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Occasion-Vans für Firmen: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

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Ein Geschäfts-Van ist nicht nur Transportmittel, sondern oft auch mobiles Büro und ein wichtiger Teil des Firmenkapitals. Wir geben Ihnen nützliche Tipps für die richtige Wahl beim Kauf eines Gebrauchtwagens.

Die Investition in einen Firmenwagen will wohlüberlegt sein. Nebst der Funktionstauglichkeit spielen dabei natürlich auch die Kosten eine zentrale Rolle: Mit einem hochwertigen Gebrauchtwagen fahren Sie meist günstiger als mit einem Neuwagen. Als Occasion gilt ein Fahrzeug, wenn es bereits mindestens einen Vorbesitzer hatte. Dies können auch Fahrzeuge sein, mit denen noch nicht viele Kilometer gefahren wurden.

Die wichtigsten Kriterien für den Occasionskauf

Vor dem Kauf sollte man sich über den geplanten Einsatzzwecks des Fahrzeugs im Klaren sein. Ebenso sollte man die mutmassliche jährliche Kilometerleistung kennen. Kommt das Fahrzeug beispielsweise nicht so oft zum Einsatz, kann der Kilometerstand beim Kauf höher sein. Wichtig beim Kauf eines Occasion-Vans sind der Preis, die Motorenstärke und die Unterhaltskosten. Ebenfalls von Bedeutung sind Sicherheitsausrüstung (ABC, Parksensoren, usw.), Zusatzausstattung (z.B. Klimaanlage, ABS, Automat) und Anzahl  Sitzplätze, falls Mitarbeitende mitfahren und Gegenstände transportiert werden müssen. Das Festlegen dieser Kriterien hilft Ihnen dabei, den Suchprozess einzugrenzen.

Sobald Sie eine Auswahlliste von in Frage kommenden Fahrzeugen zusammengestellt haben, wird es Zeit für einen Fahrzeug-Check. Viele Garagen bieten solche Kontrollen an, bei denen sämtliche Komponenten wie beispielsweise das Fahrgestell, die Bremsen und die Elektronik überprüft werden.

Checkliste für den Gebrauchtwagen-Kauf

Kontrollieren Sie vor dem Kauf folgende Punkte:

  • Karosserie: Weist das Fahrzeug Rostspuren auf? Dies gilt es speziell beim Räderwerk und bei den Türen zu prüfen. Ferner sollten Sie darauf achten, ob allfällige Unfallschäden sichtbar sind. Der vorherige Fahrzeughalter muss von Gesetzes wegen offenlegen, ob es sich um einen Unfallwagen handelt oder nicht. Wenn die Farbe des Wagens nicht durchgehend gleich aussieht, könnten relevante Reparaturen übermalt worden sein. Kleinere Schäden und Reparaturen sollte der Verkäufer erwähnen, auch wenn das Fahrzeug damit als unfallfrei gilt.
  • Reifen: Alle Reifen müssen gleichmässig mindestens 1,6 Millimeter tiefe Profilrillen aufweisen. Hier finden Sie weitere wichtige Informationen zu den relevanten gesetzlichen Grundlagen bei Reifen und Felgen.
  • Lichter: Überprüfen Sie, ob diese funktionieren.
  • Interieur: Testen Sie die Sicherheitsgurte, die Schlösser, den Scheibenwischer und alle elektronischen Funktionen.
  • Armaturenbrett: Beim Einschalten des Motors sollten sich alle Kontrollleuchten ein- und danach automatisch ausschalten.

 

Probefahrt: darauf sollten Sie achten

  • Achten Sie darauf, ob schwarzer oder blauer Rauch aus dem Auspuff kommt. Und hören Sie genau hin, ob Sie Klappergeräusche beim Beschleunigen hören.
  • Wenn die Kupplung beim Treten ein Geräusch von sich gibt, kann dies ein Indiz für Abnutzungserscheinungen sein.
  • Die Radachsen sollten, vor allem in Kurven, keine quietschenden Geräusche von sich geben.
  • Wie reagiert die Lenkung bei der Probefahrt? Ist das Steuerrad nur zäh zu bewegen, kann dies ein Hinweis auf eine ungenaue Spurführung sein.
  • Testen Sie unbedingt auch die Bremsen, und zwar am besten auf einer langen, geraden Strasse. Achten Sie genau darauf, ob Sie Quietsch- oder Schleifgeräusche hören.

Überprüfen Sie die Wagenpapiere

Verlangen Sie vom Käufer das Servicebuch des Wagens und allfällige Quittungen von Reparaturen. Dies gibt Ihnen einen Einblick, wie das Auto bis dato behandelt wurde und ob es reparaturanfällig ist. Um sich abzusichern, schliessen Sie mit dem Verkäufer einen Vertrag ab. Eine passende Vertragsvorlage finden Sie hier.

Berücksichtigen Sie diese Tipps, sind Sie beim Kauf eines Occasion-Vans auf der sicheren Seite und können Ihre Investitionskosten tief halten.

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