Gründung und Innovation

Für Selbständige in der Schweiz: die ultimative Checkliste

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Sie gründen Ihr eigenes Unternehmen? Diese Checkliste beinhaltet die wichtigsten To-dos und Entscheidungen für Selbständige in der Schweiz. Von der Geschäftsidee über die Wahl der passenden Rechtsform bis hin zu Versicherungen und Vorsorge – mit der Checkliste haben Sie die wichtigsten Schritte bei der Firmengründung fest im Griff.

Die folgende Übersicht für Selbständige führt Sie durch die wichtigsten Aufgaben bei der Firmengründung in der Schweiz. Welche Entscheidungen sind zu treffen? Welche To-dos können Sie bereits abhaken? Gehen Sie die einzelnen Punkte in Ruhe durch und behalten Sie bei der Gründung Ihres Unternehmens den Überblick.

Was bedeutet «selbständig»?

In der Schweiz gelten Sie als selbständigerwerbend, wenn die Ausgleichskasse an Ihrem Geschäftssitz die Anmeldung überprüft und Ihre Selbständigkeit anerkannt hat. Sozialversicherungsrechtlich erfüllen Selbständigerwerbende folgende vier Merkmale:

  • Auftritt unter eigenem Namen
  • Arbeit auf eigene Rechnung
  • Tätigkeit in unabhängiger Position
  • Ausübung auf eigenes wirt­schaftliches Risiko

Hinsichtlich der Rechtsform gelten Sie als Inhaberin oder Inhaber einer Einzelfirma oder als Teilhaberin oder Teilhaber einer Personengesellschaft als selbständigerwerbend.

Bevor Sie richtig durchstarten..

Suchen Sie einen ausführlicheren Leitfaden mit weiteren Informationen zu den einzelnen Gründungsphasen? Der Beitrag «Endlich selbständig: So gründen Sie Ihr eigene Firma in der Schweiz» verbindet umfassendes Know-how mit hilfreichen Empfehlungen für die Gründung der Selbständigkeit.

1. Geschäftsidee finden

Eine gute Geschäftsidee ist die Basis einer erfolgreichen Firmengründung. Die Idee verspricht Potential, wenn sie:

  • ein Problem löst
  • eine Verbesserung darstellt
  • eine Dienstleistungs- oder Produktinnovation beinhaltet
  • eine Marktlücke schliesst

Wichtig ist auch, dass die Geschäftsidee zu Ihnen passt. Ihre Geschäftsidee ist erfolgversprechend, wenn:

  • Sie mit den Produkten oder Dienstleistungen vertraut sind, die Sie anbieten wollen
  • Sie einige Jahre erfolgreich in der entsprechenden Branche gearbeitet haben
  • Sie die zentralen Bedürfnisse und Probleme des Marktes kennen
  • Sie als Branchenkennerin oder -kenner über ein entsprechendes Netzwerk verfügen
  • Sie bereits engen Kontakt mit potenziellen Kundinnen und Lieferanten pflegen
  • Sie in einem ambitionierten Team arbeiten, welches Sie beim Aufbau der Firma unterstützt

Sie haben keine zündende Idee?

  • Wandeln Sie erfolgreiche Geschäftsmodelle und gute Ideen ab
  • Kaufen Sie ein bestehendes Unternehmen
  • Ziehen Sie Franchising in Betracht

2. Firmennamen bestimmen

Haben Sie bereits erste Ideen für einen Firmennamen? Folgendes müssen Sie bei der Wahl der Firmenbezeichnung beachten:

  • Der gewünschte Name verletzt keine Markenrechte
  • Optimalerweise ist eine entsprechende Domain (beispielsweise www.axa.ch) frei
  • Je nach Marketingkonzept sollten Sie überprüfen, ob Sie mit Ihrem Namen Social Media-Profile eröffnen können
  • Je nach gewählter Rechtsform müssen Sie beim Firmennamen gewisse Zusätze integrieren und Vorschriften beachten

Entnehmen Sie die wichtigsten Regeln für die Bildung einer Firma (Name des Trägers eines Unternehmens) den folgenden Bestimmungen:

Sie möchten vor der Gründung abklären, ob Ihre Firmenbezeichnung den gesetzlichen Bestimmungen entspricht? Reichen Sie Ihren Vorschlag beim zuständigen kantonalen Handelsregisteramt zur Vorprüfung ein.

