Vorsorge & Gesundheit

Kleiner Stich – grosser Ärger

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2020 wurden der AXA rund 1600 Zeckenbisse gemeldet. Insbesondere in den Monaten Mai, Juni und Juli ist Vorsicht geboten: Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt ist das Risiko, von einer Zecke gebissen zu werden, um 150 Prozent erhöht. Wespen und Hornissen stachen im letzten Jahr sogar noch öfter zu als im Vorjahr.
 

So schön die Frühlings- und Sommermonate auch sind, sie haben auch ihre Nachteile. Einer davon lauert uns beim gemütlichen Waldspaziergang auf, der andere ist sofort zur Stelle, wenn wir in der Sonne eine Glace geniessen wollen. Zecken, Wespen, Hornissen und andere Insekten machen uns in der warmen Jahreshälfte manchmal das Leben schwer. Ein Zeckenbiss kann gar zu Krankheiten wie Borreliose und der gefährlichen Frühsommer-Meningoenzephalitis (Hirnhautentzündung) führen. Die rund 1600 Zeckenbisse, die der AXA im Jahr 2020 gemeldet wurden, verursachten Durchschnittskosten von 1500 Franken pro Fall.

Vorsicht beim Waldspaziergang

Aufgrund der eingeschränkten Auswahl an Freizeitaktivitäten und der Arbeit im Homeoffice zog es die Menschen im letzten Jahr vermehrt zum Spazieren in die Wälder. Luftige Kleidung und viel freiliegende Haut machen Spaziergängerinnen und Spaziergänger zu einer leichten Beute für die kleinen Blutsauger. Kommt es zu einem Zeckenbiss, ist zudem meist nicht klar, wie die Zecke korrekt entfernt werden muss. Nach Möglichkeit soll die Zecke mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange entfernt werden. Das kleine Tierchen sollte nicht zerquetscht, und nicht ruckartig, sondern langsam und kontrolliert aus der Haut gezogen werden. Danach sollte beobachtet werden, ob es Veränderungen an der Einstichstelle gibt. Bei Hautveränderungen wie Rötungen empfiehlt es sich, rechtzeitig einen Arzt zu konsultieren.

So schützt man sich vor Zeckenbissen

  • Tragen Sie helle, lange Kleidung
  • Stecken Sie Ihre Hosen nach Möglichkeit in die Socken und Ihre Oberbekleidung in die Hosen
  • Sprühen Sie vor dem Gang in den Wald frei liegende Haut mit Insektenspray ein
  • Suchen Sie Ihren Körper nach dem Besuch im Wald genau nach Zecken ab. Wenn Sie eine Zecke entdecken, entfernen Sie diese sofort fachgerecht
  • Gestrüpp und Unterholz besser meiden

Vorsicht beim Apéro im Freien

Letztes Jahr wurden der AXA mit 860 Fällen fast doppelt so viele Insektenstiche gemeldet als noch im Vorjahr. Da waren es nur rund 470 Fälle. Besonders oft stechen Wespen oder Hornissen im Juli und August zu. Der Stich eines solchen Insekts ist für die meisten Menschen zum Glück nur schmerzhaft und verursacht durchschnittliche Versicherungskosten von rund 900 Franken. Reagiert man hingegen allergisch, sind die Folgen teils schwerwiegend und können hohe Behandlungskosten nach sich ziehen. Die Symptome reichen von Rötungen und Juckreiz bis hin zu starken Schwellungen, die schlimmstenfalls zu Atemnot oder einem Herz-Kreislauf-Kollaps führen können. Eine sogenannte Anaphylaxie – ein allergischer Schock – kann sogar lebensgefährlich sein. Wird jedoch der eine oder andere Sicherheitstipp beachtet, verläuft der nächste Apéro oder Grillabend im Garten hoffentlich stress- und vor allem stichfrei. 

So schützt man sich vor Wespen- und Hornissenstichen

  • Machen Sie keine hastigen Bewegungen
  • Bier und süsse Getränke und Speisen locken besonders Wespen an, daher sollten diese, wenn immer möglich mit einem Deckel verschlossen werden.
  • Verwenden Sie keine stark parfümierten Körperprodukte.
  • Wespennestern in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung sollten Sie der Feuerwehr oder Polizei melden.  
  • Für Allergiker wichtig: Notfallset mit Antihistaminika, Kortison und allenfalls einer Adrenalinfertigspritze bei sich tragen. 

Insektenbisse gelten als Unfall

In der Schweiz leiden 3,5 Prozent der Bevölkerung an einer Insektengiftallergie. Je nach Krankheitsverlauf kostet die Behandlung aufgrund eines Insektenstiches oder Zeckenbisses zwischen einigen hundert Franken bis hin zu siebenstelligen Beträgen. Bezahlt wird ein Insektenstich oder Zeckenbiss für Arbeitnehmende meist durch die obligatorische Unfallversicherung. Um die Kosten, die zum Beispiel ein Zeckenbiss verursacht, muss sich also zum Glück niemand sorgen machen. Denn versicherungstechnisch gelten sie genau wie Insektenstiche als Unfälle.  

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