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Bares ist nicht immer Wahres

Bild: Keystone
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Immer mehr Leute horten ihr Geld bar zuhause, anstatt es zu rekordtiefen Zinsen auf dem Sparkonto zu parkieren. Aber: Bei einem Diebstahl kann das Bare ganz schnell für immer weg sein.

Die Tiefzinsphase wird sich gemäss Einschätzung vieler Experten noch lange hinziehen. Das trifft auch private Sparer. Negativzinsen auf Bankkonten für Privatpersonen sind kein Tabu mehr – und selbst wenn noch ein minimaler Zins bezahlt wird, so zahlt man häufig mehr für Gebühren als man an Zinsen ausbezahlt bekommt.

Der Gedanke, sein hart erarbeitetes Geld lieber bar zu horten, anstatt es auf dem Bankkonto versauern zu lassen, liegt nahe. Die Schweizerische Nationalbank weist in einer Untersuchung denn auch nach, dass die Bargeldhortung in den letzten fünfzehn Jahren markant zugenommen hat. Gerade die grossen Scheine sind für die Bargeldlagerung beliebt. Doch das Bare zuhause aufzubewahren, ist nicht ohne Risiko.

«Ohne ausreichenden Versicherungsschutz droht nach einem Einbruch die Pleite.»

Claudio Schäfli, AXA

Bargeld ist bei Einbruch versichert – aber nicht unbegrenzt

«Wichtig ist, auf einen ausreichenden Versicherungsschutz zu achten – ansonsten droht nach einem Einbruchdiebstahl die Pleite», sagt Claudio Schäfli, Leiter Produktmanagement Wohnen bei der AXA. Denn zwar sind Wertsachen und Geldwerte bei Diebstahl über die Hausratversicherung geschützt – doch nur bis zu einem bestimmten Betrag. «Bei der AXA beispielsweise sind bei gewöhnlicher Aufbewahrung Geldwerte bis zu 5'000 Franken versichert, Schmucksachen bis 30'000 Franken», erklärt der Versicherungsexperte.

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Kleintresore bieten wenig Schutz

Wer höhere Summen zuhause aufbewahren möchte, kommt deshalb nicht darum herum, sich einen Tresor anzuschaffen – aber nicht irgendeinen. «Freistehende Kleintresore sind grundsätzlich ungeeignet, da sie von Dieben einfach mitgenommen und später in Ruhe geöffnet werden können», erklärt Claudio Schäfli. Damit das Geld sicher – und versichert – ist, muss ein Kassenschrank von über 100 Kilogramm oder dann ein eingemauerter Tresor her. Ist das der Fall, erhöht sich die Versicherungssumme in der Regel, bei der AXA beispielsweise auf 20'000 Franken für Geldwerte und auf 100'000 Franken für Schmuck. Werden noch höhere Summen gelagert, muss der Tresor zertifiziert oder vom Versicherungsexperten genehmigt sein. «In solchen Fällen sollte unbedingt ein persönliches Gespräch mit dem Versicherungsberater stattfinden», so der AXA Versicherungsexperte. Denn dieser kann die individuelle Versicherungssituation einschätzen und betreffend Sicherheitsmassnahmen beraten und unterstützen.  

Beratung beim Finanzspezialisten empfehlenswert

Die einfach scheinende Lösung der Bargeldaufbewahrung zuhause birgt also einige Tücken. Zumal in der Gesamtrechnung auch die Anschaffungskosten für Tresore und weitere Sicherheitsmassnahmen mitberücksichtigt werden sollten. «Es ist verständlich, dass auch Kleinanleger eine vernünftige Rendite auf ihrem Kapital erzielen wollen. Wir raten deshalb Interessierten, sich umfassend bei einem Vorsorge- und Finanzspezialisten beraten zu lassen. Dieser kann die individuelle Situation analysieren und anhand dieser geeignete Anlagemöglichkeiten empfehlen», erklärt Claudio Schäfli. Die Aufbewahrung unter der heimischen Matratze gehört wohl eher nicht dazu. Denn nur schon der Weg von der Bank nachhause kann sich als gefährlich erweisen: Bei einer Beraubung, also einem Raub mit Waffenandrohung, ist das Bargeld gerade mal bis 5‘000 Franken versichert –bei einem Taschendiebstahl überhaupt nicht.

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