Mobilität

Der Frühling bringt Sonnenschein - und Velodiebe

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Sobald die Temperaturen wieder in die Höhe klettern, steigt auch die Anzahl der gemeldeten Velodiebstähle. Trotz reduzierter Mobilität aufgrund der Corona-Krise, stieg der Schadenbetrag bei der AXA verglichen mit dem Vorjahr bei einem Gesamtschadenvolumen von 11 Millionen Franken um rund 130'000 Franken an.

Wie die Temperaturen in den Frühlingsmonaten März, April und Mai, steigen auch die Zahlen der gemeldeten Velodiebstähle wieder an. Waren es im Januar 2020 noch rund 410 gemeldete Velodiebstähle, wurden für den Monat Mai bereits 695 Fälle gemeldet.  «Sobald es draussen wärmer wird, sind die Menschen wieder vermehrt mit dem Fahrrad unterwegs. Dadurch nimmt auch das Angebot für Velodiebe entsprechend zu», so Stefan Müller, Leiter Schadensachversicherung bei der AXA.

Die reduzierte Mobilität im Jahr 2020 hat die Anzahl der Fahrraddiebstähle übrigens nicht signifikant verringert: Insgesamt wurden der AXA im Jahr 2020 rund 300 Velodiebstähle weniger gemeldet als im Vorjahr – da waren es noch 7800. Trotzdem hat sich der Gesamtschadenbetrag bei der AXA um 130'000 Franken auf rund 11 Millionen Franken erhöht. Grund dafür ist, dass die neuen Fahrräder häufig teurer sind als alte Modelle. Zudem sind mehr Radler auf kostspieligen E-Bikes unterwegs – eine lukrative Beute für Fahrraddiebe. Laut einer aktuellen polizeilichen Kriminalstatistik wurden 37,5 Prozent mehr E-Bikes gestohlen als noch im Vorjahr.  

Der Verlauf der Schadensumme bei der AXA hat sich über die letzten 5 Jahre kontinuierlich erhöht. Grund sind teurere Fahrräder und vor allem die vermehrte Nutzung kostspieliger E-Bikes.

So schützt man sein Velo vor Langfingern

Wird einem das Fahrrad oder Teile davon gestohlen, ist das äusserst ärgerlich. Beachtet man einige Vorsichtsmassnahmen, kann man die Gefahr, dass einem das geliebte Velo abhandenkommt, zumindest minimieren. «Wenn möglich sollte ein Velo an einem abschliessbaren oder überwachten Ort parkiert werden», empfiehlt Stefan Müller. Zusätzliche Sicherheit bietet das Festmachen des Fahrrads mit einem Schloss an einem fixen Ort, so dass es nicht einfach abtransportiert werden kann. Kommt das Fahrrad trotzdem einmal weg, sollte der Diebstahl möglichst rasch der Polizei gemeldet werden. Weiss man die Marke, die exakte Modellbezeichnung und die Rahmennummer seines Velos, vergrössert man die Chance, es im Falle eines Diebstahls wiederzusehen.

 

Besonders gefährdet: Zürich, Basel und Bern

In einigen Städten ist das Risiko, dass der Drahtesel abhandenkommt, übrigens besonders hoch: In Zürich, Basel und Bern werden überdurchschnittlich viele Fahrräder geklaut. Zürich führt die Statistik mit rund 810 Fällen an. Das sind fast doppelt so viele wie in Basel, welches mit 435 Fällen an zweiter Stelle steht. Weniger Sorgen müssen sich Velofahrer beispielsweise in Biel, St. Gallen oder Solothurn machen – die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls ist in diesen Ortschaften einiges geringer. In Solothurn wurden 2020 beispielsweise nur gerade 60 Fälle gemeldet.

Versicherungsschutz fürs Velo

  • Velo-Diebstahl zu Hause ist automatisch über die Hausratsversicherung gedeckt

  • Wird das Velo auswärts gestohlen, kommt ebenfalls die Hausratsversicherung dafür auf, sofern die Deckung «einfacher Diebstahl auswärts» in der Police miteingeschlossen ist.

  • Schäden gegenüber Dritten übernimmt die Privathaftpflichtversicherung

  • Es ist auch möglich, sich gegen Beschädigungen am Bike versichern zu lassen. Bei der AXA kann zu diesem Zweck die Zusatzdeckung «Erweiterte Deckung von Sport- und Freizeitgeräten» abgeschlossen werden – gerade bei teureren Velos kann sich diese lohnen

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