Gesundheit

«Meine mentale Bereitschaft war das A und O für den Erfolg der Chemo»

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Danny Schneider tut, was Wenige in seiner Situation tun: Er spricht offen über seinen Krebs. Er dokumentiert seine Chemotherapie auf Instagram – und will so andern Menschen in der gleichen Situation Mut machen.

Im Herbst 2018 erhält der ehemalige Freestyle-Motocrossfahrer die Diagnose Hodenkrebs – seine Tochter Charlie Roo ist gerade mal fünf Monate alt. Danny Schneider wird operiert, alles scheint gut. Bis der Krebs ein Jahr später mit voller Kraft zurückschlägt: mit Metastasen im Rücken. Die einzige Hoffnung ist eine hoch dosierte dreimonatige Chemotherapie. Diese beinhaltet fünftägige stationäre Spitalaufenthalte und ambulante Behandlungen. «Es mag komisch klingen, aber ich hatte eine gute Chemotherapie», sagt der 44-jährige Berner. Er sitzt in seiner Werkstatt, wo er exklusive Motorräder von Hand baut. Seine kleine Tochter klettert auf ihm herum und bringt ihn zum Strahlen. Den Grund für den erfolgreichen Verlauf der Therapie sieht er nicht nur in seinem familiären Umfeld, sondern auch in seiner mentalen Bereitschaft. Er habe nie an die negativen Auswirkungen der Chemotherapie gedacht, sondern: «Dank dieser Behandlung lebe ich vielleicht noch 40 Jahre». 

Der Blick aufs Positive

Seine positive Lebenseinstellung und seinen Humor zeigt er auch auf Instagram. Das feine Frühstück im Spital mit der einjährigen Tochter auf dem Schoss. Eine Autofahrt bei offener Türe und mitfahrendem Infusionsständer. Als «Bild des Schreckens» beschreibt Danny Schneider den Anblick der Krebspatienten, denen er im Wartezimmer vor der ambulanten Chemo jeweils begegnete. Dabei gebe es doch in jeder Situation einen Grund, die Mundwinkel mal nach oben zu ziehen – etwa weil die Sonne draussen scheint. Sein grösster Aufsteller ist seine Tochter. «Ich will noch lange für sie da sein und ihr alles ermöglichen.» Deshalb habe er sich auch während der anstrengendsten Zeit der Chemotherapie immer wieder aus dem Bett aufgerappelt und sei mit ihr durch die Spitalgänge geflitzt.

Hardnine Choppers: Danny Schneiders Garage, wo seine Motorrad-Unikate entstehen

Krebsfrei bleiben

Inzwischen arbeitet Danny Schneider wieder zu 40 Prozent in seiner Werkstatt. Daneben bewegt er sich oft an der frischen Luft, zusammen mit Charlie Roo, und er hat wieder mit Fitnesstraining angefangen. Sein derzeit grösstes Ziel: die nächsten fünf Jahre krebsfrei zu bleiben. In dieser Zeit muss Danny Schneider alle drei Monate zur Krebskontrolle. 50:50 stünden seine Chancen. Doch er bleibt optimistisch: «Ich habe schon immer an mich geglaubt.»

Erinnerung an die Zeit als Motocross-Profi: die Helmsammlung

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    Krebs vorbeugen

    Jedes Jahr erkranken in der Schweiz etwa 40'000 Personen an Krebs. Rund ein Drittel der Erkrankungen könnten durch einen gesunden Lebensstil verhindert werden: viel Bewegung, wenig Alkohol, gesunde Ernährung, das Vermeiden schädlicher Umwelteinflüsse, Sonnenschutz und Nichtrauchen. Empfehlenswert sind ausserdem bestimmte Krebsvorsorgeuntersuchungen.

    Mehr Informationen erhalten Sie bei der Krebsliga.
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