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Wohnungsbesichtigung – worauf muss ich achten?

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Die Suche nach einer neuen Wohnung ist eine wichtige Phase im Leben vieler Menschen: Sie markiert oft einen neuen Lebensabschnitt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich auf eine Wohnungsbesichtigung vorbereiten.

Im Rahmen einer Wohnungsbesichtigung entscheiden Sie, ob die Wohnung zu Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorstellungen passt. Die Besichtigung ist dabei mehr als nur eine äusserliche Begutachtung der Räume, Wände und Böden. Sie ermöglicht Ihnen noch vieles mehr, zum Beispiel die Nachbarschaft zu erkunden oder die Verkehrsanbindung zu prüfen.

Darüber hinaus bietet die Wohnungsbesichtigung die Gelegenheit die Vermieterin oder den Vermieter persönlich kennenzulernen und selbst einen guten Eindruck zu hinterlassen. Denn ob Sie die Wohnung erhalten, hängt oftmals von deutlich mehr als nur den richtigen Unterlagen und dem notwendigen Einkommen ab. Wenn Sie eine Wohnung besichtigen, sollten Sie deshalb die folgenden Tipps beachten.

Worauf achten bei einer Wohnungsbesichtigung?

Die Wohnungsbesichtigung ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur eigenen Traumwohnung. Es ist wichtig, diesen Prozess sorgfältig anzugehen:

  • Terminvereinbarung: Die erste Hürde auf dem Weg zur Wohnungsbesichtigung ist die Terminvereinbarung. Präsentieren Sie sich dabei von Ihrer flexiblen Seite. Vermieterinnen und Vermieter haben oft einen straffen Zeitplan und die Bereitschaft, sich anzupassen, signalisiert Ihr Interesse. Pünktlichkeit ist eine Tugend, die bei Wohnungsbesichtigungen von besonderer Bedeutung ist. Sie zeigt nicht nur Respekt vor der Zeit der Vermieterin oder des Vermieters, sondern hinterlässt auch einen professionellen und zuverlässigen Eindruck.
  • Vorbereitung: Bevor Sie die Wohnung besichtigen, sollten Sie sich gründlich über die Immobilie informieren. Lesen Sie das Exposé sorgfältig durch, achten Sie auf Details wie Mietkonditionen, Nebenkosten und Ausstattung. Gut vorbereitet zu sein, ermöglicht es Ihnen, gezielte Fragen zu stellen. Womöglich möchten Sie Themen wie Renovierungen, Haustierregelungen, Mietdauer und Kündigungsfristen ansprechen.
  • Aufmerksamkeit für Details: Während der Besichtigung ist es entscheidend, auf Details zu achten. Überprüfen Sie die Zustände der Räumlichkeiten, achten Sie auf eventuelle Mängel oder Reparaturbedarf und prüfen Sie, ob die vorhandene Ausstattung Ihren Anforderungen entspricht.
  • Nachfragen: Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen oder eventuelle Bedenken anzusprechen. Gute Fragen bei einer Wohnungsbesichtigung vermitteln Ihr echtes Interesse.

Tipps zur Wohnungsbesichtigung und für den guten Eindruck

Die Wohnungsbesichtigung ist zum einen eine Gelegenheit für Sie, die Wohnung zu prüfen. Und zum anderen auch eine Chance, einen positiven Eindruck bei der Vermieterin oder beim Vermieter zu hinterlassen. Bei Massenbesichtigungen können Sie positiv unter den Mietinteressentinnen und -interessenten hervorstechen. Denn klassische Einzelbesichtigungen werden gerade in begehrten Ballungsräumen immer seltener. Folgende Aspekte sind dabei wichtig:

  • Freundlichkeit und Höflichkeit: Eine freundliche und höfliche Haltung bildet die Basis. Beginnen Sie die Besichtigung mit einem herzlichen Gruss und einem Lächeln. Kleine Gesten der Höflichkeit, wie das Abnehmen Ihrer Schuhe, wenn dies erwartet wird, können einen grossen Unterschied machen.
  • Erscheinungsbild und Kleidung: Ihr äusseres Erscheinungsbild ist ein erster Hinweis auf Ihre Zuverlässigkeit und Ihr Verantwortungsbewusstsein. Gepflegte Kleidung und ein ordentliches Auftreten vermitteln einen positiven ersten Eindruck.
  • Interesse zeigen: Bekunden Sie Ihr aufrichtiges Interesse an der Wohnung. Stellen Sie Fragen zur Immobilie und ihrer Geschichte. Fragen Sie nach den Erfahrungen der aktuellen oder vorherigen Mietpartei, um ein besseres Verständnis für das Leben in dieser Wohnung zu bekommen. Dies zeigt, dass Sie sich aktiv mit der Immobilie auseinandersetzen.
  • Offene Kommunikation: Sollten Sie Bedenken oder Fragen haben, zögern Sie nicht, sie anzusprechen. Offene Kommunikation schafft Vertrauen und ermöglicht es, eventuelle Missverständnisse frühzeitig zu klären.
  • Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit: Versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten können. Wenn Sie Interesse an der Wohnung bekunden und weitere Schritte planen, seien Sie zuverlässig und erfüllen Sie Ihre Zusagen.
  • Abschlussgespräch: Am Ende der Besichtigung ist es ratsam, ein kurzes Abschlussgespräch mit der Vermieterin oder dem Vermieter zu führen. Nutzen Sie die Gelegenheit, hier erneut Ihr Interesse an der Wohnung zu bekunden und eventuelle Fragen oder Bedenken anzusprechen. Sie können auch nach dem weiteren Verfahren fragen, einschliesslich der nächsten Schritte im Bewerbungsprozess. Ein höflicher Abschluss rundet die Besichtigung professionell ab.