3. Businessplan erstellen

Ob neu oder inspiriert – zur Überprüfung der Erfolgschancen Ihrer Geschäftsidee eignet sich ein Businessplan:

  • Mit dem Businessplan entwickeln Sie die Geschäftsidee zu einer Geschäftsstrategie
  • Er ist der Leitfaden für den Aufbau einer Firma
  • Passen Sie den Businessplan regelmässig den neusten Entwicklungen an.

So können Sie sichergehen, dass Sie das Ziel Ihrer Selbständigkeit nicht aus den Augen verlieren.

4. Kapitalbedarf ermitteln

Wie steht es um die Finanzierung Ihrer Firma? Für die Finanzierung des Geschäftsmodells haben Start-up-Gründer und -Gründerinnen viele Möglichkeiten. Zum Beispiel:

  • Geld von Investoren und Business Angels
  • Kreditaufnahme bei einer Schweizer Bank
  • Start-up mit Eigenkapital gründen, zum Beispiel mit dem Bezug von Guthaben aus der Pensionskasse

Ermitteln Sie Ihren Kapitalbedarf und lassen Sie sich beraten. Reicht Ihr finanzielles Polster, wenn Aufträge ausbleiben?

  • Empfehlung: eine Überbrückungsreserve für mindestens sechs Monate

Wie hoch das benötigte Gründungskapital ist, hängt von der gewählten Rechtsform ab:

  • Gründung GmbH: Das Gesellschaftskapital (Stammkapital) einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) beträgt mindestens CHF 20 000.–
  • Gründung AG: Das Gesellschaftskapital (Aktienkapital) einer Aktiengesellschaft (AG) beträgt mindestens CHF 100 000.–
  • Gründung Einzelfirma: Für eine Einzelfirma gibt es keine Vorschriften hinsichtlich Gründungskapital

Richtig abgesichert in die Selbständigkeit

5. Rechtsform wählen

Als Inhaberin oder Inhaber eines Einzelunternehmens oder als Teilhaberin oder Teilhaber einer Personengesellschaft gelten Sie als selbständigerwerbend:

  • Ein Einzelunternehmen besteht aus einer alleinigen Inhaberin, respektive aus einem alleinigen Inhaber. Gründerin oder Gründer müssen von der Ausgleichskasse als selbständigerwerbend anerkannt sein.
  • Eine Personengesellschaft (Kommanditgesellschaft oder Kollektivgesellschaft) ist ein gesellschaftlicher Zusammenschluss von mindestens zwei Personen. Diese werden als Teilhaberin oder Gesellschafter bezeichnet. Unter einer gemeinsamen Firmenbezeichnung betreiben sie ein Gewerbe.

Die Alternative: Sie gründen eine Kapitalgesellschaft und sind in Ihrer eigene Firma angestellt. 

  • Bei der Kapitalgesellschaft steht das eingebrachte Kapital im Mittelpunkt. Schweizweit beliebt sind die Aktiengesellschaft (AG) und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Als juristische Person erlangt die AG oder GmbH mit der Handelsregister-Eintragung ihre Rechtsfähigkeit. Für Verbindlichkeiten haften die AG und GmbH mit dem Gesellschaftsvermögen.
  • Gründerinnen und Gründer können sich zum Beispiel als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer der eigenen AG oder GmbH anstellen.

Die Rechtsform der Firma bestimmt Ihre sozialversicherungsrechtliche Stellung.

6. Bei der Ausgleichskasse anmelden

In der Schweiz gelten Sie als selbständigerwerbend, wenn die Ausgleichskasse Ihres Erwerbsortes die Anmeldung überprüft und Ihr Selbständigkeit anerkannt hat. Für unterschiedliche Branchen gelten hierbei unterschiedliche Kriterien.

