Mobilität

Ab in den Schnee: Diese 7 Fallstricke sollten Sie kennen

Bild: Corbis / Dukas
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Nun ist der Winter doch noch gekommen - nützliche Tipps für alle, die es in die Berge zieht.

  • Schlitteln - Besonders Erwachsene unterschätzen das Risiko: Beim Schlitteln verunfallen deutlich mehr Erwachsene als Kinder. Gerade mal 1/5 aller Schlittelunfälle betrifft Kinder, 4/5 der Verunfallten sind über 17 Jahre alt (Quelle: bfu). Im Vergleich zu den meisten Kindern haben viele ältere Schlittler keine festen Winterschuhe oder gepolsterten Kleider an. Zudem wählen sie oft gefährlichere Strecken aus als die Kleinen und fahren häufiger erst abends los, wenn es schon dunkel ist. Jedes Jahr verunfallen in der Schweiz rund 7000 Personen beim Schlitteln – am häufigsten sind Knie-, Unterschenkel- sowie Rumpfverletzungen. Fahren Sie also lieber etwas langsamer, und schützen Sie sie sich nach Möglichkeit mit Helm und robuster Kleidung!

    Bild: Keystone

  • Ski-Diebstahl - Am meisten geklaut wird in Davos und Zermatt: Wer zum Mittagessen in einer Skihütte einkehrt, hat sich wohl auch schon gefragt, ob die Skis nachher noch dort stehen, wo man sie abgestellt hat. Im Winter werden der AXA jeden Monat rund 100 Ski- und Snowboard-Diebstähle gemeldet. Geklaut wird überall, besonders häufig aber in jenen Skigebieten, die besonders beliebt sind: An der Spitze liegt Davos, vor Zermatt und Ischgl. Für Bestohlene gibt es ein Trostpflaster: Sofern man «einfachen Diebstahl auswärts» in der Hausrat-Police miteingeschlossen hat, zahlt die Versicherung den Neuwert für die gestohlenen Skis. Jedes sechste gestohlene Paar Skis verschwindet übrigens aus dem eigenen Keller – dies ist über die normale Hausratversicherung bereits gedeckt.

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  • Schnee auf dem Autodach - Im Verkehr ein Sicherheitsrisiko: So mühsam das Wegfegen des Schnees sein kann – es führt kein Weg daran vorbei. Auf der Strasse hat Sicherheit oberste Priorität. Im Winter bedeutet dies, dass Scheiben, Rückspiegel und auch Rücklichter von Schnee und Eis befreit werden müssen. Wenn jemand mit vereisten Scheiben oder Schnee auf dem Auto einen Unfall verursacht, kann dies unter Umständen als grobfahrlässig gelten und eine Leistungskürzung seitens des Versicherers zur Folge haben. Auch wer sich damit begnügt, nur ein «Guckloch» frei zu kratzen, gefährdet durch die eingeschränkte Sicht sich und andere Verkehrsteilnehmer. Ebenso sollte das Fahrzeugdach vom Schnee befreit werden, da der wegfliegende Schnee den nachfolgenden Verkehr stören oder dem Fahrer selbst die Sicht verdecken könnte, wenn er beim Bremsen nach vorne auf die Windschutzscheibe rutscht.

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  • Tiefschnee-Fahren - Mit genügend Routine kein Problem: Tiefschneefahren auf unberührten Hängen macht Spass und ist für routinierte Skifahrer kein Problem. Doch gerade unerfahrene Skifahrer, die die Piste verlassen, sollten sich vorher über die Risiken im Klaren sein – auch, was die Versicherung betrifft. Sämtliche Schneesport-Aktivitäten abseits markierter Pisten können bei schwerwiegender Missachtung der üblichen Regeln und Vorsichtsgebote als ein sogenanntes «Wagnis» eingestuft werden. Dies kann – wenn etwas passiert – zu Leistungskürzungen bei der Unfallversicherung führen und entsprechende finanzielle Folgen haben. Ob ein Wagnis vorliegt, hängt immer von den konkreten Umständen im Einzelfall ab, doch wenn jemand bei erheblicher Lawinengefahr «kopflos» die markierte Piste verlässt und in eine Lawine gerät, muss tatsächlich mit einer Leistungskürzung rechnen. Besteht keine erhöhte Gefahrenstufe, gilt Tiefschneefahren abseits der Piste jedoch als vertretbares Risiko, sofern der Skifahrer genügend routiniert und erfahren ist.

    Bild: Corbis/Dukas

  • Auch bequeme Snowboardschuhe sind nicht zum Autofahren geeignet: Im Unterschied zu Skischuhen sind Snowboardschuhe ziemlich bequem. Zum Autofahren sind sie aber trotzdem nicht geeignet: Laut Gesetz müssen Autofahrer ihr Fahrzeug jederzeit beherrschen können. Mit den klobigen, breiten Snowboardschuhen können Gas- und Bremspedal nicht optimal bedient werden, anders wie etwa mit Turnschuhen. Für einen Rückgriff oder eine Leistungskürzung müsste der Versicherer dem Lenker zwar nachweisen können, dass der Unfall auf das ungeeignete Schuhwerk zurückzuführen ist – was in der Realität schwierig ist. Dennoch sollte man auf geeignetes Schuhwerk achten und am besten immer ein paar bequeme, fahrtaugliche Schuhe im Auto bereit haben. Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt!

    Bild: Keystone

  • Après-Ski sollte man beim Wort nehmen: Während Alkohol am Steuer für die meisten Autofahrer ein No-Go ist, nehmen es auf der Piste viele Skifahrer nicht so ernst. Kontrollen gibt es auf den Pisten zwar keine – trotzdem sollte man die Skier nach dem Hüttengaudi besser nicht mehr an die Füsse schnallen oder es bei einem alkoholischen Getränk beruhen lassen. Schon wenig Alkohol schränkt das Blickfeld ein und Objekte in den Augenwinkeln werden weniger gut wahrgenommen. Andere Skifahrer und Gefahren werden so eher übersehen. Zudem fährt man alkoholisiert generell weniger sicher und neigt zur Selbstüberschätzung – eine gefährliche Kombination. Fahren Sie nach mehreren Holdrio also besser mit der Gondel ins Tal und legen Sie bei einem Kater einen Wellness-Tag ein.

    Bild: Corbis/Dukas

  • Schneeballschlacht - Allzu harte Wurfgeschosse lieber bleiben lassen: Jemandem einen Schneeball nachzuwerfen – diesen Spass lassen sich auch viele Erwachsene nicht nehmen. Geht dabei etwas kaputt, wie etwa die Brille des Getroffenen, so zahlt dies die Privathaftpflichtversicherung, obschon der Schneeball nicht aus Versehen, sondern ganz bewusst geschossen worden ist. Die meisten Versicherer kürzen die Leistungen nur dann, wenn jemand absichtlich einen extra harten Schneeball oder gar vereisten Brocken auf jemanden abfeuert. Ist dies nicht der Fall, wird ein unglücklich geworfener Schneeball als Malheur betrachtet und der Schaden in aller Regel von der Versicherung bezahlt. Lassen Sie sich den Spass also nicht nehmen – ein weicher Schneeball tut es aber auch!

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