Luftaufnahme einer großen Dachfläche mit zahlreichen Solarzellen, umgeben von Wohnhäusern und grünen Bäumen, an einem sonnigen Tag.
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Ein nachhaltiges Einkaufszentrum – dank eigenem Solarstrom

Bild: AXA

Das Brandbachcenter in Dietlikon, das der AXA Anlagestiftung gehört, zählt zu den grössten Kaufhäusern in der Umgebung. Betrieben wird es zur Hälfte mit Solarstrom, den es aus der hauseigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach bezieht.  

Mit einer Fläche von rund 8’100 Quadratmetern zählt das Brandbachcenter in Dietlikon zu den grossen Kaufhäusern auf der Industriemeile der Stadt. Von Elektronik über Lebensmittel bis hin zu Schuhen, Bekleidung und Sport – im Brandbachcenter schlägt das Herz mancher Shoppingqueen und manches Shoppingkings höher. Was weniger bekannt ist: Das Brandbachcenter ist auch eines der grössten Gewerbegebäude der Schweiz, welches sich seit September 2022 selbst mit Energie versorgt.

3413 Quadratmeter Solarpanels auf dem Dach

Auf dem Dach des Gebäudes sind fast 1750 Solarpanels verbaut, welche das Einkaufszentrum mit rund 675'000 kWh klimaneutralem Strom versorgen – der Hälfte des gesamten Stromverbrauches. Damit ist es die grösste Anlage, welche die AXA Anlagestiftung bisher realisiert hat. Da in einem Einkaufscenter die meiste Energie während des Tages verbraucht wird und Photovoltaikanlagen einen Grossteil des Stroms ebenfalls tagsüber generieren, kann ein hoher Anteil des Solarstroms für den Eigenverbrauch genutzt werden.

Ein modernes Gebäude mit einer begrünten Dachfläche und vielen Sonnenkollektoren, umgeben von anderen Gebäuden und Parkplätzen in einer städtischen Umgebung.

Rund 1750 Solarpanels wurden auf dem Dach des Brandbachcenters verbaut.

Umfassender Ausbau von Photovoltaikanlagen

Die grosse Photovoltaikanlage auf dem Brandbachcenter ist nur eine Massnahme der AXA in Richtung Nachhaltigkeit. Denn sie plant, im Rahmen ihres portfolioweiten Photovoltaik-Rollouts über 200 Liegenschaften mit Solarpanels auszustatten. Damit leistet sie einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung der Schweiz. 

Schweizer Hausdächer bieten noch unausgeschöpftes Potential

In der Schweiz gibt es viele Flächen, die Potenzial für die Aufrüstung mit PV-Anlagen bieten, wie beispielsweise Dächer von Wohnliegenschaften oder Büroobjekten. Realisiert wird die Aufrüstung mehrheitlich über den sogenannten «ZEV» (Zusammenschluss zum Eigengebrauch). Die Eigentümerin oder der Eigentümer der betreffenden Liegenschaft bezahlt die Installation der PV-Anlage und kann dadurch den produzierten Solarstrom den Mieterinnen und Mietern im Zusammenschluss verkaufen. Gleichzeitig profitieren die Mieterinnen und Mieter von günstigem vor Ort produzierten Solarstrom. Für die Mieterschaft sowie auch die Vermieterschaft ist der lokal produzierte Solarstrom eine Win-win-Situation – nicht nur aufgrund des Nachhaltigkeitsaspekts, sondern auch wegen der geringeren Stromkosten.