myAXA Login
Gründung und Innovation

Arbeitswelt 4.0: Erfolgsfaktor Mensch im Zuge der Digitalisierung

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen ch.axa.i18.share.google Auf LinkedIn teilen Auf Xing teilen Auf Pinterest teilen Per Email teilen

Wir leben in einer digitalen, vernetzten und dynamischen Welt. Auch im Arbeitsumfeld bekommen wir dies immer mehr zu spüren. Was viele auf dem Weg in die Digitalisierung vergessen: Bei neuen Technologien geht es nicht um Technik, sondern um Menschen. Wenn ein KMU erfolgreich wirtschaften will, muss es Mitarbeitende für die Arbeitswelt 4.0 begeistern können. Wir zeigen Ihnen mögliche Wege auf.

Übernimmt ein Roboter bald meinen Job? Sind wir den modernen Jobprofilen gewachsen? Die Digitalisierung löst in der Arbeitswelt viele Sorgen, wenn nicht sogar Ängste aus. Doch für Unsicherheiten bleibt uns keine Zeit. Künstliche Intelligenz und Big Data sind fest in unserem Alltag verankert, die sogenannte Arbeitswelt 4.0 ist bereits Realität. Die Einführung von 5G dürfte die digitale Transformation noch weiter beschleunigen. Der digitale Reifegrad entwickelt sich deshalb immer mehr zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren eines KMU.

Nicht alle Arbeitskräfte sind von der Digitalisierung begeistert

Wer Digitalisierung sagt, denkt in erster Linie an die technischen Aspekte. Die Wettbewerbsfähigkeit einer Firma hängt jedoch nicht nur davon ab, ob sie mit digitalen Arbeitsinstrumenten effizienter wirtschaftet. Der wichtigste Erfolgsfaktor ist und bleibt der Mensch. Denn er ist es, der Veränderungen gestaltet und die digitale Transformation in einem Unternehmen vollzieht.

Der digitalen Transformation gegenüber sind jedoch längst nicht alle positiv eingestellt. Die ZHAW befragte im Jahr 2017 629 Schweizer Unternehmen, davon ein Drittel KMU, zur Arbeitswelt 4.0 und zum Faktor «Mensch». Die Studie zeigt Erstaunliches: Lediglich 57 Prozent der Befragten geben an, dass die Digitalisierung ihre Arbeit vereinfacht hat. Besorgniserregend: Nur 42 Prozent finden, dass die Digitalisierung sie in der Arbeit glücklicher gemacht hat.

Die digitale Transformation fassbar machen

Schweizer KMU stehen also vor einer grossen Herausforderung. Wie schaffen auch Sie es, Menschen dafür zu gewinnen, neue Wege zu gehen? Grundsätzlich gilt: Nehmen Sie Ängste und Ressentiments ernst. Ängste entstehen da, wo die Bedrohung nicht fassbar ist, was vor allem auf die Unkenntnis über die Digitalisierung zurückzuführen ist. Deshalb ist es wichtig, die Digitalisierung sichtbar zu machen und an konkreten Beispielen aufzuzeigen. Wenn Unkenntnis die Wurzel des Problems ist, organisieren Sie zusammen mit den betroffenen Mitarbeitenden ein Weiterbildungsprogramm.

  • Teaser Image
    Wollen Sie die digitale Transformation fassbar machen?

    Wir auch. Wie wir dies machen, zeigen wir Ihnen an unseren KMU-Days. Besuchen Sie uns!

    Zur Anmeldung

Vertrauen statt Kontrolle

Um Verständnis für Veränderungen zu wecken, hilft es, sich auf die für die Belegschaft positiven Aspekte der Arbeitswelt 4.0 zu konzentrieren. Wer sich von traditionellen und starren Arbeitsmodellen löst, erhält mehr Raum für Kreativität und Innovation. Digitalisierung heisst mehr Eigenverantwortung. Führen Sie Ihren Mitarbeitenden vor Augen, wie es wäre, wenn sie ihre Arbeit vollkommen selbständig ausführen könnten – ohne acht Stunden pro Tag im Büro sitzen zu müssen und ohne Führungskraft, welche über die Schulter schaut.

Wer sich von traditionellen und starren Arbeitsmodellen löst, erhält mehr Raum für Kreativität und Innovation.

Digitalisierung heisst mehr Eigenverantwortung.

Agiles Modell statt Hierarchie

Noch immer sind vor allem mittelgrosse Firmen von starren Hierarchien geprägt. Hierarchisch strukturierte Unternehmen bringen lange und komplizierte Entscheidungsprozesse mit sich. In einer Welt, die sich immer schneller dreht und vernetzter wird, gefährdet diese Starre zwangsweise die Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb setzen viele Firmen auf das agile Modell, das dank digitaler Technologie überhaupt erst möglich ist. Konkret wird die Verantwortung Arbeitsteams übertragen, die teilweise fachübergreifend organisiert sind. Führungskräfte erhalten so eine völlig neue Rolle. Die Mitarbeitenden bringen ihre Fähigkeiten dort ein, wo ihr Fachwissen am meisten benötigt wird und wo sie ihre Potenziale entfalten können.

Flexibilität statt Nine-to-five

Nicht jeder Mensch ist dafür gemacht, montagmorgens um acht Uhr an einem herkömmlichen Arbeitsplatz produktiv zu sein. Die moderne Technologie sorgt dafür, dass Mitarbeitende ihre Arbeit zunehmend orts- und zeitunabhängig ausführen. Nicht nur im Homeoffice, denn zu Hause arbeiten ist nicht für jeden geeignet. Eine gute Alternative sind Coworking Spaces. Mitarbeitende kommen dort mit Menschen von ausserhalb der Firma in Kontakt. Sie erhalten Freiräume und können sich in einer inspirierenden Arbeitsumgebung entfalten. Ob Homeoffice, Coworking Space oder doch das herkömmliche Büro: Die Digitalisierung ermöglicht Arbeitsformen, welche die individuellen Bedürfnisse jedes Mitarbeitenden abdecken. Und genau diesen Vorteil gilt es aufzuzeigen, um die Skepsis gegenüber der Arbeitswelt 4.0 zu reduzieren.

Fazit

Wer die Zukunft erfolgreich meistern will, setzt ganz klar auf den Erfolgsfaktor Mensch. Menschen machen Erfolge möglich und reissen andere Menschen mit. Mit einem KMU haben Sie einen Grössenvorteil, denn Mitarbeitende für neue Wege zu motivieren, gestaltet sich in kleineren Firmen einfacher als in trägen Grosskonzernen. Mitarbeitende für neue Wege zu motivieren, gestaltet sich in kleineren Firmen einfacher als in trägen Grosskonzernen. Als Führungskraft ist es Ihre Aufgabe, die nötigen Weichen für eine moderne und wettbewerbsfähige Arbeitskultur zu stellen.

Verwandte Artikel

Wir verwenden Cookies und Analyse Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und die Werbung von AXA und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutz