Unterwegs

Das müssen Sie bei der Einfuhr von Souvenirs beachten

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen ch.axa.i18.share.google Auf LinkedIn teilen Auf Xing teilen Auf Pinterest teilen Per Email teilen

Bali, Costa Rica oder Tansania: In der trüben Winterzeit zieht es viele Schweizer in die Ferne. Wer zur Erinnerung ein exotisches Souvenir zurück in die Heimat bringen will, sollte die Gesetze dazu dringend beachten.

Wenn in der Schweiz die klirrende Kälte Einzug hält, locken südliche Destinationen mit tropischem Klima. Insbesondere an beliebten Touristen-Destinationen ist das Geschäft mit Souvenirs ein wichtiger Teil der lokalen Wirtschaft. Ob von Strandverkäufern, auf Märkten oder in Shops: Das Angebot an Souvenirs lockt an jeder Ecke. Dass die Verantwortung für eingeführte Waren bei den Reisenden liegt und Verstösse gravierende Sanktionen nach sich ziehen können, geht in der Euphorie des Urlaubs schnell vergessen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Shopping im Ausland achten sollten.

Artenschutz ist nicht verhandelbar

Weltweit unterstehen über 33’000 Pflanzen- und Tierarten dem Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES). Die Einfuhr dieser Pflanzen und Tiere sowie derer Erzeugnisse ist weitgehend verboten bzw. bedarf in Sonderfällen einer speziellen Bewilligung. Die lokalen Händler kümmern diese Gesetze leider oft ebenso wenig wie die Probleme, die die Käufer später am Schweizer Zoll erwarten. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich vorab bei den betreffenden Stellen informieren: «Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.» Für die Einfuhr Ihrer Waren tragen alleine Sie die Verantwortung.

Von folgenden Produkten sollten Sie die Finger lassen – nicht zuletzt, um zum Artenschutz beizutragen:

  • Elfenbein (z. B. geschnitzte Figuren, Schmuckstücke)
  • geschützte Pflanzen (z. B. Kakteen, Orchideen) und Hölzer (z. B. Palisander)
  • Schildkrötenpanzer (Musikinstrumente, Masken, usw.)
  • Fechterschnecken, Riesenmuscheln
  • bestimmte Korallenarten (z.B. Steinkorallen, blaue und schwarze Korallen)
  • Häute, Lederprodukte (Gürtel, Schlüsselanhänger usw.), Pelze (auch kleine Stücke) von geschützten Arten, vor allem von Reptilien
  • Mehr Kaviar als erlaubt (max. 125 g pro Person)
  • zoologische Präparate von geschützten Arten (Schmetterlinge, Schlangen, Kaiserskorpione, Seepferdchen, Krokodile usw.)
  • Zähne, Federn, Knochen, Haare und Wolle von geschützten Tierarten

Seit dem 1. Juli 2014 gelten in der Schweiz neue Bestimmungen für die Einfuhr von Waren. Bei heiklen Produkten wie Fälschungen, Lebensmitteln, Pflanzen und Tieren ist besondere Vorsicht geboten. Um unangenehme Situationen am Zoll und strafrechtliche Sanktionen zu vermeiden, lohnt sich ein genauer Blick in die konkreten Gesetze. Ein Merkblatt zur Einfuhr gefälschter Waren finden Sie auf unserem gratis Rechtsblog MyRight.ch

Angaben ohne Gewähr.

Verwandte Artikel

AXA & Sie

Kontakt Schaden melden Stellenangebote Medien Broker myAXA Garagen-Portal Kundenbewertungen Newsletter abonnieren

AXA weltweit

AXA weltweit

In Kontakt bleiben

DE FR IT EN Nutzungshinweise Datenschutz © {YEAR} AXA Versicherungen AG

Wir verwenden Cookies und Analyse Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und die Werbung von AXA und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutz