Gesundheit

Zusatzversicherung für Kinder: Die besten Tipps

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Ob Sie bereits Eltern sind oder es bald werden: Die Geburt des ersten Babys wirft viele Fragen auf. Was braucht Ihr Kind? Welche Krankenversicherung ist sinnvoll? Sind Zusatzversicherungen überhaupt nötig?

In der Schweiz ist die Grundversicherung für alle obligatorisch: Sie stellt die medizinische Grundversorgung sicher. Ihr Baby können Sie bereits vor der Geburt bei der Krankenkasse Ihrer Wahl anmelden, spätestens aber bis drei Monate danach. Da die Leistungen der Grundversicherung überall gleich, die Prämien aber recht unterschiedlich sind, lohnt sich ein sorgfältiger Prämienvergleich.

Zusatzversicherungen sind der freiwillige Teil der Krankenversicherung. Sie bieten ergänzende Deckungen, zum Beispiel Beiträge an Komplementärmedizin, Zahnspangen, Brillen, Kindersport und vieles mehr. Am besten ist es, für Babys bereits vor der Geburt die gewünschte Zusatzversicherung zu beantragen, da die Krankenkasse bei vorgeburtlicher Anmeldung auf eine Gesundheitsprüfung verzichtet.

Welche Leistungen sind für mein Kind besonders wichtig?

Schweizweite Deckung oder «allgemeine Abteilung ganze Schweiz» ist normalerweise ein sehr kostengünstiger, aber gerade im Kindesalter sinnvoller Zusatz: Sollte Ihr Kind einmal einen Spitalaufenthalt ausserhalb des Wohnkantons benötigen – einige Kliniken sind auf bestimmte Behandlungen spezialisiert –, entstehen für Sie keine zusätzlichen Kosten. Die Leistungen sind betraglich unbegrenzt. 

Nottransporte und Rettungseinsätze bringen oft hohe Kosten mit sich. Nur schon die Ambulanz stellt schnell einmal CHF 1500.– in Rechnung, die Grundversicherung bezahlt davon jedoch höchstens CHF 500.–.
Leistungen der AXA (Beispiel «Gesundheit PLUS»): 100%, max. CHF 50'000.– pro Jahr

Zahnstellungskorrekturen betreffen in der Schweiz fast jedes zweite Kind. Und Zahnspangen sind teuer: Mit CHF 3000.– bei leichten Fehlstellungen bis mindestens CHF 15'000.– in schwereren Fällen sollte man rechnen. Ohne Zusatzversicherung können sich daher viele Familien die kieferorthopädische Behandlung ihrer Sprösslinge kaum leisten.
Leistungen der AXA (Beispiel «Gesundheit COMPLET»): max. CHF 12’000.– pro Jahr, bis zum 21. Geburtstag

Kinderzähne versichern – die wichtigsten Tipps

  • Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche wird meist bereits im Rahmen ambulanter Produktpakete vergütet. Wer normale Zahnbehandlungen und den regelmässigen Gang zum Zahnarzt ebenfalls versichert haben möchte, kann eine Zahnzusatzversicherung abschliessen. Übrigens: Solche privaten Zahnversicherungen zahlen meist auch Beiträge an Zahnkorrekturen. Dadurch lassen sich Versicherungslücken schliessen, etwa, wenn die ambulante Zusatzversicherung nur 75% der Kosten übernimmt.
  • Der Antrag für eine ambulante Versicherung mit Zahnleistungen sollte unbedingt frühzeitig erfolgen – auf jeden Fall noch im Kleinkindalter. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ein zahnärztliches Attest verlangt wird. Ist eine Fehlstellung der Zähne bereits absehbar, könnte der Versicherer kieferorthopädische Behandlungen ausschliessen. 

Komplementärmedizin und alternative Heilmethoden als sanfte Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung – das kann gerade bei den Jüngsten sehr hilfreich sein. So helfen beispielsweise Osteopathie und Homöopathie vielen Säuglingen und Kleinkindern.
Leistungen der AXA (Beispiel «Gesundheit COMPLET»): 75%, max. CHF 3000.– pro Jahr

Sport und Prävention als Investition in ein aktives Leben – das zahlt sich besonders bei ganz jungen Menschen aus. Denn: Wer sich früh an regelmässige Bewegung gewöhnt, macht meist auch später gerne Sport. Viele Zusatzversicherungen leisten Beiträge an Sportvereine, Schwimm-Abos, Bewegungskurse und dergleichen.
Leistungen der AXA (Beispiel «Gesundheit ACTIF»): 75%, max. CHF 400.– pro Jahr

Risiko-Kapitalversicherungen bei Tod oder Invalidität infolge Unfalls («UTI») oder infolge Krankheit («KTI») bewahren Familien vor finanziellen Notlagen, wenn einem Kind etwas Unvorhergesehenes zustossen sollte. Nicht erwerbstätige Personen geniessen nämlich in unserem System keinen guten Versicherungsschutz. Das im Fall der Fälle ausgezahlte Kapital ermöglicht etwa bauliche Anpassungen oder das Anschaffen von Hilfsmitteln. 

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    Auslandsaufenthalte: Was ist zu beachten?

    In EU- oder EFTA-Staaten übernimmt die Grundversicherung den jeweiligen Ländertarif für notfallmässige Behandlungen. Muss ein Kind jedoch in einem anderen Teil der Welt wegen Unfall oder Krankheit ins Spital, können die Kosten explodieren. In den USA kann eine Woche rasch 50'000 bis 100'000 Dollar kosten. Auch in Kanada, Japan und Australien sind die Gesundheitskosten hoch. Die Schweizer Grundversicherung zahlt höchstens das Doppelte des im Wohnkanton üblichen Tarifs. Zusatzversicherungen übernehmen oft 100% der Kosten ohne Obergrenze – so auch die AXA.

Was kosten Grund- und Zusatzversicherung für Kinder?

Bei der obligatorischen gesetzlichen Versicherung gilt die Faustregel, dass die Prämie von Minderjährigen ca. 20 bis 25% der Prämie eines Erwachsenen ausmacht. Die freiwillige, zusätzliche Versicherung ist deutlich günstiger. Die Kranken-Zusatzversicherungen der AXA sind im ersten Lebensmonat kostenlos. Für Familien mit drei oder mehr Personen im gleichen Haushalt gibt es zudem 10% Familienrabatt.

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