Mitarbeiter und Vorsorge

Aussicht auf bis zu 30 Prozent mehr Rente

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Nachhaltige und leistungsfähige Lösungen in der 2. Säule sind gefragt. Dank teilautonomen PK-Lösungen haben KMU und ihre Mitarbeitenden langfristig die Aussicht auf eine deutlich höhere Rente im Alter. 

Die 1. und 2. Säule sollen nach der Pensionierung ein Renteneinkommen von rund 60 Prozent des letzten Einkommens garantieren und damit den gewohnten Lebensstandard sichern. Doch mit der gestiegenen Lebenserwartung, dem vorherrschenden Tiefzinsumfeld und den politischen Rahmenbedingungen wird es in der 2. Säule zunehmend schwieriger, diesen Wert zu erreichen. 

Die AXA bietet deshalb seit Anfang 2019 anstelle der Vollversicherung nur noch teilautonome Pensionskassenlösungen an. Denn der «dritte Beitragszahler», also der Zins, kommt in teilautonomen Lösungen mit einer ausgewogenen Diversifikation der Anlagen viel stärker zum Tragen als in der Vollversicherung, deren Anlagemöglichkeiten durch ein enges, regulatorisches Korsett begrenzt sind. 

Höhere Verzinsung und stabilere Umwandlungssätze

Für die Höhe der zukünftigen Altersrente sind vor allem die Verzinsung des Alterskapitals sowie der Umwandlungssatz ausschlaggebend. 

Bezüglich Verzinsung macht es einen grossen Unterschied, ob das Altersguthaben mit 1 % wie dem BVG-Mindestzinssatz verzinst wird oder mit 2 Prozent, wie es in der Teilautonomie möglich ist. Bei einer doppelt so hohen Verzinsung führt der Zinseszinseffekt im Verlaufe eines Arbeitslebens bis zur Pensionierung zu einer bis zu 20 Prozent höheren Altersrente. Für den Einzelnen macht alleine das mehrere Hundert Franken mehr Rente pro Monat aus.

Hinzu kommen die Effekte aus der Höhe des Umwandlungssatzes. Dieser ist entscheidend dafür, wie viel Rente man im Alter aufgrund des angesparten Altersguthabens erhält.

Im Obligatorium ist der Umwandlungssatz gesetzlich festgelegt und beträgt nach wie vor 6,8 Prozent. Das bedeutet, dass pro 100’000 Franken Alterskapital eine jährliche Rente von 6800 Franken ausbezahlt wird. Im Überobligatorium ist der Umwandlungssatz gesetzlich nicht geregelt, das heisst, hier können die Vorsorgeeinrichtungen selber den aus ihrer Sicht korrekten Prozentsatz festlegen. Im Überobligatorium liegt er daher oftmals deutlich tiefer als die 6,8 Prozent im Obligatorium. Gerade in der Vollversicherung ist seit Jahren eine Reduktion dieser Umwandlungssätze zu beobachten.

Aussicht auf bis zu 30 Prozent mehr Altersrente

Teilautonome Lösungen sind deutlich freier und flexibler in ihrer Anlagestrategie als Vollversicherungen und können langfristig deutlich bessere Ertragschancen zugunsten der Versicherten wahrnehmen. Dadurch können sie nicht nur die Altersguthaben ihrer aktiven Versicherten höher verzinsen, sondern auch die überobligatorischen Umwandlungssätze länger stabil halten. In der Summe haben Versicherte im Vergleich zu einer Vollversicherungslösung so die Aussicht auf eine bis zu 30 Prozent höhere Altersrente. 

Allein in den vergangenen zwei Jahren seit dem Wechsel in die Teilautonomie per Anfang 2019 erhielten die Versicherten der teilautonomen Lösungen der AXA insgesamt 1 Milliarde Franken mehr Zinsertrag, als mit der Vollversicherung möglich gewesen wäre. 

Hohe Nachfrage im Markt

Die Sammelstiftungen der AXA verfügen zudem über sehr gute finanzielle und strukturelle Voraussetzungen, wie einen hohen Deckungsgrad und tiefen technischen Zins, eine gute Altersstruktur, einen hohen Anteil an überobligatorischem Altersguthaben und einen sehr tiefen Rentneranteil, was auch die Umverteilung von den Versicherten zu den Altersrentnern massgeblich reduziert. 

«Die guten Konditionen unserer teilautonomen Sammelstiftungen stossen auf eine hohe Nachfrage im Markt und unterstützen deren nachhaltigen Wachstumskurs. Nachdem sich bereits zum Zeitpunkt der Transformation neun von zehn bestehenden Kunden für den Wechsel in die Teilautonomie entschieden hatten, legten die Sammelstiftungen der AXA in den vergangenen zwei Jahren auch im Neugeschäft wieder deutlich zu. Per 2020 verdreifachte sich das Neugeschäft. Das ist ein historischer Höchstwert», sagt Constance Reschke, Leiterin Berufliche Vorsorge der AXA Schweiz. 

Umsichtige Anlagestrategie mit strengen Nachhaltigkeits-Kriterien

Die AXA verfolgt zudem eine risikobewusste und nachhaltige Anlagestrategie mit einer hohen Diversifikation, was hinsichtlich Performance und Deckungsgrad Stabilität gibt. So hat die AXA bereits früh auf interessante Anlageklassen gesetzt, um attraktive und nachhaltige Investitionen zu tätigen. Der durchschnittliche Deckungsgrad der teilautonomen Sammelstiftungen lag Ende April 2021 bei 112,1 Prozent.

Daniel Gussmann, Chief Investment Officer der AXA Schweiz: «Als Versicherung und Vermögensverwalterin verfügen wir über langjährige Expertise, Prämien- und Vorsorgegelder sicher, aber dennoch gewinnbringend anzulegen. Wir verfolgen dabei einen risikobewussten Anlageansatz nach Best-in-Class-Prinzip und strengen Nachhaltigkeits-Kriterien.»

Die AXA hat für ihre Investitionen klare Klimaziele definiert, wie zum Beispiel den Kohleausstieg bis 2030 in OECD- und EU-Ländern und bis 2040 weltweit. Zwischen 2014 und 2019 konnte die AXA den CO2-Fussabdruck ihrer Obligationen und Aktien bereits um 31 Prozent reduzieren. Nächstes Zwischenziel ist es, bis 2025 eine weitere Reduktion um 20 Prozent zu erreichen.

Leistungsfähige Lösungen für die 2. Säule

Die AXA hat es sich zum Ziel gesetzt, die 2. Säule wieder auf gesunde Pfeiler zu stellen und Firmen und ihren Angestellten nachhaltige und leistungsfähige Lösungen in der 2. Säule anzubieten. 

Thomas Gerber, Leiter Vorsorge der AXA Schweiz: «Für Pensionskassen ist das Umfeld in den letzten Jahren zunehmend schwieriger geworden und durch die wirtschaftlichen Herausforderungen im Zuge der Corona-Pandemie hat sich dies weiter verschärft. Unter den vorherrschenden Bedingungen geht die Schere zwischen den Leistungen einer Vollversicherung und jenen einer teilautonomen BVG-Lösung zunehmend weiter auf. Je flexibler eine Pensionskasse auf die zahlreichen Herausforderungen reagieren kann, desto eher ist sie in der Lage, für alle Generationen eine nachhaltig rentable, faire und attraktive Lösung zu bieten.» 

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