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Zuhause ausziehen: Checkliste für die erste Wohnung

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Bye-bye Hotel Mama – ab in die eigenen vier Wände: Die grosse Freiheit ruft. Aus dem Haus der Eltern auszuziehen, ist ein wichtiger Schritt im Leben. Der Umzug bringt aber auch Kosten und Pflichten mit sich. Mit unserer Checkliste funktioniert der Einzug in die erste eigene Wohnung oder ins WG-Zimmer reibungslos.

Endlich zuhause ausziehen!

Viele junge Erwachsene können es kaum erwarten, aus dem Haus oder der Wohnung ihrer Eltern auszuziehen und auf eigenen Beinen zu stehen. Zwar war es daheim bequem: Wäsche waschen, Essen kochen, putzen, einkaufen, entsorgen – das und vieles mehr übernahmen ganz oder teilweise die Eltern. Auch mit Versicherungen und anderem Papierkram, den das Wohnen mit sich bringt, haben bei den Eltern lebende Kinder in der Regel nichts zu tun. Selbst wenn sie bereits volljährig sind. Was allein leben wirklich heisst, ahnt wahrscheinlich niemand, der bisher immer im Elternhaus gewohnt hat. Trotzdem ist es gesund und verständlich, dass junge Menschen irgendwann ausziehen wollen ins eigene Zuhause. In die erste Wohnung, klein, aber fein, die nur ihnen gehört! Oder in ein grosses altes Haus, um mit Freundinnen oder Arbeits- und Studienkollegen eine WG zu gründen. Oder in ein herziges Appartement, zusammen mit dem Freund oder der Freundin. Damit es beim Umzug in die erste Wohnung nicht zu bösen Überraschungen kommt, hilft die Checkliste mit sechs nützlichen Tipps.

1. Die Mietkaution: Viel Geld, das brach liegt

Die Mietkaution dient der Vermieterin oder dem Vermieter als Sicherheit, wenn Sie die Miete nicht mehr bezahlen können oder beim Auszug Schäden hinterlassen. Meist müssen Sie dafür zwei bis vier Monatsmieten auf ein Sperrkonto einzahlen. Das Geld ist bis zum Auszug blockiert. Falls Sie nicht so viel Geld auf der Seite haben, gibt es als Alternative die Mietkautionsversicherung. Sie springt ein, wenn die Vermieterin oder der Vermieter berechtigte Forderungen für Schäden oder Mietzinsausfälle stellt. 

Ihre Vermieterin oder Ihr Vermieter hat das Mietzinsdepot (noch) nicht zurückgezahlt? Auf MyRight finden Sie eine Vorlage zur Rückzahlung des Mietzinsdepots.

2. Administratives: Damit Sie den Anschluss nicht verlieren

Damit die Anschlüsse für Internet und TV rechtzeitig aufgeschaltet werden, sollten Sie bereits ein paar Wochen vorher mit einem Anbieter Kontakt aufnehmen. Denken Sie auch daran, sich bei der Serafe anzumelden – denn mit einem eigenen Haushalt müssen Sie nun auch Radio- und Fernsehgebühren zahlen. Wohnen Sie in einer WG, können solche Kosten aufgeteilt werden. Weitere Stellen, die Ihre neue Adresse brauchen, sind Krankenkasse, Einwohneramt, Strassenverkehrsamt, Arbeitgeberin oder Arbeitgeber, Banken und der Mobilfunkanbieter. Tipp: Damit die übrige Korrespondenz nicht weiterhin bei Mama und Papa landet, können Sie bei der Post einfach einen Nachsendeauftrag einrichten.

3. Die Mängelliste: Pingelig sein lohnt sich

Die Vormieterin oder der Vormieter ist endlich ausgezogen und der Tag der Übergabe ist da? Bevor die Zügelhelfer die neue Wohnung stürmen, muss die Vermieterin oder der Verwalter sie offiziell übergeben. Augen auf bei diesem Termin: Schauen Sie sich alle Räume gut an und kontrollieren Sie, ob sichtbare Mängel auf dem Übergabeprotokoll vermerkt sind. Sonst müssen Sie beim Auszug vielleicht für Schäden bezahlen, die Sie gar nicht selbst verursacht haben. Hat es beispielsweise einen Sprung im Lavabo des Badezimmers oder in der Küche Wasserflecken, die noch nicht im Protokoll aufgeführt sind? 

