Crashtests

Was sind die Folgen, wenn Sie am Steuer vom Smartphone abgelenkt sind und mit 60 km/h in eine stehende Fahrzeugkolonne prallen? Wieso kann ein Elektroauto, das rückwärts aus einer Parklücke fahrend mit einer Person kollidiert, einen schlimmeren Schaden anrichten als ein Benziner? Typische und leider alltägliche Situationen, denen die AXA mit ihren jährlichen Crashtests auf den Grund gehen will. Denn eine der Hauptaufgaben der AXA Unfallforschung & Prävention ist es, die verheerenden Folgen solcher Unfälle für Leib und Leben zu verstehen. Die Tests liefern dazu wichtige Erkenntnisse.

2020: Unfälle mit SUVs sind heftiger

Der Trend zum SUV ist ungebrochen – inzwischen ist jedes fünfte bei der AXA versicherte Auto ein Stadtgeländewagen. Die grossen und schweren Fahrzeuge verursachen jedoch bis zu einem Viertel mehr Unfälle als andere Personenwagen – oftmals mit gravierenden Folgen. Dies zeigten die 2020 in Wildhaus durchgeführten Crashtests der AXA Unfallforschung & Prävention.

2019: E-Autos bergen andere Risiken

Die steigende Anzahl E-Autos auf den Schweizer Strassen hat zur Folge, dass es in Zukunft immer mehr Unfälle geben wird, an denen ein E-Auto beteiligt ist. Elektroautos unterscheiden sich jedoch in mehreren Aspekten von herkömmlichen Autos, was sich auch auf das Unfallgeschehen auswirkt. An den Crashtests 2019 auf dem Flugplatz Dübendorf zeigte die AXA Unfallforschung & Prävention anhand von drei Crashversuchen auf, welche spezifischen Risiken E-Autos mit sich bringen.

2018: Veränderte Mobilität – neue Unfallfolgen

Die urbane Mobilität der Zukunft stellt uns vor Herausforderungen: Drohnen, E-Cargo-Bikes oder Shared-Konzepte. Neue Transportmittel treffen auf altbewährte. Veränderte Mobilitätsbedürfnisse der Menschen in der Stadt erfordern neue Mobilitätskonzepte. Das alles bringt neue Risiken mit sich. Die AXA Unfallforschung & Prävention widmete sich an ihren Crashtests 2018 in Dübendorf dem Verkehr in der Stadt der Zukunft.

2017: Sind selbstfahrende Autos sicherer?

Den selbstfahrenden Fahrzeugen gehört die Zukunft der Mobilität – darüber sind sich Expertinnen und Experten einig. Wo die Risiken liegen und welche Unfälle sich auch mit der besten Technik nicht vermeiden lassen, ermittelte die AXA in den Crashtests 2017 in Dübendorf.

2016: Smartphones – mehr Ablenkung und Unfälle

Seit der flächendeckenden Verbreitung von Handys werden vermehrt Unfälle durch Personen verursacht, die im Strassenverkehr telefonieren oder eine Nachricht schreiben. Mit den zusätzlichen Möglichkeiten der Smartphones wächst auch die Versuchung, Apps im Strassenverkehr zu nutzen – ob als Fahrerin oder als Fussgänger. Alltägliche Situationen, die in den AXA Crashtests 2016 in Dübendorf simuliert wurden.

Auffahrkollision dreier Personenwagen

Ein Personenwagenlenker fährt auf der Autobahn und erkennt eine Stausituation. Er bremst rechtzeitig ab und stoppt. Der Fahrer des nachfolgenden Personenwagens ist durch sein Smartphone abgelenkt, bremst zu spät und prallt mit 60 km/h in die stehende Fahrzeugkolonne.

Kollision eines Personenwagens mit einem Fussgänger

Ein Fussgänger starrt auf sein Smartphone und hört Musik mit dem Kopfhörer. Quasi blind und taub, überquert er eine Strasse und wird dabei von einem Personenwagen mit 50 km/h erfasst.

Gegenverkehrskollision eines Personenwagenlenkers mit einem Lastwagen

Der Lenker eines Personenwagens fährt auf einer Landstrasse, gleichzeitig schreibt er auf seinem Smartphone eine Nachricht. Dabei kommt er von der Fahrbahn ab und gerät auf die Gegenfahrbahn, auf der ihm ein Lastwagen entgegenkommt. Trotz sofortiger Bremsung ist dieser noch 30 km/h schnell in dem Moment, als der Personenwagen mit 60 km/h in ihn hineinprallt.

Ihr Kontakt

Team Unfallforschung & Prävention
Tel.: +41 58 215 44 58
E-Mail: accident.research@axa.ch

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