Unterwegs

Verkehrssünden im Ausland: Welche Bussen erwarten Sie?

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Kaum verlassen Frau und Herr Schweizer die Landesgrenze, wähnen sie sich ausserhalb des Schweizer Strassengesetzes und drücken gern mal auf die Tube. Doch geht es auf den Strassen anderer europäischer Länder wirklich zu und her wie im «Wilden Westen»?

Die Antwort lautet klar und deutlich «nein». Die Strassenverkehrsgesetze in anderen Ländern Europas sind teilweise sogar strenger als in der Schweiz. So kann zum Beispiel in Italien ab einem Promillewert von 1,5 ‰ das Auto zwangsversteigert werden. Verfehlungen im Ausland können auch in der Schweiz Folgen haben, denn unser Gesetzgeber will vermeiden, dass ausländische Fahrverbote wirkungslos verpuffen.

Bussen aus dem Ausland

So regelt das Strassenverkehrsgesetz, dass der Fahrausweis generell entzogen wird, wenn im Ausland ein Fahrverbot angeordnet wird (vgl. Art. 16cbis SVG). Zudem funktioniert die Kommunikation zwischen den Ländern dank Staatsverträgen und multinationalen Übereinkommen mittlerweile ohne Probleme: Verkehrsbussen dürfen Schweizer Bürgerinnen und Bürgern direkt zugestellt werden (Hinweise fedpol; Art. 30 IRSV).

Verkehrsregeln kennen

Grundsätzlich gilt: Informieren Sie sich über die Verkehrsregeln Ihrer Reisedestination. Es versteht sich von selbst, dass man weder unter dem Einfluss von Alkohol noch von Betäubungsmitteln irgendwo Auto fahren sollte. Hier eine Liste der häufigsten Fällemit denen unsere Kunden im Ausland immer wieder konfrontiert werden.

Frankreich

Halten Sie die Höchstgeschwindigkeit ein. Die Bussen sind hoch und die Polizisten haben ab 40 km/h Tempoexzess auf der Autobahn die Befugnis, den Fahrausweis auf der Stelle abzunehmen. Dieser wird an die Schweizer Behörde geschickt. Es folgt ein Verfahren in der Schweiz.

Deutschland

Halten Sie auch in Deutschland die Höchstgeschwindigkeit ein. Die Autobahnen sind nicht überall «offen». Ebenfalls werden in Deutschland oft Abstandsmessungen vorgenommen. Und: Auch für Ausländerinnen und Ausländer gibt es Punkte in Flensburg. 

Italien

Ausländische Fahrzeuge können an Ort und Stelle beschlagnahmt werden, wenn man eine Busse nicht bezahlen kann. Wir raten daher: Halten Sie sich unbedingt an die Vorschriften. Heben Sie sämtliche Quittungen der Autobahnmautstellen auf. Die Mautstellen funktionieren oft nicht richtig und es kann vorkommen, dass man – obwohl man bezahlt hat – noch Jahre später Post von Inkassobüros erhält, weil die Forderungen der Autobahnbetreiberin erst nach 10 Jahren verjähren.

Auch im Weinland Italien gilt: nicht in angetrunkenem Zustand Auto fahren. Die Konsequenzen sind um ein Vielfaches härter als in der Schweiz. Zu beachten sind zudem innerorts Strassen, auf denen nur Anwohner oder der ÖV fahren dürfen. Oft übersieht man als Reisende oder Reisender das entsprechende Schild und es folgt eine saftige Busse.

Österreich

Informieren Sie sich über die Autobahnmaut in Österreich. Diese kann im Internet digital gelöst werden (Website ASFINAG). Fährt man ohne Vignette, wird zunächst eine Ersatzforderung von EUR 120 gestellt; bei Nichtbezahlung droht eine Busse von EUR 300 bis 3000. Das Vorliegen der Vignette wird digital mit Kameras und dem Nummernschild automatisch geprüft.

England

In London gibt es eine «Low Emission Zone», die von gewissen Dieselfahrzeugen, insbesondere älteren Wohnmobilennur kostenpflichtig durchfahren werden darf. Entrichtet man diese Gebühr nicht, werden Bussen von GBP 500 bis 1'000 fällig. Informieren kann man sich im Internet, ob das Ferienmobil gebührenpflichtig ist.

Kroatien

Bezahlen Sie stets Parkgebühren und heben Sie die Quittungen auf. Ansonsten droht Post von kroatischen Anwaltskanzleien oder auch Inkassobüros. Die Forderungen verjähren in der Regel innerhalb von 5 Jahren.

 

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