Vorsorge

Versicherungen und Kosten: Ein paar Tipps für werdende Eltern

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Werdende Eltern stellen sich viele Fragen: Was brauchen wir für unser Kind? Wie müssen wir es versichern? Was, wenn das Geld nicht reicht? Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie sich finanziell auf ein Leben mit Kindern vorbereiten können.

Wann melde ich mein Baby bei der Krankenkrasse an?

Die Grundversicherung ist obligatorisch. Ihr Kind können Sie bereits vor der Geburt anmelden, spätestens aber bis drei Monate danach. Zusatzversicherungen hingegen sind freiwillig und bieten bessere Deckungen als die Grundversicherung, z. B. freie Arztwahl im Spital, Kostenübernahme und Hilfe bei Notfällen im Ausland, Beiträge an Komplementärmedizin, an Prävention und weiteres. Es lohnt sich, Kinder bereits vor der Geburt anzumelden, damit sie von Beginn an versichert sind. AXA bietet attraktive Gesundheitsprodukte.

Was kostet die Krankenkasse für mein Kind?

Bei der Grundversicherung gilt die Faustregel, dass die Prämie von Kindern unter 18 Jahren ca. 20 bis 25% der Prämie eines Erwachsenen ausmacht. In der Regel ist die Kranken-Zusatzversicherung deutlich günstiger. Bei der AXA sind alle Kranken-Zusatzversicherungen im ersten Lebensmonat kostenlos. Und für Familien mit drei oder mehr Personen gibt es 10% Familienrabatt für alle Familienmitglieder im gleichen Haushalt.

Wie ist mein Kind bei einem Unfall versichert?

In der Schweiz sind alle Kinder und Jugendlichen von Gesetzes wegen in der Grundversicherung der Krankenkasse gegen Unfall versichert. Wer sein Kind noch besser gegen Unfälle versichern lassen will, kann eine zusätzliche Deckung in der Zusatzversicherung abschliessen. 

Wenn Ihr Kind später seine erste Arbeitsstelle antritt, ist es über den Arbeitgeber unfallversichert und kann den Baustein «Unfall» in der Grundversicherung abwählen.

Wer zahlt später die Zahnspange meines Kindes?

Zur Absicherung der Korrektur von Zahnfehlstellungen empfiehlt sich der rechtzeitige Abschluss einer entsprechenden ambulanten Zusatzversicherung. Korrekturen von Zahnfehlstellungen sind durch die Grundversicherung meist nicht gedeckt, können aber innert Monaten Tausende von Franken verschlingen. Jedes zweite Kind hat eine Zahnspange, was schnell einmal CHF 3’000 bis 15'000 kosten kann. Diese Ausgaben werden von ambulanten Zusatzversicherungen vergütet. Die AXA übernimmt beispielsweise jährlich bis zu CHF 12’000 beim Abschluss von COMPLET.

Wichtig: Bei der AXA sollte die Anmeldung frühzeitig aber zumindest vor dem fünften Geburtstag erfolgen – sonst besteht die Gefahr, dass eine Fehlstellung der Zähne bereits absehbar und ein Grossteil der Kosten deshalb nicht gedeckt ist.

Welche weiteren Kosten können auf mich zukommen?

Kinderkrippen

Obwohl Kinderkrippen und -horte teilweise von Stadt oder Kanton subventioniert sind, tragen Sie als Eltern einen Grossteil der Kosten selbst. Ob in Zürich oder Pratteln, oftmals sind Tagessätze von CHF 120 normal. Für CHF 85 kann man sein Kind in der Regel einen halben Tag unterbringen inkl. Mittagessen.  Das sollte im Haushaltsbudget Platz haben, wenn z. Bsp. wegen Berufstätigkeit der Eltern und fehlender Alternativen eine Kinderkrippe in Anspruch genommen werden muss.

Ausfall eines Elternteils

Betreuen Sie Ihr Kind selbst? Machen Sie sich Gedanken darüber, was passiert, wenn Sie krank werden oder einen Unfall haben? Besprechen Sie dies mit Ihrem Versicherungsberater. 

Kinderzimmer, Kinderwagen, grösseres Auto?

Die Einrichtung des Kinderzimmers, der Kauf von Kinderwagen, Kinder-Autositz, Hochstuhl usw. sowie vielleicht die Anschaffung eines grösseren Autos müssen ebenfalls ins Budget miteinberechnet werden. Vielleicht ziehen Sie in eine grössere Wohnung oder in ein Haus. Überprüfen Sie bei der Gelegenheit, ob Ihre Hausratversicherung noch reicht und ob Ihr Kind in Ihrer Privathaftpflicht-Versicherung eingeschlossen ist.

Spielsachen

Viele Eltern legen eine Ausgabengrenze für Spielsachen fest oder versuchen steuernd einzugreifen. Oftmals werden Kinder zum Geburtstag, zu Weihnachten und bei jedem Besuch von Freunden und Verwandten mit Spielzeug überhäuft. Nicht selten überfordert das die Kinder. Um die Menge der Spielsachen in Ihrem Haushalt aber auch ihre eigenen Kosten im Griff zu halten, informieren Sie doch Gotte, Götti, Verwandte oder Freunde vorgängig, was Ihrem Kind tatsächlich noch fehlt und ein willkommenes Geschenk wäre.

Dies sind einige Beispiele von Kosten, die auf Sie als werdende Eltern zukommen können. Darauf kann man sich aber rechtzeitig vorbereiten, um dann den neuen Lebensabschnitt mit Kind sorglos geniessen zu können.

 

 

 

 

Übrigens: Wussten Sie, dass ...

  • Kinder nicht bei der Krankenkasse der Eltern versichert sein müssen?
  • Kinder tiefere Prämien als Erwachsene haben? Und Jugendliche zwischen 19 und 25 Jahren bei vielen Krankenkassen einen Rabatt erhalten?
  • Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Altersjahr von der Grundversicherung jedes Jahr CHF 180 an Brillengläser oder Kontaktlinsen erhalten? So gehts: Einfach jährlich ein neues Rezept vom Augenarzt einsenden.
  • wenn Sie in «bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen» leben, Sie einen Anspruch darauf haben, dass der Wohnkanton einen Teil der Krankenkassenprämien für die Grundversicherung übernimmt? Informieren Sie sich bei Ihrem Wohnkanton über das genaue Vorgehen.

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