Unterwegs

Zwei Männer, zwei Beine: Das ist die GP Challenge 2020

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Im Sommer 2020 starten Lars Kyprian und Rüdiger Böhm eine spektakuläre Challenge. Sie wollen in 30 Tagen von Gibraltar nach Palermo segeln – das heisst täglich 10–12 Stunden hart am Wind. Das Besondere: Rüdiger hat seit einem Unfall keine Beine mehr.

«Es klingt immer unmöglich, bis es jemand gemacht hat.» Genau das wollen Rüdiger Böhm und Lars Kyprian beweisen, indem Sie in 30 Tagen von Gibraltar nach Palermo segeln. Das ist an sich bereits eine grosse Herausforderung. Noch viel eindrucksvoller erscheint sie, wenn man weiss, dass Rüdiger bei einem Velounfall beide Beine verloren hat. «Wir haben uns für eine Challenge entschieden, die uns zwingt, die eigenen Grenzen zu verschieben. Mit unserem Schritt, raus aus der Box, wollen wir andere Menschen inspirieren», sagt Rüdiger. Weil der AXA diese Werte am Herzen liegen, unterstützt sie das ambitionierte Segelprojekt im Rahmen der Kampagne «Know You Can». 

Worum geht’s bei der Challenge?

Dezember 2017, ein Abend unter Freunden. Nach einem Glas Prosecco fragt Rüdiger Lars, ob er sich vorstellen könne, mit ihm einen Segeltörn zu unternehmen. «Auf keinen Fall», erwidert Lars. «Wie stellst du dir das denn vor? Wie willst du ohne Beine segeln? Vergiss es – das geht nicht!». So die erste Reaktion des Segel-Routiniers.

Doch einige Monate später finden sich die beiden allen Widrigkeiten zum Trotz gemeinsam auf einem Katamaran auf dem Gardasee wieder. Bereits nach ihren ersten Ausfahrten mit dem Katamaran wussten die beiden, dass ein Segelabenteuer in der Schweiz nicht genug ist. Rüdiger und Lars suchten eine Segel-Challenge, die sie physisch und psychisch an die Grenzen bringt. Es entstand die Idee der GP Challenge 2020 – GP steht normalerweise für Grosser Preis. Bei der GP Challenge 2020 hingegen steht das G für den Startort und das P für den Zielort. Schnell einigen sie sich auf Gibraltar als Ausgangspunkt. Und die «nächste» Ortschaft mit P ist Palermo. Für Rüdiger war sofort klar: Volltreffer. Lars war zu Beginn noch skeptisch. Ob Rüdiger wisse, wie weit das sei? Der Kompagnon wusste es: circa 2020 Seemeilen. Und die Challenge sollte im Sommer 2020 stattfinden – das konnte kein Zufall sein. Die GP Challenge 2020 war geboren.

Info zur Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat die ganze Planung der GP Challenge 2020 hart auf die Probe gestellt. Wir und die ganze Crew um Lars Kyprian und Rüdiger Böhm aber hoffen, dass sich die Situation bis Ende August entspannt und die GP Challenge 2020 wie geplant starten kann.

Grenzen überwinden

Während 30 Tagen, täglich 10–12 Stunden zu segeln ohne einen einzigen Tag Pause: Wieso tut man sich das an? Mit der GP Challenge 2020 wollen die beiden Freunde zeigen, was sie als Team erreichen können und dass Grenzen vor allem im Kopf entstehen. «Im Leben geht es nicht darum, was du nicht kannst, sondern darum, was du kannst», erklärt Extremsportler Rüdiger, der auch als Mentaltrainer arbeitet. Und es geht auch um sportliche Inklusion. «Normal» ist nur, dass wir alle unterschiedlich sind und verschiedene Stärken haben – diesen Spirit leben Lars und Rüdiger mit der GP Challenge 2020 vor. 

«Im Leben geht es nicht darum, was du nicht kannst, sondern darum, was du kannst.»

Rüdiger Böhm, Mental Coach und Extremsportler

Klare Rollenaufteilung an Bord

Die Rollen auf dem Schiff sind klar verteilt: Lars ist der Kapitän und gibt den Kurs vor. Rüdiger ist vor allem für die Verlagerung des Gewichts zuständig und bedient das vordere Segel. Er hält Funkkontakt mit dem Motorboot und  überwacht Wind und Kompass. Und bei geringer Windstärke kann auch Rüdiger das Boot steuern. Dadurch kann sich Lars auf dem Trampolin erholen.

Mit diesem 5,51 m langen und 2,6 m breiten Katamaran sind Lars und Rüdiger 2020 Seemeilen unterwegs.

«Erholung ist zentral, denn jeder Tag wird anders sein und wir werden am Morgen nie genau wissen, was uns erwartet. Wetter und Wind können wir nicht beeinflussen» erklärt Lars. Entscheidend ist für Lars daher die richtige Partnerwahl: «Ich würde die GP Challenge 2020 nie mit jemand anderem machen», ist sich Lars sicher. Er ist der festen Überzeugung, dass man nur als funktionierendes Team seine Grenzen überwinden kann. Und dafür braucht es einen verlässlichen Partner wie Rüdiger – oder die AXA. 

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