Mobilität

Reparieren statt ersetzen

Bild: Keystone
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Ersatzteile für Autoreparaturen belasten durch ihre CO2-reiche Herstellung und Entsorgung die Umwelt. Die AXA und ihre Partner setzen daher auf ressourcenschonende Reparaturmethoden: Wann immer möglich sollen Schäden an Fahrzeugen repariert werden, anstatt ganze Komponenten einfach auszutauschen. Davon profitieren alle Beteiligten – vor allem auch die Umwelt.

In der Schweiz sind mehr als 6 Millionen Fahrzeuge auf den Strassen unterwegs, davon 4,6 Millionen Personenwagen. Während schwere Unfälle zum Glück immer seltener passieren, nehmen kleinere Blech-, Frontscheiben- oder Scheinwerferschäden hingegen zu. Selbst kleinere Schäden werden dabei oftmals nicht repariert, sondern ganze Bauteile durch neue ersetzt, obwohl es Alternativen gäbe. 

Das Ersetzen ganzer Bauteile geht jedoch zulasten der Umwelt und der Kostenbilanz: Zum einen sind Ersatzteile im Motorfahrzeugbereich sehr teuer – Tendenz steigend –, zum andern verursachen die Herstellung und Entsorgung solcher Ersatzteile einen hohen CO2-Ausstoss und Ressourcenverbrauch. Die AXA setzt daher auf ressourcenschonende Reparaturmethoden, sogenannte Micro Repairs, bei denen im Unterschied zu herkömmlichen Methoden beschädigte Teile tatsächlich repariert und nicht einfach ausgetauscht werden. 

Qualität hat oberste Priorität

«Als grösster Motorfahrzeugversicherer in der Schweiz zahlen wir jedes Jahr mehr als 700 Millionen Franken für Autoreparaturen. Damit nehmen wir volkswirtschaftlich eine wichtige Rolle ein, und auch punkto Nachhaltigkeit wollen wir unsere Verantwortung wahrnehmen. Daher fördern wir umweltschonende Reparaturmethoden, wann immer dies technisch möglich ist. Bei der Qualität machen wir selbstverständlich keine Abstriche – diese hat oberste Priorität», sagt Alfred Egg, Schadenchef der AXA Schweiz. 

Die AXA arbeitet mit ausgewählten Partnern zusammen, die qualitativ hochwertige Reparaturen anbieten und ermöglichen. Zusammen mit André Koch AG, dem Verband Carrosserie Suisse, dem Ausbildungspartner «clearcarrep» und 14 Partnergaragen hat die AXA die alternativen Reparaturmethoden 2019 während eines Pilots auf den Prüfstand gestellt. Nun wird die AXA den erfolgreichen Ansatz in der gesamten Deutschschweiz auf rund 150 Partnerbetriebe ausweiten.  

Kürzere Reparaturzeiten bei geringeren Kosten

Denn die Bilanz des Pilotversuchs fällt eindeutig aus: Ansätze wie Micro Repair und «Reparieren anstatt ersetzen» bringen Vorteile für alle Beteiligten. Die Carrosserie-Betriebe können mehr Reparaturen in der gleichen Zeit durchführen, dadurch das Know-how ihrer Fachkräfte im Betrieb erhalten und die Wirtschaftlichkeit des Betriebs erhöhen. Bei den Schadenfällen, in denen Mirco Repair angewendet werden kann, verringern sich die Kosten um durchschnittlich 400 Franken, was sich positiv auf die Versicherungsprämien auswirkt und so auch den Kundinnen und Kunden zugutekommt. Zudem sind die Autos dank kürzerer Reparatur- und Standzeiten schneller wieder fahrtüchtig, was sowohl den Betrieben als auch den Autofahrerinnen und Autofahrern Wartezeiten erspart. 

Mehr Handwerkskunst statt Wegwerfmentalität

«Unsere Kundinnen und Kunden sind sehr froh, wenn ein Schaden schnell repariert werden kann. Müssen sie auf ein teures Ersatzteil warten, bedeutet das, dass ihr Auto längere Zeit in der Garage steht und sie einen Ersatzwagen nutzen müssen. Ein kleinerer Schaden kann aber oftmals innert Stunden vollständig repariert werden, ohne Einbussen bei der Qualität. Dafür ist das Wissen und handwerkliche Können der Fachkräfte im Betrieb gefragt. Dieses ist in der Schweiz zumindest heute noch vorhanden und sollte auch weiterhin gefördert werden», sagt Richard Schöller von André Koch AG. 

Auch Felix Wyss, Präsident von Carrosserie Suisse unterstützt den Ansatz: «Die Carrosserie-Betriebe, die in der Schweiz zahlreiche Arbeitsplätze stellen, haben selber mehr davon, wenn sie reparieren können. Schwere Schäden werden immer seltener und können ohnehin kaum mehr repariert werden. Den Grossteil machen Kleinschäden aus. Wenn wir diese reparieren, anstatt Teile zu ersetzen, kommt das allen Beteiligten zugute», so Wyss. 

Ein Plus für die Umwelt

Letztendlich profitiert vor allem auch die Umwelt: Mehr Handwerkskunst statt Wegwerf-Mentalität hilft dabei, Ressourcen zu schonen und CO2 zu reduzieren. 

Zentral für den Ansatz ist die Aus- und Weiterbildung innerhalb der Carrosserie-Betriebe. In Schulungen und periodisch stattfindenden regionalen Sitzungen bespricht die AXA zudem fortlaufend die Erfahrungen und allfällige Verbesserungsmassnahmen mit ihren Partnergaragen.

Beispiele aus der Praxis: Reparieren statt ersetzen

Seitenwand rechts war stark eingedrückt und konnte erfolgreich repariert werden. 

Kalkulation:

  • Ersatz = CHF 5’850.-
  • Reparatur = CHF 2’510.-

Zwei Scheinwerfer mit Steinschlägen konnten erfolgreich geschliffen werden. 

Kalkulation:

  • Ersatz = CHF 1’000.-
  • Reparatur = CHF 600.-

Ein grober Riss in der hinteren Stossstange konnte makellos repariert werden. 

Kalkulation:

  • Ersatz = CHF 1’620.-
  • Reparatur = CHF 1’400.-

Steinschlag in der Frontscheibe im Sichtfeld konnte erfolgreich repariert werden. 

Kalkulation:

  • Ersatz = CHF 1’890.-
  • Reparatur = CHF 270.-

 

    

Haben Sie einen Autoschaden zu melden? 

Sollten Sie einen Autoschaden erlitten haben, kümmert sich die AXA um die gesamte Schadenabwicklung, organisiert die Reparatur für Sie und sorgt dafür, dass Sie mobil bleiben. Zudem profitieren Sie mit Ihrer Police von exklusiven Vorteilen unserer Partnerbetriebe. Melden Sie Ihren Schadenfall schnell und einfach unter axa.ch oder 0800 809 809.

  

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