Aktienanteil in der Säule 3a: So bauen Sie Ihre private Altersvorsorge langfristig auf

Mit Aktien sparen und den Lebensstandard im Alter absichern

Wer zuverlässig und langfristig Kapital für das Alter sparen möchte, fährt mit dem gezielten Investment in diversifizierten Aktien am besten.

Bis vor nicht allzu langer Zeit galt noch: Für eine ausreichende Altersvorsorge genügt es, zusätzlich zur 1. Säule und 2. Säule, Kapital für die private Vorsorge mit Sparkonten oder herkömmlichen Lebensversicherungen anzusparen. Anhaltend tiefe Zinsen sowie die demografische Entwicklung in der Schweiz sorgen bei der Gestaltung der Altersvorsorge jedoch für veränderte Rahmenbedingungen. Wer nachhaltig für das Alter sparen und auch im Ruhestand seinen gewohnten Lebensstil fortführen möchte, sollte einen Teil des eingezahlten Kapitals renditeorientiert, wie zum Beispiel in Aktien anlegen.

Wie sichere ich den Lebensstandard im Alter ab?

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Altersvorsorge

Breit diversifiziert vorsorgen

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Nachhaltige Anlagen

Kapitalaufbau mit Aktien

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Smarte Rendite

Langfristiger Horizont überwindet Kurstiefs

Wie hoch sollte der Aktienanteil in der Säule 3a sein?

Der passende Aktienanteil in der Säule 3a steigt mit dem Anlagehorizont: von 0 Prozent bei weniger als fünf Jahren bis zum Bezug auf 80 bis 100 Prozent bei über 20 Jahren. Die einzige weithin anerkannte Regel dabei lautet: Aktienanlagen sollten mindestens zehn Jahre Zeit haben. Bei kürzeren Horizonten ist das Risiko zu hoch, dass ein Kursrückgang bis zum Bezug nicht mehr aufgeholt wird. Umgekehrt entsteht ab rund zehn Jahren mit reinen Zinsanlagen unter Berücksichtigung der Teuerung in der Regel ein realer Verlust. Wer langfristig auf das Zinskonto setzt, büsst also Kaufkraft ein.

Den konkreten Aktienanteil in der Säule 3a legen Anlegerinnen und Anleger je nach Risikofähigkeit fest. Als verbreitete Richtwerte gelten:

  • Über 20 Jahre: 80 bis 100 Prozent Aktien. Im Vordergrund steht nicht das Vermeiden kurzfristiger Schwankungen, sondern ein Maximum an nominalem Wachstum.
  • 10 bis 20 Jahre: 60 bis 80 Prozent Aktien. Die Zeit reicht, um Kurseinbrüche auszusitzen, eine kleine Risikoreserve ist dennoch sinnvoll.
  • 5 bis 10 Jahre: 30 bis 50 Prozent Aktien. Eine schrittweise Reduktion ist ratsam, da weniger Zeit zur Erholung bleibt.
  • Unter 5 Jahren: geringer oder kein Aktienanteil, eher ein 3a-Konto oder ein Geldmarktfonds.

Massgebend für den Aktienanteil in der Säule 3a bleibt immer die persönliche Risikofähigkeit. Bei einem langen Anlagehorizont sind Aktien aber nicht die «riskantere», sondern die rationale Wahl. Mit dem flexiblen Vorsorgeplan SmartFlex der AXA lässt sich der Aktienanteil zudem laufend an die verbleibende Anlagedauer anpassen.

Wie sieht die Aktien-Performance in der langfristigen Beobachtung aus?

Die Langzeitbetrachtung beweist auf eindrückliche Weise: Trotz Krisen haben sich Aktien langfristig deutlich besser entwickelt als Obligationen und Sparkonten. 

Was bedeutet die aktuelle Marktsituation für meine Vorsorge?