  • Zur Überprüfung der Anmeldung braucht die Ausgleichs­kasse Belege für Ihre Selbständigkeit
  • Die Anmeldung erfolgt rück­wirkend
  • Legen Sie der Anmeldung Unterlagen bei, die Ihre Selbständigkeit beweisen (zum Beispiel Offerten und Rechnungen, Werbemittel oder eine Beschreibung der Tätigkeit)

Die Beitragspflicht für Selbständigerwerbende:

  • Sie beginnt im ersten Januar nach dem 17. Geburtstag
  • Solange eine Erwerbstätigkeit besteht, sind die Beiträge zu leisten
  • Wer über das Rentenalter hinaus arbeitet, bleibt beitragspflichtig

7. Sozialversicherungsbeiträge budgetieren

Der nächste Schritt – die Sozialversicherungen:

  • Rechnen Sie die Kosten als normale Ausgaben in Ihrem Budget mit ein
  • Selbständigerwerbende bezahlen die Beiträge für die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), Invalidenversicherung (IV) und Erwerbsersatzordnung (EO) vollumfänglich selbst
  • Hinzu kommen ein prozentualer Familienzulagen-Beitrag sowie die Verwaltungskosten

Ihre Beiträge für die Sozialversicherungen werden je nach Höhe des Erwerbseinkommens berechnet:

  • Von Ihrer kantonalen Ausgleichskasse erhalten Sie vierteljährlich eine provisorische Rechnung für das vergangen Quartal. Der Rechnungsbetrag basiert auf Ihren Angaben oder auf den Vorjahresdaten.
  • Sobald das kantonale Steueramt Ihr Einkommen aus der selbständigen Erwerbstätigkeit meldet, kann die Ausgleichskasse die definitive Beitragsrechnung ausstellen
  • Melden Sie der Ausgleichskasse wesentliche Veränderungen Ihres Einkommens ab 25 % spätestens im Folgejahr. So vermeiden Sie Nachzahlungen mit Verzugszinsen.

Vermeiden Sie Vorsorge- und Beitragslücken:

  • Nur wenn Frauen 43 Jahre lang und Männer 44 Jahre lang AHV-Beiträge eingezahlt haben, erhalten sie die volle AHV-Rente
  • Kranken- und Unfalltaggelder sind freiwillig. Durch längere Krankheiten oder Unfälle können somit Beitragslücken entstehen. Wir empfehlen, diese Lücken rechtzeitig zu schliessen. So verhindern Sie Auswirkungen auf Ihre AHV-Rente.
  • Fehlende Beiträge können Sie bis zu fünf Jahre später nachzahlen. Nehmen Sie hierfür Kontakt mit Ihrer Ausgleichskasse auf.

8. Die richtigen Versicherungen abschliessen

Ein weiteres, wichtiges Thema in der Gründungsphase – die Versicherungen. Nebst den Sozialversicherungen für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie allfällige Mitarbeitende gibt es einen zweiten Versicherungstyp: Die Betriebsversicherungen. Hier gibt es für Firmen diverse Angebote.

  • Welche Versicherungen sind obligatorisch? Welche freiwillig? Unsere Selbständigkeits-Seite bietet für Gründerinnen und Gründern eine Übersicht über die verschiedenen Versicherungslösungen.
  • Mit dem AXA Versicherungs-Check KMU ermitteln Sie mit wenigen Klicks Ihren persönlichen Versicherungsbedarf.

Sind Sie bei Unfall ausreichend versichert?

  • Empfehlung: die freiwillige Unfallversicherung. Die obligatorische Krankenversicherung deckt bei Unfall nur die Heilungskosten. Die Unfallversicherung umfasst in der Regel Pflegeleistungen, Kostenvergütungen und Geldleistungen (Tag­geld, Invaliden­rente, Integritäts­entschädigung, Hilflosen­entschädigung, Hinter­lassenen­rente).

9. Beruflich und privat vorsorgen

Ein wichtiger Schritt für Gründerinnen und Gründer ist die Vorsorgeplanung:

  • Die berufliche Vorsorge (BVG) ist für Selbständigerwerbende freiwillig. Dank einer Vielzahl an Berufs- und Branchenverbänden können Sie sich bei einer passenden Vorsorgeeinrichtung versichern. Alternativ können Sie sich auch bei brancheneigenen Pensionskassen oder der Stiftung Auffangeinrichtung BVG anschliessen.
  • Die private Vorsorge mit der Säule 3a bietet nebst langfristiger Sicherheit auch attraktive Steuervorteilen. Der Beitrag «Mit Sicherheit selbständig: Optimale Vorsorge mit der Säule 3a» zeigt Ihnen auf: Sorgen Sie optimal fürs Alter vor?

