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Steigende Kosten: Wie kann ich meine Prämien senken?

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Blogserie «Ihre Fragen – unsere Antworten»: Die Krankenkassenprämien werden Jahr für Jahr teurer – so auch im 2019. Trotzdem bieten sich Versicherten Möglichkeiten zum Sparen. Unser AXA Experte verrät, wo Ihr persönliches Sparpotential liegt.

Die Krankenkassenprämien für 2019 sind bekannt. Auch im kommenden Jahr zahlen Schweizerinnen und Schweizer mehr für die obligatorische Grundversicherung – der durchschnittliche Prämienanstieg liegt bei 1,2 % pro Person und variiiert je nach Kanton. Zwar ist das weniger als in den vergangenen Jahren, doch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat eine neue Berechnungsmethode angewendet. Bislang wurde der Anstieg für das Standardmodell mit 300-Franken-Franchise und Unfalldeckung berechnet. Neu kommuniziert der Bund die mittleren Prämien – den für die ganze Schweiz gewichteten Durchschnittswert.

Grosses Sparpotential bei jungen Erwachsenen

Auch wenn die Prämien für 2018 und 2019 sich nur bedingt vergleichen lassen, ist eines klar: Für gewisse Versicherte ist viel Sparpotential vorhanden. So sinken beispielsweise die mittleren Prämien der jungen Erwachsenen (19 bis 25 Jahre) um CHF 50.- pro Monat. Es gibt aber grosse Unterschiede bei den Krankenkassen. Einige Anbieter senken die Prämie um 25%, während sie bei anderen Kassen unverändert bleibt. Deshalb lohnt es sich aktuell insbesondere für Eltern sowie junge Erwachsene einen Prämienvergleich zu machen. Doch es gibt auch weitere Möglichkeiten für alle Versicherten, die Prämien tief zu halten.

Trennung von Grund- und Zusatzversicherung

Eine der wohl einfachsten Sparmöglichkeiten ist die gezielte Trennung der Zusatz- und Grundversicherung. Da sich die Prämienhöhe der Grundversicherer erheblich unterscheiden, lohnt es sich für Versicherte jedes Jahr zur günstigsten Krankenkasse zu wechseln. Als Einzelperson hat man ein Sparpotential von rund CHF 500.–. Familien können gar rund CHF 2000.– an Gesundheitskosten sparen. Wichtig ist, dass die Kündigungsfrist vom 30. November eingehalten wird. Wer bei der AXA eine Kranken-Zusatzverischerung hat, profitiert von unserem Wechselservice, mit dem wir jedes Jahr den günstigsten Grundversicherer für Sie finden.

Erhöhung der Franchise

Ein beachtliches Sparpotential liegt auch bei der Erhöhung der jährlichen Kostenbeteiligung. Für Versicherte mit geringen medizinischen Kosten lohnt sich die höchste Franchise von CHF 2‘500.–. Wer hingegen oft krank ist und ärztlich behandelt werden muss, sollte die tiefste Franchise von CHF 300.– wählen. Ein weiterer Tipp für Versicherte: Wenn Sie mindestens 8 Stunden in der Woche arbeiten, sind Sie über Ihren Arbeitgeber unfallversichert und können die Unfalldeckung bei der Grundversicherung streichen.

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    Ihre Fragen – unsere Antworten

    Uns hat es interessiert, was Sie schon immer rund um die Themen Gesundheit, Krankenkasse und Krankenversicherung wissen wollten. Deshalb haben wir diesen Frühling eine Kundenumfrage durchgeführt. Nun beantworten AXA Experten die zehn meistgestellten Fragen in unserer Blogserie «Ihre Fragen – unsere Antworten».

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Das Versicherungsmodell wechseln

Das Standardmodell der Grundversicherer ist das teuerste Angebot. Mit dem Wechsel zu einem der Sparmodelle, wie dem HMO-, Hausarzt- oder Telmed-Modell, verzichtet man auf die freie Arztwahl, kann aber Prämien einsparen. Beim HMO-Modell wenden sich Versicherte im Krankheitsfall zuerst an die Ärzte spezieller Gruppenpraxen. Ähnlich funktioniert das Hausarzt-Modell: Bei gesundheitlichen Problemen sucht ein Patient zunächst seinen Hausarzt auf. Das dritte Sparmodell ist das Telmed-Modell, bei dem als Erstes eine telefonische Beratungsstelle kontaktiert wird. Da diese Modelle Behandlungskosten vermeiden, können die Grundversicherungsprämien niedriger gehalten werden.

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