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Portrait Lars Kyprian: Der Segler, der sich wieder traut

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Lars Kyprian ist kein Sonntagssegler. Auf nationaler Ebene fuhr er grosse Regattasiege ein und auch bei internationalen Wettkämpfen konnte er Top-Ergebnisse erzielen. Doch vor 20 Jahren verlor er die Lust am Segeln – bis Rüdiger Böhm mit seiner verrückten Idee kam.

Lars Kyprian ist quasi auf dem Wasser geboren. Noch bevor er laufen kann, nehmen ihn seine Eltern mit aufs Boot am Thunersee. Doch zunächst ist das Segeln für den Jugendlichen nur ein Hobby. Im Alter von 14 Jahren wird es ernst: Gemeinsam mit einem Freund tritt er dem Regattaclub Oberhofen bei. Der Club ist schweizweit berühmt – zahlreiche Olympia- und Weltmeisterschaftsteilnehmerinnen und -teilnehmer haben ihr Handwerk dort gelernt. Rasch machen sich erste Erfolge bemerkbar: Bei nationalen und internationalen Wettkämpfen kann er Regattasiege einfahren und nimmt an Junioren-Weltmeisterschaften teil. 

Grosse Segelerfahrung

Kyprian feiert grosse Erfolge, aber Geld lässt sich mit Segeln nicht wirklich verdienen: Der zeitliche Aufwand ist immens, der finanzielle Ertrag bleibt gering. Daher konzentriert sich Lars’ Segelpartner immer mehr auf seine berufliche Karriere. Und auch Lars macht sich im Alter von 22 Jahren seine Gedanken: Soll ich eine Weiterbildung machen? Oder einen ganz anderen Weg einschlagen? Der Zufall will es, dass der gelernte Elektromonteur kurz darauf in den Aussendienst einer Versicherung einsteigt. «Zu Beginn konnte ich mir nicht vorstellen, im Aussendienst tätig zu sein – schon gar nicht auf Jahre hinaus», erklärt er seinen Berufseinstieg. Anfänglich segelt er nebst dem Job noch weiter, aber die Freude nimmt immer mehr ab. «Irgendwann wurde es mir mit all den internationalen Regatten zu viel und eine gewisse Übersättigung machte sich bemerkbar», gibt er unumwunden zu. 

Berufliches und Privates rücken in den Vordergrund

Fortan konzentriert sich Lars Kyprian auf seine berufliche Karriere und hängt den Segelsport an den Nagel. Aus anfänglicher Skepsis wächst eine enge Verbindung zum Aussendienst: Seit 2013 gibt er nun bei der AXA seine verkäuferische Erfahrung in Pensionskassenfragen an Aussendienstmitarbeitende weiter. Er liebt es, Menschen um sich zu haben – beruflich und sportlich. Auch nach der Geburt seines Sohnes Nico bleibt er dem Segeln fern. «In den Familienferien hat es mich zwar ab und zu in den Fingern gejuckt und ich habe mir jeweils für ein paar Stunden einen Katamaran gemietet und bin damit aufs Wasser – mehr Segeln musste aber nicht sein», betont er. Sport spielt bei den Kyprians nach wie vor eine grosse Rolle – doch das Segeln wurde durch Golf ersetzt. Lars ist oft auf dem Green anzutreffen, aber die beste Falle auf dem Golfplatz macht sein Sohn Nico. Der 22-Jährige lebt und studiert mittlerweile in den USA und strebt eine Karriere als Profigolfer an. 

 

«Mit der GP Challenge 2020 will ich ihnen zeigen, dass sie alles erreichen können, wenn sie sich ein Ziel vornehmen und beharrlich daran arbeiten – egal wie unrealistisch das Ziel für Aussenstehende klingt.»

Lars Kyprian über sein Team bei der AXA

Die Freundschaft mit Rüdiger

Durch Nico entsteht auch die Verbindung mit Rüdiger Böhm. «Rüdi» absolvierte damals eine berufliche Weiterbildung im Mentalcoaching. Im Zuge dieser fängt Rüdiger an, den 14-Jährigen zu coachen. Mentalcoaching ist beim Golfen wichtig, weil sehr viel im Kopf entschieden wird und höchste Konzentration gefragt ist. In dieser Zeit entsteht die mittlerweile langjährige Freundschaft zwischen Rüdiger Böhm und Lars Kyprian. 

Die «Schnapsidee» wird Wirklichkeit

Die Idee zur GP Challenge 2020 entwickelten die beiden am Jahresende 2017 bei einem Glas Wein. «Ich hoffte, dass er bei unseren Testfahrten richtig nass wird, Wasser schluckt und ihm die Lust am Segeln gleich wieder vergeht. Aber insgeheim wusste ich, dass Rüdi es sicher nicht bei einer Segelwoche belassen wird», erklärt er. Und so war es auch. Bei der Testwoche am Gardasee wurde Kyprian klar, dass die Segel-Challenge mit seinem Freund klappen könnte. 

Lars Kyprian: Er entdeckte dank der GP Challenge 2020 wieder seine Leidenschaft fürs Segeln.

Eher bequem als extrem

Während über 20 Jahren konnte ihn niemand überzeugen, wieder ernsthaft zu segeln. Weshalb lässt sich der Pensionskassenspezialist der AXA ausgerechnet jetzt auf ein solches Abenteuer ein? Kyprian ist nicht der typische Adrenalinjunkie, der auf Teufel komm raus an seine körperlichen Grenzen geht. «Ich bin kein Einzelkämpfer, sondern liebe den Teamsport. Einen Marathon könnte ich nie bestreiten – ein solches Rennen würde ich gegen meinen inneren Schweinehund verlieren», gibt er ehrlich zu.

Es gebe nicht den einen Grund für seine Zusage, sagt Kyprian: «Bei der AXA stehe ich meinem Team mit Rat und Tat zur Seite. Mit der GP Challenge 2020 will ich ihnen zeigen, dass sie alles erreichen können, wenn sie sich ein Ziel vornehmen und beharrlich darauf hinarbeiten – egal wie unrealistisch das Ziel für Aussenstehende klingt», begründet er seine Teilnahme. Die mentale Herausforderung ist ebenfalls etwas, das ihn reizt: «Jeder Tag wird anders sein und wir werden am Morgen nie genau wissen, was uns erwartet – Wetter und Wind können wir ja nicht beeinflussen», erklärt er. Aber auch Rüdiger Böhm spielte bei der Entscheidung eine grosse Rolle. «Obschon Rüdiger beide Beine fehlen und dies extreme Rücksichtnahme beim Segeln erfordert, würde ich die GP Challenge nie mit jemand anderem machen», ist sich Kyprian sicher. Er ist der festen Überzeugung, dass man nur als funktionierendes Team seine Grenzen überwinden kann. Und dafür ist der «Tausendsassa» Böhm genau der Richtige.

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