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Krebsprävention: Welche Check-ups bezahlt die Krankenkasse?

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Blogserie «Ihre Fragen – unsere Antworten»
Krebs zählt zu den häufigsten Todesursachen in der Schweiz. Doch je früher eine Krebserkrankung diagnostiziert wird, umso grösser sind die Heilungschancen. Unser AXA Experte erklärt, welche Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind und wer die Kosten übernimmt.

Laut Bundesamt für Gesundheit sind etwa ein Drittel aller Todesfälle bei Männern und ein Fünftel aller Todesfälle bei Frauen in der Schweiz durch Krebs bedingt. Je nach Geschlecht treten unterschiedliche Krebsarten am häufigsten auf. Mehr als 50% aller Krebserkrankungen bei Männern betreffen Prostata, Lunge und Dickdarm. Bei Frauen sind Brustkrebs, Dickdarmkrebs und Lungenkrebs am häufigsten auf. Zu den gefährlichsten Arten zählen Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lungenkrebs und Leberkrebs.

Oftmals hängt eine erfolgreiche Behandlung von einer Früherkennung der Erkrankung ab. Haben sich erst einmal Metastasen gebildet, sinken die Behandlungsmöglichkeiten sowie die Überlebenschancen. Deshalb werden regelmässige Krebsvorsorgeuntersuchungen empfohlen.

Die wichtigsten Krebsvorsorgeuntersuchungen

Da es über 200 Krebsarten gibt, ist eine Früherkennung aller Erkrankungen nahezu unmöglich. Mit den entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen lassen sich Darmkrebs, Hautkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs sowie Prostatakrebs frühzeitig erkennen. Welche Check-ups empfohlen werden, hängt vom Geschlecht und vom Alter ab.

Frauen sollten folgende Vorsorgeuntersuchungen machen:

  • Ab 18 Jahren gynäkologischen Untersuchung
  • Ab 30 Jahren Vorsorgeuntersuchung der Brust
  • Ab 35 Jahren Untersuchung der Haut
  • Ab 50 Jahren Darmspiegelung

Bei Männern werden folgende Check-ups empfohlen:

  • Ab 35 Jahren Untersuchung der Haut
  • Ab 45 Jahren Vorsorgeuntersuchung der Geschlechtsorgane
  • Ab 50 Jahren Darmspiegelung

Menschen mit einem erhöhten Risiko wie beispielsweise Raucher sollten sich regelmässig untersuchen lassen.

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Durch Grund- und Zusatzversicherung gedeckte Leistungen

Generell übernimmt die Grundversicherung nur die Kosten für medizinisch Notwendiges, was auf Vorsorgeuntersuchungen nicht zutrifft. Trotzdem gibt es Ausnahmen. Folgende Präventionsmassnahmen werden von der Grundversicherung anerkannt:

  • Gynäkologische Vorsorgeuntersuchung mit Krebsabstrich alle drei Jahre
  • Mammografie bei erhöhtem Brustkrebsrisiko
  • Vorsorge bei Darmkrebs: Untersuchung auf Blutspuren im Stuhl alle zwei Jahre und Darmspiegelung alle zehn Jahre bei Personen zwischen 50 und 69 Jahren

Für die Übernahme von weiteren Check-ups muss eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Welche Vorsorgeuntersuchungen bezahlt werden, hängt vom Anbieter ab. Die Kranken-Zusatzversicherung der AXA «Gesundheit COMPLET» beteiligt sich mit 100 % an den Kosten der jährlichen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung. Zudem übernehmen wir 75% der Kosten für medizinische Screenings bis zu CHF 500.– pro Jahr.

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