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Wie Sie Ihre Energie mit Selbstmanagement richtig einteilen

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Rennen Sie immer allem hinterher? Haben sie das Gefühl, mehr zu reagieren, als zu agieren? Die Arbeitsstunden zählen Sie schon lange nicht mehr? Dann ist es wohl Zeit für einen Stop! Machen Sie sich Gedanken zu Ihrem Selbstmanagement.

Selbstmanagement ist mehr, als einfach seine Zeit im zu Griff haben. Selbstmanagement geht viel weiter. Es beschreibt die Kompetenz, die eigene und die berufliche Entwicklung weitgehend unabhängig von äusseren Einflüssen zu gestalten. Dies bedingt, dass man die eigenen Werte, Ziele und Visionen definiert hat und danach lebt. Ist dies der Fall, kann man ein Selbstbewusstsein gegenüber seiner Umwelt aufbauen, das einem erlaubt, Nein zu sagen und seinen eigenen Weg zu gehen.

Werte, Ziele und Visionen definieren

Es gibt immer wieder interessante Aufgaben, die einem über den Weg laufen und die man auch noch gerne machen würde. Doch nicht alles geniesst dieselbe Priorität. Wurden die Werte, Ziele und Visionen klar definiert, kann man sich im Alltag auf das Wesentliche konzentrieren und verfällt nicht der Gefahr, sich zu verzetteln. Diese Definition mag einiges an Zeit in Anspruch nehmen, aber es sind die Leitplanken für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit.

Standortbestimmung

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die eigene Person. Nicht nur im Geschäftsleben sind Leitplanken wichtig, es ist unabdingbar, von Zeit zu Zeit eine Standortbestimmung zu machen und sich mit seinen eigenen Möglichkeiten und Grenzen auseinanderzusetzen. Dies gilt sowohl fürs Berufsleben als auch im Privatleben. Gerade selbständigen Jungunternehmern fällt diese Balance schwer. Wenn bei einem Auto die Benzinanzeige auf Reserve ist, geht man schnellstmöglich zu einer Tankstelle. Gehen die eigenen Reserven gegen Null, braucht es Selbstverantwortung und Selbstkenntnis, diese schnellstmöglich wieder aufzufüllen, bevor sie gänzlich versiegt sind.

Methoden für ein erfolgreiches Selbstmanagement

Hat man die Grundlagen geschaffen, gibt es verschiedenste Methoden, sich und seine Zeit in den Griff zu bekommen: SMART-Methode, Pareto-Prinzip (80/20-Regel), Pomodoro-Methode oder das Eisenhauer-Prinzip. Es gibt noch viele weitere Methoden. Hier sind einige aufgeführt. Zudem helfen Apps und Programme wie Evernote oder Omnifocus. Aber auch eine einfache Excell-Liste kann Überblick und Hilfe verschaffen. Lothar Seiwert liefert in seinem Buch «Das 1x1 des Zeitmanagements» viele Hilfestellungen, wie man sein Leben in Balance bringt. Weitere Informationen zum Thema liefert Gesundheitsförderung Schweiz. Das eigene Stresslevel kann hier berechnet werden.

Wichtige Punkte für ein erfolgreiches Selbstmanagement

  • Standortbestimmung: Situation analysieren und akzeptieren
  • Seine Werte, Ziele und Visionen definieren.
  • Zeit in ein aktives Selbstmanagement investieren.
  • Aufgaben gezielt planen, Pufferzonen einsetzen, delegieren.
  • Prioritäten setzen, Aufgaben kategorisieren.
  • Nein sagen, auch wenn es schwerfällt.
  • «Eat the frog»: Unangenehme Aufgaben nicht aufschieben, sondern gleich am Morgen erledigen.
  • Projektlisten erstellen und nachführen.
  • Keine Ablenkung (Smartphone aus, E-Mail-Ankündigung aus, Telefon umleiten, Stellvertretung definieren)
  • Keine Trödelei (Schaffe dir für deinen Arbeitsbeginn ein Ritual, damit du nicht schon zu Beginn Zeit verlierst. Bspw. den Posteingang abarbeiten)
  • Viel Bewegung an der frischen Luft, auch wenn es vor dem Fernseher angenehmer wäre.
  • Gesunde Ernährung. Gerade in hektischen Zeiten brauchst du alle Energie, die du bekommen kannst.
  • Genügend Erholung

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