Art on Ice young talents – gegen alle Widerstände
«Art on Ice young talents» fördert Nachwuchstalente und gibt ihnen die Chance, in der Hauptshow von Art on Ice aufzutreten. Die AXA Schweiz unterstützt dieses wichtige Engagement als Partnerin.
Das Licht geht an, die Livemusik erfüllt die Halle und schon gleiten die jugendlichen Läuferinnen und Läufer elegant aufs Eis. Sprünge, Pirouetten, perfekt choreografierte Bewegungen – dann Stille. Einen Augenblick später brandet tosender Applaus auf. Heute gehören die «Art on Ice young talents» zur grossen Bühne. Doch ihr Weg dorthin begann in aller Stille. Hier geben vier junge Menschen einen Einblick in ihren Werdegang.
Der Triumph im Scheinwerferlicht erzählt nur die halbe Geschichte. Dahinter liegen harte Jahre. Unzählige frühe Morgenstunden in eisigen Hallen, finanzielle Hürden, die Familien an ihre Grenzen bringen, und die ständige Frage: Ist der eigene Traum überhaupt erreichbar? Bei «Art on Ice young talents» geht es nicht nur um den Glanz des Erfolgs, sondern auch um den Mut, an sich zu glauben. Diesen Glauben teilt die AXA: Mit dem Motto «Know You Can» unterstützt sie Art on Ice und dessen Nachwuchstalente auf ihrem Weg an die Spitze.
Ungleiche Voraussetzungen
Nicht überall ist der Weg zum Spitzensport geebnet. Die Trainingsmöglichkeiten unterscheiden sich stark, je nach Wohnort. «In meinem Wohnkanton gibt es keine Sportschulen. Ich musste mich seit meiner Kindheit an den normalen Schulstundenplan halten», berichtet ein Young Talent. «Es ist nie einfach, beides gleichzeitig zu bewältigen. Aber da ich das Eislaufen liebe, hat mich das nie aufgehalten. Diese Doppelbelastung zu managen, auch wenn ich müde oder gestresst war, wurde zur Grundvoraussetzung für den Erfolg.»
Neben der Zeit in der Schule und auf dem Eis frisst vor allem eines wertvolle Ressourcen: der Weg dorthin. Die Logistik ist ein oft unterschätzter Gegner. «Jede Woche verbringe ich sehr viel Zeit im Zug – auf dem Weg ins Training oder in die Schule», sagt ein junger Eiskunstläufer. Um ins Training zu gelangen, nimmt er eine Reisezeit von rund einer Stunde pro Weg in Kauf. Noch härter trifft es jene, die in Regionen ohne passende Infrastruktur starten. Sie müssen eine Extraportion Eigeninitiative mitbringen: «Als ich mit dem Eislaufen begann, gab es nicht viele Eisflächen, sodass wir fast täglich lange Fahrten auf uns nehmen mussten. Ausserdem gab es nur sehr wenig begleitetes Training, sodass ich oft zwei Stunden lang allein trainierte.» Erst nach zwei Jahren und einem Vereinswechsel verbesserten sich die Bedingungen für die Sportlerin.
Und schliesslich ist der Traum vom Eis auch eine Geldfrage: Talent allein bezahlt keine Rechnungen. Eintritte, Vereinsbeiträge und Coaching sowie Mobilität, Ausrüstung, Wettkampfkleidung sind teuer. «Als ich mir meiner hochgesteckten Ziele als Eiskunstläuferin noch nicht vollends bewusst war, war es schwierig, andere von meinem Talent zu überzeugen. Und es war sehr schwierig, finanzielle Unterstützung zu erhalten», erinnert sich eine Läuferin an die Hürden beim Sponsoring.
Ein Traum, grösser als jeder Zweifel
Der psychische Druck im Eiskunstlauf ist enorm. «Ich habe lange dafür gebraucht, meine Nervosität vor Wettkämpfen in den Griff zu bekommen – vor allem dann, wenn ich unbedingt perfekt laufen wollte», erzählt eine junge Frau. Ihr Kollege ergänzt: «Erst mit der Zeit habe ich begriffen, wie entscheidend Mentaltraining im Leistungssport ist.» Dazu kam bei ihm immer wieder der Spruch, Eiskunstlauf sei doch ein Mädchensport. Und fast alle Young Talents kennen es: Man sagt ihnen, ihre Ziele seien unrealistisch.
Wer nach oben will, muss lernen, Zweifel wegzuschieben – die eigenen genauso wie die von anderen. Kritik kann bremsen, sie kann aber auch antreiben. Als man einem jungen Talent wegen seiner geringen Körpergrösse nachsagte, es laufe «wie ein Baby», löste das Trotz aus: «Das hat mich erst recht motiviert, noch härter zu trainieren und allen das Gegenteil zu beweisen.»
Viele junge Sportlerinnen und Sportler wurden sogar direkt vor dem Scheitern gewarnt. Sätze wie «Die Erfolgsaussichten im Eiskunstlauf sind gering. Hör lieber auf, bevor es am Ende nur noch ein Hobby ist» hätten das Ende einer Karriere bedeuten können. Stattdessen wurden sie zum Treibstoff: weitermachen – jetzt erst recht.
Ein Sprungbrett für die Zukunft
Die «Art on Ice young talents» haben an sich geglaubt und stehen nun zu Recht im Rampenlicht. Gleichzeitig sind sie sich bewusst, dass sie es nicht allein geschafft hätten: «Ich hatte grosses Glück. Mein Umfeld hat mich immer bestärkt», berichtet eines der jungen Talente.
Das zeigt: Wer alles gibt, kann mit etwas Hilfe Grosses erreichen. Genau deshalb unterstützt die AXA «Art on Ice young talents» als Partnerin. Denn für die jungen Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer ist «Art on Ice young talents» mehr als eine Bühne. Es ist ein erstes Zeichen, dass sich ihre Mühen gelohnt haben – und das Sprungbrett für eine vielversprechende Karriere auf dem Eis. Know You Can!