und tasteten uns langsam an die schwierigen Manöver heran. Man sollte die Flugregeln kennen und beachten. Mit einer Drohne fliegen kann eine gefährliche Sache sein.

Wo findet man diese Regeln?

Es gibt Workshops und Kurse, die man im Internet findet. Zudem hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) Regeln aufgestellt, die man vor dem Fliegen lesen sollte. 

Wie macht man die besten Bilder mit einer Drohne?

Wichtig ist, sich bereits vor dem Flug Gedanken zur Komposition zu machen. Vielleicht findet man spezielle Winkel beim Fliegen und Fotografieren. Panorama-Shots kann jeder. Die Herausforderung suchen, experimentieren und etwas Neues probieren, bringt Drohnenpilotinnen und -piloten weiter. 

Mit einer Drohne kann man nicht nur Luftaufnahmen machen, sondern auch eine Story erzählen: Man kann Protagonistinnen und Protagonisten involvieren, die eine Handlung vollziehen. Wirklich spannende Shots entstehen oft in Bodennähe. Wer hinter einem Objekt hervorfliegt oder zwischen den Bäumen schwebt, erhält überraschende Bilder. Allerdings muss man das Gerät bei solchen Übungen sehr gut beherrschen können. 

Ein Merksatz für zukünftige «fliegende Augen»? 

Für die Drohne gilt das Gleiche wie für die Kamera: Je öfter man sie nutzt, desto besser wird das Resultat. Deshalb: Rausgehen, üben und Spass haben! 

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    Jede Erfolgsgeschichte beinhaltet auch Hindernisse, Zweifel und Unvorhergesehenes. Wir sind Ihre zuverlässige Partnerin, die Ihnen den Rücken freihält.

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