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Was zählt im Leben einer Familie?

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Im Leben von Daniel führte das eine zum anderen. Als Daniel während eines Snowboardevents Corinne einen seiner Sticker auf die Brust klebte, brachte ihm das eine neue berufliche Weg- und bald auch Lebensgefährtin. ​

Was zählt im Leben von Daniel und Corinne? Antworten im Video: 

Ist Ihre Familie ausreichend abgesichert? Finden Sie es jetzt heraus.

5 Fragen nach der Absicherung in der Ehe

Obwohl es nicht immer einfach war, gemeinsam zu leben und zu arbeiten, besiegelten Daniel und Corinne vor drei Jahren ihr Glück. Die bald vierköpfige Familie geht, wie Corinne sagt «durch dick und dünn».

Als Ehepaar durch dick zu gehen, ist wohl einfach. Ich frage mich, wie es ist auch mal durch dünn zu gehen? Was wäre, wenn entweder Corinne oder Daniel ausfallen würde? 

Pierre Morel, Vorsorgespezialist der AXA Winterthur im Interview mit Verena Kosheen

Herr Morel, ist heiraten altmodisch?
Ich finde nicht, dass die Ehe altmodisch ist. Schliesslich wird ja noch immer geheiratet, wenn auch mittlerweile etwas später. Ereignisse, wie die Geburt eines Kindes oder der Kauf einer Immobilie bringen viele Menschen unter die Haube.

Unter der Haube und schwanger. Welche Vorbereitungen können im Rahmen der Vorsorge schon während der Schwangerschaft getroffen werden?
Eine der ersten Vorkehrungen, die ich treffen würde, ist der Abschluss einer vorgeburtlichen Versicherung für das ungeborene Kind. Der Vorteil einer solchen Zusatzversicherung ist, dass man, ohne das Neugeborene vorab einer Gesundheitsprüfung unterziehen zu müssen, Leistungen für sämtliche Behandlungen erhält, die vom KVG nicht übernommen werden. Im Falle einer Frühgeburt oder anderen Komplikationen würde die Zusatzversicherung der Krankenkasse für anfallende Kosten aufkommen, die ohne entsprechende Versicherung zum Teil selbst getragen werden müssten.

Wie sind Eheleute abgesichert, wenn der Partner erwerbsunfähig wird?
Bei einem Erwerbsausfall spielt es keine Rolle ob man verheiratet ist oder nicht. Die Deckung entspricht derjenigen, die auch bei Invalidität einer unverheirateten Person zum Zuge käme. Die 1. und 2. Säule können nur für 60% des Einkommens einer erwerbsunfähigen Person aufkommen. Bei gemeinsamem Nachwuchs können Invaliden-Kinderrenten dazukommen, vorausgesetzt die Kinder sind nicht älter als 18 respektive 25 Jahre, wenn sie noch in Ausbildung sind.

Die Leistungen im Invaliditätsfall hängen zudem stark von der Wahl der Deckung in der 2. Säule ab.

Deckt der Arbeitgeber nur das gesetzliche Minimum in der 2. Säule, müssen Mitarbeiter, die invalide werden, mit erheblichen Einkommenseinbussen rechnen. Dies wiederum kann das Haushaltsbudget eines Paares oder einer Familie gefährden.

Mit welchen Leistungen kann die Familie rechnen?

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Wie ist der Todesfall geregelt – mit welchen Leistungen können Hinterbliebene rechnen?
Eins vorab: Das geltende Recht betrifft und schützt nur verheiratete Personen. Grundvoraussetzung für Leistungen wie eine Witwen- oder Witwerrente ist also die Ehe, aber selbst die ist keine Freikarte und gewährt einem kein automatisches Anrecht auf Leistungen. Nur jene Witwen / Witwer, die wenigstens ein unterhaltberechtigtes Kind haben oder zum Zeitpunkt der Verwitwung 45 Jahre alt und seit mindestens fünf Jahren verheiratet waren, haben Anrecht auf eine Rente.

Unabhängig davon erhalten Kinder bis zu ihrer Volljährigkeit oder bis zum 25. Lebensjahr, wenn sie in der Ausbildung sind, so oder so eine Waisenrente, also auch dann, wenn der hinterbliebene Elternteil keinen Anspruch auf eine Rente hat.

Welchen Rat würden Sie Corinne und Daniel mit auf den Weg geben?
Ich würde Corinne und Daniel empfehlen, zwecks einer Bestandsaufnahme eine Vorsorgeanalyse für ihre bald vierköpfige Familie zu machen. So sehen sie, was jeder von ihnen im Falle von Invalidität, Tod oder Pensionierung bekommen würde. Wird die Vorsorgesituation grafisch dargestellt, können versicherte Beträge und allfällige Lücken klar aufgezeigt werden. Falls Lücken da sind, würde ich ihnen eine Zusatzversicherung nahelegen, zum Beispiel in Form einer 3. Säule. Diese kann die Risiken Tod und Invalidität decken und/oder einen Sparteil enthalten.

Weil die beiden Kinder haben und verheiratet sind, ist es für den Fall der Fälle wichtig, sich frühzeitig mit dem Nachlass und den verschiedenen Typen von Bankbeziehungen auseinanderzusetzen. Dasselbe gilt für die Verwaltung von bereits vorhandenen Ersparnissen.

Paare mit Kindern sollten zudem auch alle anderen Versicherungen auf den neuesten Stand bringen und während einer Schwangerschaft, wie bei Corinne, eine vorgeburtliche Versicherung abschliessen. 

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