Unterwegs

Tipps für mehr Sicherheit auf dem Heimweg

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Wer kennt das nicht: Der gemütliche Abend im Restaurant oder die rauschende Partynacht geht zu Ende. Und plötzlich ist man allein im Dunkeln auf dem Heimweg und hat ein mulmiges Gefühl. Das muss nicht sein. Mit unseren einfachen Tipps sind Sie gut vorbereitet auf den Heimweg.

Wir leben in einem der sichersten Länder der Welt. Trotzdem fühlen sich Frau und Herr Schweizer laut einer Studie der AXA oft unwohl, wenn sie spätabends oder nachts zu Fuss unterwegs sind. Dem möchten wir entgegenwirken. Zusammen mit der Schweizerischen Kriminalprävention haben wir Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihre Sicherheit auf dem Heimweg erhöhen: 

Vorbereitung auf den Weg

  1. Suchen Sie sich eine Person, die Sie begleitet: Möchten Sie nicht allein nach Hause gehen, verabreden Sie sich vorher mit einer Freundin oder einem Freund. Oder schliessen Sie sich spontan einer Person an, die in dieselbe Richtung muss. In einer Gruppe sind Sie sicherer. 

Auswahl des Heimwegs

  1. Wählen Sie gut beleuchtete Strecken: So können Sie potenzielle Gefahren frühzeitig erkennen. Nicht immer sind beide Strassenseiten gleich gut beleuchtet. Entscheiden Sie sich für jene Seite, die heller ausgeleuchtet ist.
  2. Wählen Sie stark frequentierte Strecken: Stark frequentierte Wege, auf denen auch andere unterwegs sind, sind sicherer.
  3. Wählen Sie bekannte Strecken: Es ist ratsam, in der Dunkelheit eine bekannte Strecke zu wählen. Wenn Sie den Weg kennen, wissen Sie im Ernstfall, wohin Sie fliehen können.

Für eine gut beleuchtete, stark frequentierte und bekannte Strecke kann es sich lohnen, einen Umweg auf sich zu nehmen.

Auf dem Heimweg

  1. Strahlen Sie Selbstbewusstsein aus: Unterschätzen Sie die Wirkung einer selbstbewussten Haltung nicht. Sie vermitteln damit, dass Sie kein leichtes Angriffsziel sind. Halten Sie sich darum aufrecht – Kopf hoch, Schultern zurück –, richten Sie den Blick nach vorne und vermeiden Sie nicht den Blickkontakt mit anderen Menschen. 
  2. Tragen Sie keine Kopfhörer: Musik kann von der Angst ablenken. Fühlen Sie sich auf Ihrem Heimweg jedoch nicht wohl, sollten Sie keine Kopfhörer tragen. In unsicheren Situationen ist es wichtig, die Geräusche in der Umgebung gut zu hören. 
  3. Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl: Sind Sie allein im Dunkeln unterwegs, dann vertrauen Sie auf Ihren Instinkt. Haben Sie ein mulmiges Gefühl oder fühlen Sie sich verfolgt, dann reden Sie sich nicht einfach nur gut zu, sondern reagieren Sie (siehe folgende Tipps).

