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Einbruch: in welchem Kanton die Gefahr besonders gross ist

Bild: Keystone
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Eine Auswertung der AXA Einbruchszahlen zeigt: Innerschweizer und Bündner können nachts um einiges ruhiger schlafen als Westschweizer oder Basler. Denn das Risiko für einen Einbruch ist im einbruchsschwächsten Kanton Appenzell Innerrhoden mehr als achtmal geringer als in der Einbruchshochburg Genf.  Dennoch: In der Weihnachtszeit ist in allen Regionen besondere Vorsicht angebracht. 

Wenn die Nächte länger werden, erhöht sich das Risiko für einen Einbruchdiebstahl markant: In den Wintermonaten steigen gemäss AXA Zahlen im Vergleich zu den Sommermonaten rund 30 Prozent mehr Langfinger ein als im Sommer. Der beliebteste Monat ist dabei der Dezember, gefolgt vom November und vom Februar. «Gerade während der Feiertage, wenn viele in den Ferien sind, haben Einbrecher leichteres Spiel», weiss Stefan Müller, der bei der AXA den Bereich Schaden Sach leitet. In der Weihnachtswoche stellt die AXA so jeden Tag mehr als doppelt so viele Einbrüche fest wie an einem normalen Tag. 

Westschweiz besonders gefährdet

Doch das Risiko für einen Einbruch hängt nicht nur von der Jahreszeit ab – sondern ganz entscheidend auch davon, wo man wohnt. So ist das Risiko, von Einbrechern heimgesucht zu werden, im Kanton Genf rund achtmal höher als im einbruchschwächsten Kanton Appenzell Innerrhoden und rund doppelt so hoch wie im Schweizer Schnitt. Das zeigt eine Auswertung der AXA Zahlen über die letzten zehn Jahre. 

 

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    Schützen Sie sich vor Einbruch

    Einbruch ist eines der häufigsten Delikte in der Schweiz. Die Schweizerische Kriminalprävention empfiehlt deshalb, sich mit dem Thema Einbruchschutz auseinanderzusetzen, unabhängig davon, ob man Hausbesitzerin, Mieter, WG-Bewohnerin oder Geschäftsführer einer KMU ist. Die Website bietet zahlreiche Informationen und Tipps, wie Sie sich gegen Einbruch schützen können.

    Zur Website der Schweizerischen Kriminalprävention

Pro Jahr und pro 1000 Einwohner geschehen im Kanton Genf so rund 34 Einbrüche – oder anders gesagt muss ein Einwohner des Kantons Genf durchschnittlich alle 29 Jahre mit einem Einbruch rechnen. Auch Basel, Waadt und Neuenburg werden überdurchschnittlich oft von Einbrechern heimgesucht. In der Innerschweiz hingegen kann man getrost darauf vertrauen, gar nie einen Einbruch zu erleben: Pro Einwohner passiert beispielsweise in den Kantonen Glarus oder Nidwalden gerade einmal alle 125 Jahre ein Einbruch, in Appenzell Innerrhoden gar nur alle 250 Jahre. Der Schweizer Schnitt liegt bei rund 63 Jahren oder 16 Einbrüchen pro Jahr und pro 1000 Einwohnern. 

In diesen Kantonen wird am häufigsten eingebrochen

Quelle und Infografik: AXA. Die Grafik zeigt die Anzahl Einbrüche pro Jahr und pro 1000 Einwohner für alle Schweizer Kantone. Für die Auswertung wurden alle der AXA gemeldeten Einbruch- und Einschleichdiebstähle der Jahre 2008-2018 in der Schweiz berücksichtigt.

Insgesamt ist die Anzahl Einbrüche über die letzten Jahre glücklicherweise rückläufig. Während die Schweizerische Kriminalstatistik im Jahr 2014 noch rund 52’000 Einbruch- und 11’000 Einschleichdiebstähle zählte, waren es im letzten Jahr noch rund 30'000 Einbrüche und rund 8500 Einschleichdiebstähle.  

Einschleichdiebstahl lässt sich vermeiden

Gerade Einschleichdiebstähle – Delikte, bei denen Diebe ohne Gewaltanwendung an die Wertsachen gelangen, beispielsweise dank einer offenen Türe oder einem gekippten Fenster – lassen sich mit einfachen Massnahmen vermeiden. «Türen sollten auch bei kurzen Abwesenheiten stets mit dem Schlüssel abgeschlossen werden und alle Fenster geschlossen – auch nachts», empfiehlt AXA Experte Stefan Müller. Aufmerksame Nachbarn sind für die Einbruchsprävention ebenfalls wesentlich. Günstig und effektiv sind zudem auch Zeitschaltuhren, welche Räume im Gebäude beleuchten und so eine Anwesenheit der Bewohner vortäuschen können. 

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