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Biodiversität: Das wichtigste Thema in der Umweltdebatte?

AXA / Getty Images
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Eine gesunde Natur und vielfältige Biodiversität sind wichtig, um dem fortschreitenden Klimawandel entgegenzuwirken. Dennoch wird das Thema oft vernachlässigt – zu Unrecht. Die AXA setzt ein klares Zeichen für mehr Biodiversität.  

Trotz gewissen Erfolgen – es gibt wieder einzelne Lachse im Rhein und zahlreiche Biber im Thurgau – ist die Biodiversität in der Schweiz und weltweit massiv unter Druck. Messbar ist dies nur schwer, auch weil wir kein komplettes Inventar eines unversehrten Zustands unserer Umwelt besitzen. Der WWF schätzt jedoch, dass die Biodiversität in den letzten 50 Jahren um fast 70 Prozent abgenommen hat – konkret verringerten sich seit 1970 die Bestände von Fischen, Vögeln, Säugetieren, Amphibien und Reptilien um satte 68 Prozent. Das Ausmass der bereits «verlorenen» Tierarten ist immens. Von den Insekten, Würmern, Pflanzen und Pilzen, die unsere Ökosysteme im Verborgenen am Leben halten, ganz zu schweigen. 

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    Mehr Biodiversität

    Mit der Initiative «Flora Futura» ermöglicht die AXA, bis 2025 rund zwei Millionen Quadratmeter in der Schweiz mit Biodiversität aufzuwerten: einen Quadratmeter für jede und jeden ihrer Kundinnen und Kunden.

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Das Thema Biodiversität wird in den Umweltdebatten oft zweitrangig hinter der Klimaerwärmung thematisiert. Dies dürfte unter anderem mit der relativ einfachen Messbarkeit des Klimawandels zu tun haben. Dieser lässt sich in Tonnen CO2 messen oder in Anzahl Meter des anhaltenden Gletscherschwunds. Und natürlich in Grad Celsius. Demgegenüber ist die Biodiversität schwerer greifbar und komplexer.

Doch Expertinnen und Experten sind sich einig: Die Aufwertung und Ausdehnung der Biodiversitätsfläche ist ein wichtiges Mittel, um dem fortschreitenden Klimawandel entgegenzuwirken. Eine gesunde Natur und reichhaltige Biodiversität sichert unsere Lebensgrundlagen langfristig und hat eine positive Wirkung auf unser Klima.

Unverdientes Schattendasein

«Die Bedeutung unserer Ökosysteme wird zu Unrecht auf zweite Priorität heruntergestuft. Das Problem des rasanten Biodiversitätsverlusts ist genauso dringend und existenziell, wie der fortschreitende Klimawandel», sagt Daniela Fischer, Head Human Responsibility bei der AXA Schweiz.

Der Verlust der Biodiversität könnte sogar die grössere Gefahr darstellen als die globale Erderwärmung. Denn an ein verändertes Klima könnte man sich, zumindest bis zu einem gewissen Grad, allenfalls noch anpassen. Sind Arten jedoch einmal ausgerottet, sind sie unwiderruflich verloren, die Schäden irreversibel. Das ist die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht: Jede und jeder kann etwas dafür tun, die Biodiversität zu unterstützen, lokal, mit unmittelbarer Wirkung. Mit den Entscheidungen, die wir im Alltag treffen, können wir unseren Ökosystemen und deren Vielfalt unter die Arme greifen, sei es in der Gartengestaltung, beim Lebensmitteleinkauf oder in der Wahl der Geldanlage. Massnahmen zum Erhalt und zur Förderung der Biodiversität können auch in kleinen Schritten und mit vergleichsweise geringem Aufwand in den Alltag integriert werden und dabei die Voraussetzungen für eine lokale und wirksame Nachhaltigkeit schaffen.

Förderung der Biodiversität bei der AXA Schweiz

Die AXA hat den Schutz und Erhalt der Biodiversität zu einer Priorität ihrer Unternehmens- und Klimastrategie gemacht. Mit der Initiative «Flora Futura» schafft die AXA Schweiz zusätzliche Biodiversitätsfläche in der Schweiz und leistet damit einen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen.

Anlässlich ihres 150-Jahr-Jubiläums ermöglicht die AXA, bis 2025 rund zwei Millionen Quadratmeter Fläche zugunsten der Biodiversität aufzuwerten: einen Quadratmeter für jede und jeden ihrer Kundinnen und Kunden.

«Der Schutz der Biodiversität ist für uns eine natürliche Erweiterung der Klimastrategie. Zusammen mit Partnerinnern und Partnern wollen wir so viele Menschen und Unternehmen wie möglich für den Natur- und Klimaschutz gewinnen und den Trend des zunehmenden Biodiversitätsverlusts noch in diesem Jahrzehnt umkehren», sagt Daniela Fischer.

Als eine der grössten Immobilienverwalterinnen der Schweiz fördert die AXA auch über die Gestaltung und Bewirtschaftung der Aussenflächen ihrer Liegenschaften die Biodiversität lokal. Dabei setzt sie auf einen naturgerechten Ansatz ohne Pestizide, mit einheimischen Pflanzen und Strukturelementen, wie Baumgruppen, Hecken oder Asthaufen, die Lebensraum für viele Vögel, Insekten oder Kleintiere bietet.

Weitere Engagements der AXA weltweit

Der AXA Research Fund befasst sich mit über 60 Projekten direkt mit den ökologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Biodiversitätsverlusts. Dazu gehört etwa ein Marine Bio Diversity Fund, der acht Postdoktoranden-Stipendien mitträgt, ebenso wie der AXA-Lehrstuhl für den natürlichen Aufbau von Küstenresilienz an der University of California, Santa Cruz.

Die Forschung unterstützt die Massnahmen der Versicherungsbranche im Bereich Biodiversität, indem sie wertvolle Informationen zur Quantifizierung und Messung liefert, um diese Anliegen besser in wirtschaftliche Entscheidungen einzubeziehen. Wir unterstützen und informieren auch über die Entwicklung von Lösungen rund um die Wiederaufforstung natürlicher Lebensräume, die Anhebung des Grundwasserspiegels in Mooren und nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken, die zu besseren Direktinvestitionen beitragen.

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