Im Falle einer Unsicherheit oder eines Angriffs

  1. Telefonieren Sie oder nutzen Sie eine Begleit-App: Haben Sie ein ungutes Gefühl, aber keinen konkreten Anhaltspunkt für eine wirkliche Gefahr? Dann rufen Sie eine Person Ihres Vertrauens an. Idealerweise nutzen Sie dafür eine Begleit-App wie WayGuard, über die Sie sich mit Ihrer Familie bzw. mit Freunden oder auch mit einer professionellen Begleitperson verbinden können. Begleit-Apps haben meist eine GPS-Funktion, die Ihrer Begleitperson genau zeigt, wo Sie sich befinden. Im Ernstfall kann sofort die Polizei verständigt werden. Können Sie niemanden anrufen und haben Sie keine Begleit-App, dann führen Sie ein Scheintelefonat, um sich sicherer zu fühlen. 
  2. Kontrollieren Sie die Situation: Fühlen Sie sich verfolgt, empfehlen wir Ihnen, wie folgt zu reagieren:
    • Überqueren Sie die Strasse in einem 90°-Winkel. Zum einen sehen Sie so, ob die Person Ihnen wirklich folgt. Zum andern können Sie auf der anderen Strassenseite – ohne die Bedrohung im Rücken zu haben – entscheiden, was sie tun wollen.  
    • Die zweite Möglichkeit ist konfrontativer: Drehen Sie sich mit aufrechter Haltung, aber ganz entspannt um. Lassen Sie so die bedrohliche Person hinter Ihnen wissen, dass Sie sich ihrer Anwesenheit bewusst sind. Entscheiden Sie dann, ob Sie die Person an sich vorbeigehen lassen wollen – so haben Sie sie nicht mehr im Rücken – oder ob Sie weiterhin vor ihr hergehen mögen. 
  3. Verlassen Sie die Situation: Kommt es zu einer Konfrontation, lassen Sie sich nicht auf eine Diskussion ein. Provozieren Sie die Person nicht. Ihr Ziel sollte es sein, der Gefahr aus dem Weg zu gehen.
  4. Machen Sie Passanten auf sich aufmerksam: Sind Sie sich sicher, dass Ihnen jemand folgt, werden Sie verbal schikaniert oder gar tätlich angegriffen? Dann benötigen Sie Hilfe von anderen Menschen. Gehen Sie direkt auf Passanten zu. Sagen Sie diesen klar, dass Sie sich bedroht fühlen und bitten Sie um Hilfe. Ist niemand in Ihrer Nähe, suchen Sie ein öffentlich zugängliches Gebäude (Kiosk, Geschäft, Restaurant, Bar) auf oder klingeln Sie im Ernstfall bei Unbekannten. 
  5. Kontaktiern Sie die Polizei: Werden Sie belästigt oder angegriffen, dann rufen Sie die Polizei (117) an. Sind Sie dazu nicht mehr in der Lage, sprechen Sie Passantinnen oder Passanten direkt an und bitten Sie diese, die Polizei zu rufen: «Sie, mit der grünen Jacke, bitte rufen Sie sofort die Polizei!»
  6. Wehren Sie sich verbal: Werden Sie angegriffen oder in die Enge gedrängt, müssen Sie schnell reagieren. Rufen Sie laut: «Fassen Sie mich nicht an!» Siezen Sie die Täterin oder den Täter. Damit zeigen Sie Zeuginnen und Zeugen, dass es sich hier nicht einfach um eine kleine Auseinandersetzung unter Bekannten handelt. Hilft das nicht, setzen Sie sich physisch zur Wehr, schreien Sie laut und versuchen Sie zu fliehen. 

In öffentlichen Verkehrsmitteln

  1. Setzen Sie sich in die Nähe der Fahrerin oder des Fahrers: Sind Sie nachts allein im ÖV unterwegs, setzen Sie sich in den ersten Wagen eines Zugs oder Trams bzw. möglichst weit nach vorne im Bus. Werden Sie belästigt oder angegriffen, kann Ihnen die Fahrerin oder der Fahrer entweder selber helfen oder die Polizei verständigen. 
  2. Machen Sie Mitreisende auf sich aufmerksam: Werden Sie belästigt, verlassen Sie die Situation und setzen Sie sich zu anderen Personen dazu. Wird es brenzlig, sprechen Sie Mitreisende direkt an und bitten Sie diese um Hilfe. 
  3. Rufen Sie Hilfe über den Notruf: Fühlen Sie sich belästigt, informieren Sie eine Kundenbegleiterin oder einen Kundenbegleiter der SBB – diese sind auf Fernverkehrszügen oft im Einsatz – oder alarimieren Sie die Transportpolizei unter der Telefonnummer 0800 117 117. In den meisten Zügen ist diese Nummer auch an den Fenstern angebracht. Moderne, unbegleitete Züge der SBB verfügen übrigens oft über einen Notfallknopf. Dieser ist im Eingangsbereich der Wagons und verbindet Sie direkt mit der Transportpolizei. 

Als Versicherung liegt es uns am Herzen, dass unsere Kundinnen und Kunden überall und jederzeit sicher sind. Wir möchten Sie befähigen, sich ganz frei von Angst zu bewegen und Ihr Leben so zu führen, wie Sie es möchten. Unsere Begleit-App WayGuard unterstützt Sie dabei. 

  • Teaser Image
    Die Begleit-App WayGuard

    Haben Sie manchmal Angst, wenn Sie allein unterwegs sind? Dann ist WayGuard das Richtige für Sie. Die App ermöglicht Ihnen, sich entweder von einer Person Ihres Vertrauens oder von einem WayGuard Profi begleiten zu lassen. Ihre Begleitperson sieht Ihre aktuelle Position und kann im Ernstfall den Notruf verständigen.

    Mehr zu WayGuard

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