10. Ruhestand planen

Haben Sie sich bereits Gedanken zum Zeitpunkt Ihrer Pensionierung gemacht? Ob Frühpensionierung, Teilpensionierung, ordentliche oder aufgeschobene Pensionierung:

  • Je früher Sie mit der Planung des Ruhestands beginnen, desto entspannter können Sie dem Altersrücktritt entgegensehen.
  • Zur Überprüfung gehört das Abwägen, welche finanziellen und versicherungstechnischen Auswirkungen Ihre individuelle Pensionierung lebenslang hat.

Ihren Rentenbeginn dürfen Sie frei wählen:

  • Der Rentenbezug kann um ein oder zwei Jahre vorgezogen werden
  • Oder Sie schieben ihn um bis zu fünf Jahre auf

Was geschieht mit Ihrem Unternehmen, wenn Sie sich pensionieren lassen?

  • Empfehlung: Setzen Sie sich ungefähr fünf Jahre vor dem gewünschten Pensionspunkt mit dieser Frage auseinander. So bleibt Ihnen genügend Zeit, Ihr Business in gute Hände zu übergeben oder gegebenenfalls aufzulösen.
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    Können wir Sie unterstützen?

    Gerne steht Ihnen das AXA Team auch nach der Firmengründung mit unabhängiger Beratung und wertvollen Tipps zur Seite. Senden Sie uns Ihr Anliegen mit dem KMU-Beratungsformular - wir melden uns in Kürze bei Ihnen.

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11. Geistiges Eigentum schützen

Clevere Ideen werden schnell gestohlen. Entscheiden Sie frühzeitig, ob und wie Sie Ihre Innovationen und Kreationen (beispielsweise Erfindungen, Logos oder Produkte- und Verpackungsdesigns) schützen wollen.

  • Werden Sie vor Bekanntwerden der eigenen Idee aktiv
  • Achten Sie darauf, dass Sie kein geistiges Eigentum (Marken, Patente, Designs und Urheberrechte) von itbewerberinnen und Mitbewerbern verletzen
  • Legen Sie am besten das entsprechende Vorgehen in einer Schutzrecht-Strategie fest

Mit der Eintragung in das Handelsregister ist Ihre neue Firma nicht als Marke geschützt:

  • Sie schützen Ihr Start-up nur beschränkt davor, dass Dritte Ihren Firmennamen für die Bezeichnung von Waren und Dienstleistungen verwenden
  • Deshalb kann es sinnvoll sein, die eigene Firma zusätzlich als Marke eintragen zu lassen

12. Eintrag im Handelsregister & Mehrwertsteuer

Erwirtschaften Sie als Inhaberinnen und Inhaber eines nach kauf­männischer Art geführten Einzel­unternehmens einem Jahres­umsatz von mindestens CHF 100 000.– für Leistungen in der Schweiz?

  • Sie müssen Ihre Einzelfirma im Handels­register eintragen. Das kantonale Handels­register­amt am Geschäfts­sitz ist hierfür zuständig.
  • Sie sind mit Ihrem Unternehmen mehrwertsteuerpflichtig. Melden Sie sich innerhalb von 30 Tagen schriftlich bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung in Bern an.

13. Marketingkonzept erarbeiten

Wie vermarkten Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung? Ein durchdachtes Marketingkonzept setzt Ihre Kundinnen und Kunden und deren Bedürfnisse in den Fokus. Ob mit digitalen Marketingmassnahmen oder klassischen Werbemitteln – sprechen Sie Ihre Kundinnen und Kunden gezielt an.

14. Unterstützung annehmen

Scheuen Sie sich nicht, Hilfe zu suchen und Aufgaben auszulagern. So können Sie sich auf Ihre Kompetenzen konzentrieren. Ob Marketing, Treuhand und Buchhaltung, in juristischen Fragen oder anderen Bereichen: Ihre Erfolg steigt, wenn Sie auf das Wissen erfahrener Personen zurückgreifen können. Ein qualitatives Netzwerk hilft auch beim Auf- und Ausbau von Kooperationspartnern und Kunden.

15. Krankenkassenprämien reduzieren

Wer in der Schweiz in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen lebt, wird mit einem finanziellen Beitrag an die obligatorischen Krankenversicherungsprämien unterstützt. Bei Prämienanspruch stellt Ihnen die Ausgleichskasse im Frühling das Antragsformular für das Folgejahr zu.

