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Zuhause ausziehen: Die Checkliste für die erste eigene Wohnung

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Bye-bye Hotel Mama – ab in die eigenen vier Wände: Die grosse Freiheit ruft. Allerdings bringt der neue Lebensabschnitt auch einiges an Pflichten und Kosten mit sich. Was gilt es zu beachten, damit der Einzug in die erste Wohnung oder das WG-Zimmer reibungslos klappt? Wir haben sechs Tipps zusammengestellt. 

1. Die Einrichtung: Gezielt auf Shopping-Tour gehen

Ein Bett, die Nummer vom Pizzaservice und ein Bier im Kühlschrank reichen für die erste Nacht – wer sich gemütlich einrichten möchte, braucht noch einige Dinge mehr. Am besten gehen Sie Zimmer für Zimmer durch: Welche Möbel braucht es im Wohnzimmer, welche Geräte in der Küche, welche Einrichtung fürs Badezimmer? Was ist beispielsweise in einer WG bereits vorhanden? Gute Anhaltspunkte bieten Checklisten im Internet. 

Bevor Sie auf Shopping-Tour gehen, machen Sie am besten eine Budgetliste. Für den Anfang müssen ja nicht unbedingt Designermöbel her; im Brocki oder auf Ricardo, Tutti & Co. gibts die erste Einrichtung für wenig Geld. Achtung, vor dem Kauf immer die Masse checken und mit dem Grundrissplan der Wohnung vergleichen: Der schönste Küchentisch ist nutzlos, wenn er nicht in die Küche passt …

2. Die Mängelliste: Pingelig sein lohnt sich

Der Vormieter ist endlich ausgezogen und der Tag der Übergabe gekommen? Bevor die Zügelhelfer die neue Wohnung stürmen, muss sie der Vermieter oder Verwalter offiziell übergeben. Augen auf bei diesem Termin: Schauen Sie sich alle Räume gut an und kontrollieren Sie, ob sichtbare Mängel auf dem Übergabeprotokoll vermerkt sind. Sonst müssen Sie beim Auszug vielleicht für Schäden bezahlen, die Sie gar nicht selbst verursacht haben. Auch die Zählerstände von Strom, Gas und Wasser sollten im Protokoll festgehalten werden. Falls Sie nach dem Einzug weitere Mängel bemerken, könnten Sie sie innert zehn Tagen nach der Schlüsselübergabe eingeschrieben an den Vermieter schicken, damit er sie im Protokoll ergänzt.  

Damit die Anschlüsse für Internet und TV rechtzeitig aufgeschaltet werden, sollten Sie bereits ein paar Wochen vorher mit einem Anbieter Kontakt aufnehmen.

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3. Die Mietkaution: Viel Geld, das brach liegt

Die Mietkaution dient dem Vermieter als Sicherheit, wenn Sie mal die Miete nicht mehr bezahlen können oder beim Auszug Schäden hinterlassen. Meist müssen SIe dafür zwei bis vier Monatsmieten auf ein Sperrkonto einzahlen. Das Geld ist bis zum Auszug blockiert. Falls Sie nicht so viel Geld auf der Seite haben, gibt es als Alternative die Mietkautionsversicherung. Sie springt ein, wenn der Vermieter berechtigte Forderungen stellt für Schäden oder Mietzinsausfälle. 

4. Adressänderung: Damit Sie den Anschluss nicht verlieren

Mit dem Einzug ist noch längst nicht alles erledigt, und vielleicht funktioniert noch nicht einmal das WLAN: Damit die Anschlüsse für Internet und TV rechtzeitig aufgeschaltet werden, sollten Sie bereits ein paar Wochen vorher mit einem Anbieter Kontakt aufnehmen. Apropos: Vergessen Sie nicht, sich bei der Serafe anzumelden – denn mit einem eigenen Haushalt müssen Sie nun auch Radio- und Fernsehgebühren zahlen. In der WG können solche Kosten aufgeteilt werden. Weitere Stellen, die Ihre neue Adresse brauchen: Krankenkasse, Einwohneramt, Strassenverkehrsamt, Arbeitgeber, Banken und der Mobilfunkanbieter. Und damit die Post nicht weiterhin bei Mama und Papa landet, können Sie bei der Post einen Nachsendeauftrag einrichten.

Wer ein WG-Zimmer hat oder günstige Möbel aus dem Brocki, kann auch nur einzelne Besitztümer versichern – zum Beispiel die Tauchausrüstung oder das Handy.

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5. Hausratversicherung: Vom Sofa bis zum Rennvelo

Neue Möbel, ein grosser Fernseher, ein schönes Sofa – mit der Zeit füllt sich die Wohnung, und der Wert der persönlichen Einrichtung steigt. Vielleicht lohnt es sich bereits beim Einzug, eine Hausratversicherung abzuschliessen. Sie zahlt beispielsweise, wenn wertvoller Schmuck bei einem Einbruch gestohlen wird, wenn die Wohnung abbrennt oder ein Hochwasser das Kellerabteil überschwemmt. Wer ein WG-Zimmer hat oder günstige Möbel aus dem Brocki, kann auch nur einzelne Besitztümer versichern – zum Beispiel Sportgeräte wie die Tauchausrüstung und das teure Rennvelo oder Elektrogeräte wie Laptop, Handy und Digitalkamera. 

6. Privathaftpflicht: Für grosse und kleine Missgeschicke

Eine Versicherung, die fast zwingend ist, wenn man von zuhause auszieht, ist die Privathaftpflicht: Sie zahlt, wenn Sie anderen versehentlich einen Schaden zufügen – beispielsweise, wenn Sie mit dem Auto eines Kollegen einen Parkschaden verursachen oder mit dem Velo einen Fussgänger anfahren, der anschliessend teure Behandlungskosten in Rechnung stellt. Im Extremfall können solche Forderungen in die Millionen gehen.

Auch als Mieter ist die Privathaftpflichtversicherung sinnvoll: Sie deckt unter anderem Schäden an der Mietwohnung, die Sie selbst verursachen und die ins Geld gehen können – beispielsweise, wenn eine Pfanne auf die Herdplatte fällt und einen Riss hinterlässt, wenn die Sonnenstore bei einer Party kaputtgeht oder wenn ein Parfumflakon herunterfällt und das Lavabo beschädigt. Spätestens, wenn man beim Auszug wieder mit dem Vermieter durch die Wohnung geht, ist man froh um eine gute Versicherung. Sie hilft nicht zuletzt auch, ungerechtfertigte Forderungen abzuwehren.

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