Welche Unterlagen sind vorzubereiten?

Bei einer Wohnungsbesichtigung ist es wichtig, bestimmte Dokumente und Unterlagen vorzulegen, um Ihre Eignung als Mietpartei zu demonstrieren. Oft werden die geforderten Unterlagen bereits im Wohnungsinserat genannt. Packen Sie die folgenden am besten geordnet in eine Bewerbungsmappe:

  • Einkommensnachweise: Einkommensnachweise sind ein Schlüsselaspekt Ihrer Bewerbung. Sie bezeugen, dass Sie über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um die Miete und die Nebenkosten zu bezahlen. Dies können ein aktueller Lohnausweis, eine Kopie des Arbeitsvertrags oder eine Steuererklärung sein.
  • Betreibungsauszug: Der Betreibungsregisterauszug zeigt, wie zahlungsfähig und zuverlässig Sie in der Vergangenheit waren. In den meisten Fällen wird eine solche Betreibungsauskunft von der Vermieterschaft verlangt.
  • Referenzen: Referenzen von früheren Vermieterinnen oder Vermietern sind wertvolle Empfehlungen, die Ihre Zuverlässigkeit bestätigen.
  • Selbstauskunft: Eine Selbstauskunft ist ein Formular, in dem Sie persönliche Informationen wie Ihren Namen, Ihre Kontaktinformationen, Ihre aktuelle Wohnsituation und Ihr monatliches Einkommen angeben. Diese Informationen helfen der Vermieterschaft, Sie besser kennenzulernen und Ihre Eignung als Mieterin oder Mieter einzuschätzen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Selbstauskunft sorgfältig und wahrheitsgemäss ausgefüllt ist.
  • Mietbürgschaft: Eine Mietbürgschaft ist eine Erklärung oder ein Vertrag, durch die bzw. den sich eine dritte Person, oft ein Familienmitglied, bereit erklärt, für Ihre Miete und eventuelle Schäden an der Wohnung einzustehen, falls Sie Ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen können. Dies bietet der Vermieterschaft eine zusätzliche Sicherheit, falls Sie glauben, dass Ihre eigenen Einkommensverhältnisse nicht überzeugend genug sind. Sie sollten in diesem Fall auch über eine Mietkautionsbürgschaft nachdenken.
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Was soll ich zur Wohnungsbesichtigung mitnehmen?

Damit Sie nichts Wichtiges vergessen und sich bestmöglich vorbereiten können für den Besichtigungstermin, gibt es einige Dinge, die Sie mitnehmen sollten:

  • Checkliste: Beginnen Sie Ihre Vorbereitung mit einer gut strukturierten Checkliste für die Besichtigung der Wohnung. Dies hilft Ihnen, organisiert zu bleiben und sicherzustellen, dass Sie alle wichtigen Aspekte während des Termins berücksichtigen. Ihre Checkliste kann Punkte wie Raumgrösse, Ausstattung, Lage und Zustand der Wohnung berücksichtigen.
  • Dokumente und Unterlagen: Bringen Sie alle erforderlichen Dokumente und Unterlagen mit. Dazu gehören Einkommensnachweise, Auskünfte zur Zahlungsfähigkeit, Referenzen, Selbstauskunft und eventuell eine Mietbürgschaft oder Mietkaution.
  • Notizblock und Stift sind unverzichtbar, um während der Besichtigung wichtige Informationen festzuhalten. Sie können Details zu den Räumen, zum Zustand der Wohnung, Fragen und andere relevante Informationen notieren. So lassen sich verschiedene Wohnungen später besser und einfacher miteinander vergleichen.
  • Kamera oder Smartphone: Fotos sind eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Gegebenheiten festzuhalten oder bei verschiedenen Wohnungsbesichtigungen die Unterschiede oder Gemeinsamkeiten vors Auge zu führen. Der Zustand der Wohnung, die Raumaufteilung und eventuelle Mängel lassen sich bildlich einfach dokumentieren. Vergewissern Sie sich jedoch, dass Sie die Erlaubnis der Vermieterin oder des Vermieters erhalten, Fotos zu machen.
  • Massband: Ein Massband kann nützlich sein, um die genauen Masse der Räume zu überprüfen, insbesondere wenn Sie grössere Möbelstücke besitzen, die in die Wohnung passen müssen.
  • Taschenlampe: In einigen Fällen kann es schwierig sein, in dunklen Ecken der Wohnung Details zu erkennen. Eine Taschenlampe hilft Ihnen dabei, den Zustand von Schränken, Kellern oder anderen wenig beleuchteten Bereichen zu überprüfen. Oftmals haben aber auch Smartphones eine ausreichende Taschenlampen-Funktion.
  • Fragenliste: Erstellen Sie im Voraus eine Liste von Fragen, die Sie stellen möchten. Diese Fragen könnten sich auf Mietbedingungen, Nebenkosten, Haustierregelungen, die Nachbarschaft und weitere relevante Themen beziehen.

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