Zuhause

«Der gute Abschluss eines turbulenten Jahres»

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Mehr als 760'000 Schadenfälle sind bei der AXA Schweiz dieses Jahr bereits eingegangen. Wir haben bei betroffenen Kundinnen und Kunden spontan vorbeigeschaut und ihnen jeweils eine kleine Überraschung mitgebracht. Ein besonders turbulentes Jahr hat Familie Ebner erlebt.

Das schöne Wochenende im Europapark fand am Sonntagmorgen ein jähes Ende: «Meine Mutter schickte ein Handyfoto von unserem Wohnblock, aus dem Rauch aufstieg», erinnert sich Lora Ebner. Sie hielt es erst für Nebel, bis kurz darauf ihr Mann Claudio ein SMS von der Nachbarin erhielt: «Bei uns im Block brennt es, bitte meldet euch!» Lora Ebner brach in Tränen aus, dachte an die beiden Katzen zuhause – und fragte sich, ob sie vielleicht vergessen hatte, den Herd auszuschalten. «Wir hatten totale Panik und fuhren gleich los. Das waren drei lange, qualvolle Stunden auf der Autobahn – im Ungewissen, wie es zuhause aussieht.» Mittendrin: die kleine Tochter Lia, zum Zeitpunkt des Brandes gerade mal fünf Wochen alt. 

Bestialischer Gestank

Gegen Mittag traf die junge Familie endlich zuhause ein und wurde erst mal vom Kriseninterventionsteam versorgt. Der Brand war nicht in ihrer Wohnung ausgebrochen, sondern in derjenigen schräg gegenüber – trotzdem waren Rauch- und Wasserschaden gross. Alle Wohnungen im Block waren unbewohnbar. «Es war ein schreckliches Gefühl, die Wohnung zu betreten und den Schaden zu sehen», sagt Lora Ebner. «Es stank bestialisch, alles war nass vom Löschwasser, alles war verwüstet. Unsere Sorge galt aber erst mal den Katzen.» Die eine hatte sich völlig verängstigt unter dem Bett versteckt, die andere hatte etwas Rauch in der Lunge.   

Brennender Wohnblock, schwarzer Rauch quillt aus einem Balkon.

«Es war ein schreckliches Gefühl, die Wohnung zu betreten und den Schaden zu sehen.»

AXA Kundin Lora Ebner nach dem Brandfall

Retten, was noch zu retten ist

Die AXA Schadenexperten retteten aus der Wohnung, was noch zu retten war, räumten auf und blieben im engen Kontakt mit der Familie Ebner. «Wir sind froh, dass wir gut versichert sind – wir hätten gar nicht alles selbst organisieren können», sagt Claudio Ebner. «Es gab auch Parteien im Block, die keine Versicherung hatten.»

Ende Oktober sind Claudio und Lora Ebner mit ihrer kleinen Tochter in eine neue Wohnung gezogen. Das Mobiliar ist komplett neu. Die Einrichtung aus der alten Wohnung musste entsorgt werden. «Ein paar Fotos und Erinnerungsstücke konnten wir retten – sie waren unversehrt, haben einfach fürchterlich gestunken.» Freunde, Verwandte und Bekannte waren sofort zur Stelle, halfen aus mit Kleidern und Babysachen. «Das war das Positive an der ganzen Misere: zu wissen, dass wir nicht allein sind», sagt Lora Ebner. Am meisten Kraft habe ihnen das Baby gegeben, ergänzt Claudio: «Wir waren psychisch völlig am Ende. Aber für Lia wollten wir stark sein, wir wussten: Wir schaffen das.» Nun steht das erste Weihnachtsfest vor der Tür – erstmals zu dritt, in einer neuen Wohnung. «Wir haben schon fleissig Guetzli gebacken und freuen uns auf das Fest», sagt Claudio Ebner, und seine Frau ergänzt: «Weihnachten ist für uns der krönende Abschluss eines turbulenten Jahres.» 

Schadenfälle 2019: ein Rückblick

Der Fall von Familie Ebner ist einer von rund 760'000 Schadenfällen, die bei der AXA Schweiz bis Mitte Dezember bereits gemeldet wurden. Rund zwei Milliarden Franken an Schadenzahlungen hat die AXA an betroffene Kundinnen und Kunden, Geschädigte, Partner etc. geleistet. Die grössten Schäden waren Massenschäden wie Überschwemmungen, Brände von Produktionsbetrieben oder einzelne Grossschäden im Branchensegment Haftpflicht.

Häufigste Schäden: Kollisionen mit dem Auto

Bei Privatpersonen sind Schadenfälle im Bereich Motorfahrzeuge am häufigsten – zum Beispiel Kollisionen, Parkschäden oder Pannen. Dazu ein paar Zahlen zu AXA in der Schweiz:   

  • Über 350'000 Schadenfälle mit Autos, Töffs und anderen Motorfahrzeugen haben Kundinnen und Kunden der AXA 2019 bisher gemeldet.
  • Die AXA hat dafür insgesamt rund CHF 620 Millionen ausbezahlt.
  • Am häufigsten werden Kollisionsfälle gemeldet (145'000 Schadenfälle), gefolgt von Glasbruch (65'000), Pannen (61'000), Parkschäden (40'000), Marderschäden (18'000) und Elementarschäden (10'000). 

Hausrat und Privathaftpflicht: viele Diebstähle 

Schweizerinnen und Schweizer sind auch zuhause gut versichert – aus gutem Grund: Über 75'000 Schadenfälle hat die AXA im Bereich Hausrat dieses Jahr bereits entgegengenommen. Ein Drittel davon (25'000 Fälle) sind Diebstähle. Auch Glasbruch kommt mit über 10'000 gemeldeten Fällen relativ häufig vor. Der teuerste Hausrat-Schadenfall kostete die AXA CHF 390’000.–.

Eine der Versicherungen, die schweizweit am häufigsten abgeschlossen wird, ist die Privathaftpflichtversicherung. Im Vergleich zu Motorfahrzeugen sind Schadenfälle hier zwar relativ selten, aber: Wenn etwas passiert, kann es in die Millionen gehen. Denn wer einer anderen Person einen Schaden zufügt oder fremdes Eigentum beschädigt, muss dafür mit seinem gesamten Einkommen und Vermögen geradestehen. 2019 hat die AXA den Geschädigten bisher über CHF 40 Mio. ausbezahlt. Die Hälfte der rund 40'000 gemeldeten Fälle betraf Mieterschäden.  

 

 

 

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