Auch die Zählerstände von Strom, Gas und Wasser sollten festgehalten werden. Falls Sie nach dem Einzug weitere Mängel bemerken, können Sie diese innert zehn Tagen nach der Schlüsselübergabe eingeschrieben an die Vermieterin oder den Vermieter schicken, damit sie im Protokoll ergänzt werden. Hierzu gibt es eine Vorlage für das Übergabeprotokoll von Wohnungsübergaben von MyRight mit weiteren hilfreichen Tipps.

4. Die Einrichtung: Gezielt auf Shopping-Tour gehen

Da sind Sie jetzt: in der eigenen Wohnung! Der Umzug ist überstanden, langsam legt sich die Aufregung dieses besonderen Tages. Eine Matratze, die Nummer vom Pizzaservice und ein Bier im Kühlschrank reichen für die erste Nacht. Am nächsten Morgen stellen Sie fest, dass noch einiges fehlt, bis Ihr neues Zuhause gemütlich und zweckmässig eingerichtet ist. Am besten gehen Sie Zimmer für Zimmer durch: Welche Möbel braucht es im Wohnzimmer, welche Geräte in der Küche, welche Einrichtung fürs Badezimmer? Was ist beispielsweise in einer WG bereits vorhanden? Anhaltspunkte bieten Checklisten im Internet, wie zum Beispiel diese hier.

Bevor Sie auf Shopping-Tour gehen, hilft es, sich bereits Gedanken zum Budget zu machen: Wie viel Geld wollen Sie maximal in die Grundausstattung der eigenen Wohnung investieren? Im Brocki oder auf Ricardo, Tutti & Co. gibts tolle Schnäppchen für die erste Einrichtung. Zudem sollten Sie die Masse Ihrer neuen Wohnung in etwa kennen. Hierbei hilft Ihnen der Grundrissplan der Wohnung. Der schönste Küchentisch ist nutzlos, wenn er nicht in die Küche passt …

5. Hausratversicherung: Vom Sofa bis zum Rennvelo

Neue Möbel, ein grosser Fernseher, ein schönes Sofa – nach dem Umzug füllt sich die Wohnung, und der Wert der persönlichen Einrichtung steigt. Es lohnt sich bereits beim Einzug, eine Hausratversicherung abzuschliessen. Diese zahlt beispielsweise, wenn wertvoller Schmuck bei einem Einbruch gestohlen wird, wenn die Wohnung abbrennt oder ein Hochwasser das Kellerabteil überschwemmt. Wer ein WG-Zimmer hat oder günstige Möbel aus dem Brocki, kann auch nur einzelne Besitztümer versichern – zum Beispiel Sportgeräte wie die Ski- oder Snowboardausrüstung und das teure Rennvelo oder Elektrogeräte wie Laptop, Handy und Digitalkamera. 

6. Privathaftpflicht: Für grosse und kleine Missgeschicke

Eine Versicherung, die Sie brauchen, wenn Sie von zuhause ausziehen, ist die Privathaftpflicht: Sie zahlt, wenn Sie anderen versehentlich einen Schaden zufügen. Zum Beispiel, wenn Sie mit dem Auto einer Kollegin einen Parkschaden verursachen oder mit dem Velo einen Fussgänger anfahren, der anschliessend teure Behandlungskosten in Rechnung stellt. Im Extremfall können solche Forderungen in die Millionen gehen.

Auch als Mieterin oder Mieter ist die Privathaftpflichtversicherung sinnvoll: Sie deckt unter anderem Schäden an der Mietwohnung oder am Haus, die Sie selbst verursachen. Beispielsweise, wenn eine Pfanne aufs Ceranfeld fällt und einen Sprung verursacht, wenn die Sonnenstore bei einer Party kaputtgeht oder wenn ein Parfumflakon das Lavabo beschädigt. Spätestens wenn man beim Auszug wieder mit der Vermieterin oder dem Vermieter durch die Wohnung geht, ist man froh um eine gute Versicherung. Sie hilft nicht zuletzt auch, ungerechtfertigte Forderungen abzuwehren.

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