Verlässliche Prognosen sind im aktuellen Marktumfeld schwierig zu erstellen. Es kann aber festgehalten werden, dass Kursstürze zum Aktienmarkt gehören. Zudem zeigt die Geschichte, dass Krisen immer überwunden werden – oftmals sogar erstaunlich schnell.

Börsenturbulenzen sollte man mit kühlem Kopf begegnen. Einerseits sind Vorsorgelösungen langfristig ausgerichtet. Andererseits bieten Markteinbrüche auch Perspektiven, da sich aufgrund der tieferen Kaufkurse Renditechancen (Durchschnittspreiseffekt) ergeben.

Was sind die vier Regeln des Sparens mit Aktien?

Breite Diversifizierung

Wer smart investiert, verteilt sein Kapital auf möglichst unterschiedliche Einzeltitel und Regionen. So werden Klumpenrisiken. Wer zum Beispiel auf den Vorsorgeplan SmartFlex der AXA setzt, baut so auf clevere Weise seine Altersvorsorge auf und beugt einer Vorsorgelücke vor. Die Anlagefonds sind stark diversifiziert und der Anleger kann dabei aus vier verschiedenen Anlagethemen nach eigener Überzeugung auswählen.

Langfristiger Anlagehorizont 

Was lange währt, wird endlich gut. Diese Lebensweisheit trifft auf verblüffende Weise auch auf das Sparen mit Aktien zu. Ruhe bewahren und langfristig denken bewährt sich meistens. Denn der langfristige Blick auf die Marktentwicklung am Beispiel des Swiss Performance Indexes über die letzten 25 Jahre zeigt: Trotz Krisen schneiden Aktienanlagen punkto Wertsteigerung deutlich besser ab als Sparkonten oder Obligationen.

Auf tiefe Anlagekosten achten

Wer für das Erreichen seiner Sparziele auch auf Aktien setzt, sollte einen genauen Blick auf die damit verbundenen Kosten werfen. Zu hohe Kosten führen zu einer erheblichen Reduktion der Rendite.  Die Gesamtkosten für eine Anlage setzen sich aus den Kosten für das Fondsmanagement, die Fondsverwaltung sowie die Gebühren für den Kauf und Verkauf von Fondsanteilen zusammen. Der Vorsorgeplan SmartFlex der AXA, bei dem ein Teil des Sparkapitals in Aktienanlagen investiert wird, zeichnet sich durch vergleichsweise tiefe Anlagekosten aus.

Regelmässige Einzahlungen

Generell gilt beim langfristigen Sparen: Regelmässige Einzahlungen und eine konsequente Spardisziplin sind das A und O für den nachhaltigen und kontinuierlichen Kapitalaufbau. Aber auch mit Blick auf das Anlegen am Aktienmarkt ergeben regelmässige Beiträge in einen renditeorientierten Vorsorgeplan Sinn. Denn wer regelmässig einzahlt, profitiert bei gefallenen Aktienkursen von tiefen Kaufpreisen. In diesem Zusammenhang sprechen Experten auch von der sogenannten «Durchschnittspreismethode». 

Häufig gestellte Fragen

Welche Schutzmechanismen bieten Versicherungen beim renditeorientierten Sparen am Aktienmarkt?

Versicherungen bieten beim gezielten Kapitalaufbau mit Aktien verschiedene Schutzinstrumente. Beim Vorsorgeplan SmartFlex beispielsweise gibt es die Möglichkeit, einen Teil der monatlichen Sparbeiträge in das festverzinste Sicherheitsguthaben und den anderen Teil in das Ertragsguthaben einzuzahlen, das renditeorientiert am Aktienmarkt angelegt wird. Der Verteilschlüssel der monatlichen Einzahlungen kann jederzeit flexibel angepasst werden. Daneben bietet SmartFlex weitere Sicherheitsoptionen wie das Ablaufmanagement, manuelles Umschichten oder die Absicherung der Erträge. Hier erfahren Sie mehr zum Vorsorgeplan SmartFlex.