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Haben Sie Angestellte? 

16. Arbeitgeberin oder Arbeitgeber werden

Die Anstellung von Personal bringt auch Pflichten mit sich. So ist in der Schweiz jede angestellte Person obligatorisch gegen Invalidität, Todesfall und Armut im Alter versichert. Arbeitgeberinnen oder Arbeitgeber sind verpflichtet, Sozialversicherungsbeiträge zu leisten:

  • Wickeln Sie die Sozial­versicherungs­beiträge Ihrer Mitarbeitenden über die Ausgleichskasse ab
  • Diese umfassen die Arbeit­geber- und Arbeit­nehmer­beiträge an AHV, IV, EO und Arbeits­losen­versicherung sowie Arbeit­geber­beiträge an die Familien­zulagen

Zudem sind Arbeitgebende verpflichtet, ihre Mitarbeitenden gegen Berufsunfall und Berufskrankheit (BU) zu versichern. Die obligatorische Unfallversicherung und weitere Anmeldungen im Überblick:

  • Ausgleichskasse:
    • Mitarbeitende, die bereits eine AHV-Nummer besitzen, können Sie Ende Jahr in der Lohndeklaration aufführen
    • Melden Sie Grenzgängerinnen und Grenzgänger ohne AHV-Nummer sowie Zuzügerinnen und Zuzüger aus dem Ausland innert Monatsrist der Ausgleichskasse
    • Gekündigte Mitarbeitende müssen Sie der Ausgleichskasse nur melden, wenn sie Familienzulagen in Anspruch nehmen
  • Obligatorische Unfallversicherung:
    • Für Personal mit weniger als acht Arbeitsstunden pro Woche genügt eine Berufsunfallversicherung
    • Angestellte, die mehr als acht Stunden pro Woche arbeiten, sind auch gegen Nichtberufsunfälle (NBU) zu versichern
    • Ist Ihre Firma nicht von Gesetztes wegen bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) versichert, können Sie sich an einen Privatversicherer, eine Krankenkasse oder eine öffentliche Unfallversicherungskasse wenden
  • Krankentaggeldversicherung: Aufgrund der gesetzlichen Lohnfortzahlungspflicht ist auch eine Krankentaggeldversicherung empfehlenswert.
  • Pensionskasse:
    • Die berufliche Vorsorge für Arbeitnehmende ist obligatorisch, wenn das jährliche Bruttoeinkommen mehr als CHF 21'330.– beträgt. Dies entspricht einem monatlichen Einkommen von CHF 1'777.50.
    • Beschäftigen Sie mindestens eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter mit obligatorischer beruflicher Vorsorge? Schliessen Sie sich als Arbeit­geberin oder Arbeit­geber einer registrierten Vor­sorge­einrichtung BVG an.
  • Familienzulagen:
    • Ihre Mitarbeitenden haben für Kinder unter 16 Jahren Anspruch auf Familienzulagen
    • Dasselbe gilt für Kinder zwischen 16 und 25 Jahren in Ausbildung
    • Für den Anspruch gelten bestimmte Voraussetzungen. Schicken Sie das Anmeldeformular der Ausgleichskasse. Sind die Voraussetzungen erfüllt, stellt Ihnen die Ausgleichskasse eine Verfügung zu.
    • Die Zulagen werden mit den Sozial­versicherungs­beiträgen verrechnet

Können Sie hinter alle Punkte bereits ein Häkchen setzen?

Herzliche Gratulation! Sie haben den Schritt in die berufliche Selbständigkeit gewagt und Ihr eigenes Unternehmen gegründet.

Das «Abenteuer Selbständigkeit» kann beginnen: Wie wird sich Ihr junges Unternehmen mit der Zeit etablieren? Wann treffen die ersten Start-up-Erfolge ein? Ist die zu Beginn gewählte Rechtsform noch die richtige? Zeichnet sich die Gründung einer AG oder GmbH ab? Was gibt es hierbei zu beachten? Gerne steht Ihnen das AXA Team auch nach der Firmengründung mit unabhängiger Beratung und wertvollen Tipps zur Seite. Senden Sie uns Ihr Anliegen – wir melden uns in Kürze bei Ihnen.

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