Vorsorge

Inflation in der Schweiz – das sollten Sie wissen

Die Schweiz gilt als wirtschaftlich stabil. Dennoch bleibt sie von der Inflation nicht verschont. Was steckt hinter der Teuerung, und wie schützen Sie Ihr Vermögen?

Wer heute in der Schweiz einkaufen geht, merkt es schnell: Die Preise steigen. Auch vermeintlich sichere Ersparnisse verlieren schleichend an Wert. In diesem Beitrag erfahren Sie das Wichtigste über das Thema Inflation in der Schweiz – und was Sie konkret tun können.

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Was ist Inflation?

Inflation bedeutet, dass das Geld an Kaufkraft verliert. Dadurch können für einen bestimmten Betrag – zum Beispiel CHF 100 – mit der Zeit immer weniger Waren oder Dienstleistungen erworben werden. Mit anderen Worten: Der Lebensunterhalt wird teurer.

Wie wird Inflation gemessen?

Um die Inflation in der Schweiz zu messen, ermittelt das Bundesamt für Statistik regelmässig die Inflationsrate über den Landesindex der Konsumentenpreise (LIK). Die Grundlage für den LIK ist ein Warenkorb typischer Ausgaben der Schweizer Haushalte (z. B. Wohnen, Energie, Nahrungsmittel, Verkehr usw.). Krankenkassenprämien, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge sind im LIK nicht enthalten.

Wie hoch ist die Inflation in der Schweiz 2026?

Laut Inflationsprognose für die Schweiz rechnet die SNB für das Gesamtjahr 2026 mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 0,5 Prozent. In den letzten 20 Jahren lag die Inflationsrate in der Schweiz im Durchschnitt bei etwa 1 bis 1,2 Prozent pro Jahr (Jahresteuerung). Nach einem Höchststand von rund 3,5 Prozent im Sommer 2022 ist die aktuelle Inflation in der Schweiz seither wieder kontinuierlich gefallen. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wirkt aktiv darauf hin, die Inflation im Bereich von 0 bis 2 Prozent zu halten. Dazu nutzt sie den Leitzins und den Umgang mit Wechselkursen.

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Wodurch wird die Inflation angeheizt?

Ein grosser Preistreiber für die Inflation ist das Prinzip von Angebot und Nachfrage: Wenn globale Lieferwege unterbrochen werden oder die Produktion stockt, gibt es weniger Waren auf dem Markt. Trifft dieses knappe Angebot auf eine gleichbleibende Nachfrage, steigen die Preise automatisch – man bezahlt mehr für das gleiche Produkt. Geopolitische Krisen und Konflikte machen Transportwege unsicherer und verteuern vor allem Energie und Rohstoffe, was sich entlang der Wertschöpfungskette auf zahlreiche weitere Güter auswirkt.

Welche Folgen hat die Inflation langfristig?

Eine konstante Inflation mindert mit der Zeit den realen Wert Ihres Vermögens. Bei einer moderaten Inflationsrate in der Schweiz von 2 Prozent über 10 Jahre sinkt die Kaufkraft von CHF 100 auf nur noch rund CHF 82. Wer sein Geld unverzinst auf dem Bankkonto liegen lässt, verliert dadurch real fast ein Fünftel seines Vermögens. Und falls die Bank auf Ihrem Sparkonto einen Zins gewährt, wird dieser durch die anfallenden Bankgebühren wahrscheinlich vollständig aufgezehrt. Das heisst: Am Ende dieser 10 Jahre steht trotz nominell gleichem Kontostand ein effektiver Wertverlust von knapp 18 bis 20 Prozent.

Was kann ich tun, damit die Inflation mein Geld nicht wegfrisst?

Eine bewährte Strategie gegen den schleichenden Wertverlust ist die Investition in Sachwerte wie Aktien, Immobilien oder Edelmetalle. Diese können erfahrungsgemäss besser mit der Teuerung Schritt halten als reines Bargeld. Wer breit gestreut in den Aktienmarkt investiert – zum Beispiel über kostengünstige ETFs –, beteiligt sich direkt an der Wirtschaftskraft von Unternehmen, die steigende Kosten oft an Kunden weitergeben können. Die Geldanlage bleibt also eine der besten Möglichkeiten, um in Zeiten der Teuerung Vermögen zu erhalten und zu vermehren. Der Einstieg gelingt auch ohne Vorkenntnisse: Unser Blogbeitrag Investieren für Anfänger zeigt wie.

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Was sind die Vorteile, wenn ich mein Vorsorgekapital anlege?

Wer Kaufkraft erhalten und seine finanzielle Zukunft absichern will, sollte das Vorsorgekapital in seiner Säule 3a und/oder 3b anlegen. Denn langfristig angelegte Vorsorgegelder nehmen erfahrungsgemäss über die Jahre exponentiell an Wert zu – trotz Inflation. Mit den SmartFlex Vorsorgelösungen der AXA profitieren Sie von diesem Effekt.

Berechnungsbeispiel

Die verwendeten Zahlen basieren auf Annahmen von 2026 und dienen nur zur Veranschaulichung. Änderungen bleiben jederzeit vorbehalten.

  Bankkonto SmartFlex
Investition CHF 10‘000 CHF 10‘000
Inflation (Durchschnitt) 1 % 1 %
Zins (Durchschnitt) 0,5 % 1,3 % 
Jährliche Entwicklung -0,5 % +0,3 %
Vermögen nach 20 Jahren CHF 9046 CHF 10‘617

Was ist SmartFlex?

Unter der Bezeichnung SmartFlex bietet die AXA drei verschiedene Vorsorgeprodukte, die ein Sicherheitsguthaben mit einem Ertragsguthaben kombinieren. Dabei legen Sie selbst fest, welcher Anteil des Kapitals in welche Anlageklasse fliesst. Die Höhe der Einzahlungen und die gewählte Anlagestrategie lassen sich während der Laufzeit anpassen. Je nach Bedarf legen Sie bei SmartFlex Ihren Fokus auf Sparen, Anlegen oder planbares Einkommen im Alter.

Mit SmartFlex investieren Sie gezielt in jene Anlagen, die Ihrer persönlichen Überzeugung entsprechen: «Nachhaltigkeit», «Schweiz», «Zukunftstrends», «Global» – und neu «Dividenden». Mit diesem Anlagethema setzen Sie bei der Geldanlage gezielt auf Unternehmen mit stabilen und attraktiven Ausschüttungen. Zusätzlich profitieren Sie bei der AXA vom 3b‑Steuerprivileg (siehe Infobox).

Gut zu wissen: Ihr Steuervorteil mit SmartFlex

Bei traditionellen Anlagen werden Zinsen und Dividenden besteuert – was Ihre Rendite schmälert. Mit SmartFlex bleiben die Erträge in Ihrem Portfolio. So wächst Ihr Vermögen steuerfrei.

Fazit: Anlegen lohnt sich – auch in der Schweiz 

In der Schweiz profitieren wir von Mechanismen, die die Inflation dämpfen. Dadurch liegt die Inflationsrate oft tiefer als in unseren Nachbarländern. Dennoch schrumpft Kapital tendenziell auch bei uns – zumindest, wenn es auf einem Sparkonto oder unter der Matratze liegt. 
Es ist also sinnvoll, sein Geld arbeiten zu lassen. Sie sind sich unsicher, welche Lösung zu Ihnen passt? Wir beraten Sie gern.