Wie sicher ist die Altersvorsorge mit Aktien?

Der Blick auf die Kurs- und Wertentwicklung der vergangenen 25 Jahre zeigt, dass sich Investments in Aktien deutlich besser entwickelt haben als Obligationen oder Sparkonten – und das trotz verschiedener Krisen wie der Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende, 9/11 oder der Finanzkrise von 2008. Aus diesem Grund sind sich Experten einig, dass breit diversifizierte Aktienanlagen, in Kombination mit anderen Instrumenten, ausgezeichnete Werkzeuge zum Aufbau der privaten Vorsorge sind. 

Muss ich meine Kursgewinne bei der privaten Altersvorsorge versteuern?

Nein. Die Schweiz kennt für Privatpersonen keine Kurs- bzw. Kapitalgewinnsteuer. Gewinne, die mit dem Verkauf von Aktien erzielt werden, unterliegen somit nicht der Einkommenssteuer. Jedoch sind die betreffenden Wertschriften vermögenssteuerpflichtig und müssen in der Steuererklärung entsprechend deklariert werden. Ebenso so steuerpflichtig sind Einkünfte aus Aktiendividenden und Zinsen sowie ähnliche Einnahmen.

In welche Firmen investiert die AXA?

Die AXA investiert ausschliesslich in Anlagefonds mit breit diversifizierten Aktien und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf verantwortungsvolle Anlagen.

Im Rahmen von SmartFlex hat der Kunde die Möglichkeit, eine Geldanlage nach eigener Überzeugung zu tätigen und wahlweise in das Anlagethema «Nachhaltigkeit», «Schweiz», «Zukunftstrends», «Global» oder «Dividenden» zu investieren.

Unabhängig vom Anlagethema schliesst die AXA Firmen aus, die in Sektoren wie Tabak und geächtete Waffen oder schwergewichtig im Kohlebereich tätig sind (z. B. >10 % Kohle in ihrem Energiemix).

Kann ich in der Säule 3a 100 Prozent in Aktien investieren?

Ja. Wer das Guthaben seiner Säule 3a in Fonds oder Aktien anlegt, kann den Aktienanteil je nach Wertschriftenlösung bis auf 100 Prozent erhöhen. Die gesetzlichen Anlagevorschriften sehen für Vorsorgegelder zwar eine tiefere Standard-Aktienquote vor, höhere Quoten sind aber zulässig, sofern sie zu Ihrer persönlichen Risikofähigkeit passen. Sinnvoll ist ein so hoher Aktienanteil in der Säule 3a vor allem bei einem langen Anlagehorizont von deutlich mehr als zehn Jahren, weil kurzfristige Kursschwankungen dann genügend Zeit zur Erholung haben. Wichtig ist, das Risiko in den letzten Jahren vor dem Bezug schrittweise zu senken.

Wie hoch ist das Verlustrisiko bei einer Säule 3a mit Aktien?

Kurzfristig können Aktienkurse deutlich schwanken, in Krisenjahren sind auch grössere Buchverluste möglich. Entscheidend ist jedoch die Anlagedauer: Mit jedem zusätzlichen Jahr sinkt die Wahrscheinlichkeit einer negativen Rendite spürbar. Seit 1900 verzeichnete der Schweizer Aktienmarkt zwar 37 Mal eine negative Jahresrendite, erholte sich danach aber stets wieder, und seit 1912 führte eine Haltedauer von mindestens zehn Jahren bei einem ausgewogenen Schweizer Portfolio historisch nie zu einem Verlust auf das eingesetzte Kapital. Eine Garantie für die Zukunft ist das nicht, doch eine breite Streuung und ein langer Horizont senken das Risiko erheblich. Zusätzlich lässt sich der Aktienanteil vor dem Bezug gezielt reduzieren, damit Sie kurz vor der Auszahlung nicht von einem Kurstief getroffen werden.

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