Eine weite, schneebedeckte Gletscherlandschaft mit umliegenden Bergen unter klarem, blauem Himmel, die in die Ferne verläuft.

Massnahmen der AXA zum Klimaschutz

Beim Klimaschutz fokussiert sich die AXA auf einen Wandel hin zu einer CO₂-armen Wirtschaft und Gesellschaft. Als Partnerin der Klimastiftung Schweiz unterstützt die AXA Schweizer und Liechtensteiner KMU, die innovative Lösungen für den Klimaschutz entwickeln. Für ihre Anlage- und Versicherungsportfolios hat sich die AXA mit dem Pariser Abkommen (englisch) kompatible Dekarbonisierungsziele gesetzt. Ihren Kundinnen und Kunden bietet sie Produkte und Dienstleistungen an, um beispielsweise die Elektromobilität zu fördern oder Autoteile zu reparieren statt zu ersetzen. Über die unternehmenseigene Climate Academy schult die AXA ihre Mitarbeitenden in den wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels – ein Angebot, das ihr Wissen und Verständnis in Bezug auf den Klimawandel steigert. Darüber hinaus setzt sich die AXA Ziele und entwickelt Massnahmen, die die CO₂-Emissionen ihres operativen Geschäfts laufend verringern.

Massnahmen in unserem Geschäftsbetrieb als Beitrag zum Netto-Null-Ziel

Neben der Reduktion will die AXA Schweiz die Entfernung von CO₂ unterstützen, um einen Beitrag zur Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2050 und zur Begrenzung der Erderwärmung zu leisten. Damit wir dieses Vorhaben umsetzen können, gehen wir schrittweise vor. 

1. Wir setzen uns Ziele und messen den Fortschritt

Ein wirksamer Klimaschutz beginnt mit klaren Zielen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen in Zusammenhang mit dem Energieverbrauch (direkte Emissionen und indirekte Emissionen durch zugekaufte Energie – Scope 1 und Scope 2 gemäss dem Greenhouse Gas Protocol (englisch)) bis 2030 um 50 Prozent im Vergleich zu 2019 zu reduzieren. Bei den Geschäftsreisen streben wir eine Senkung des CO₂-Ausstosses von Autofahrten um 42 Prozent sowie von Flug- und Bahnreisen um 40 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 2019 an. Diese CO₂-Reduktionsziele beziehen sich auf die AXA Schweiz ohne den Aussendienst. Jedes Jahr messen wir den Fortschritt unserer Zielerreichung. 

Bisherige Zielerreichung der CO2-Reduktion der AXA Schweiz im Zeitraum von 2019 bis 2025: Die CO2-Emissionen reduzierten sich bei Energie um 29 Prozent, bei Autofahrten um 42 Prozent sowie bei Flug- und Bahnreisen um 23 Prozent.

Erzielte CO₂-Reduktion von 2019 bis 2025

2. Wir ermitteln jährlich unsere CO₂-Bilanz 

Um unseren Fortschritt bei der Reduktion der Treibhausgasemissionen zu messen, ermitteln wir jährlich, wo in unserem Betrieb CO₂-Emissionen entstehen und wie hoch diese sind. 

Wie wird unsere CO₂-Bilanz berechnet?

Unsere CO₂-Bilanz wird von myclimate auf Basis des Greenhouse Gas Protocol Standards berechnet. Dieser internationale Standard unterteilt die Emissionen in drei Bereiche, sogenannte «Scopes».

  • Scope 1 umfasst direkte Emissionen aus eigenen Quellen (z. B. Heizung mit fossilen Brennstoffen).
  • Scope 2 beinhaltet indirekte Emissionen durch zugekaufte Energie.
  • Scope 3 umfasst alle übrigen indirekten Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette – von der Mobilität der Mitarbeitenden bis hin zu eingekauften Waren und Dienstleistungen.

In diese Berechnung integrieren wir den CO₂-Ausstoss der über 340 Geschäftsstellen des Aussendienstes. 

Die CO2-Bilanz 2025 des Geschäftsbetriebs der AXA Schweiz betrug insgesamt 11444 Tonnen CO2. Davon entfielen 8% auf Scope 1 - direkt erzeugte Co2-Emissionen, 1% auf Scope 2 - indirekte Co2-Emissionen aus eingekaufter Energie und 91% auf Scope 3 - vor- und nachgelagerte Co2-Emissionen.

CO₂-Bilanz des Geschäftsbetriebs der AXA Schweiz 2025

Innerhalb von Scope 3 verursacht die Mobilität rund zwei Drittel der CO₂-Emissionen. Beim Pendlerverkehr und bei den Geschäftsreisen sind Autofahrten für den Grossteil der Emissionen verantwortlich. In der Kategorie «Eingekaufte Waren und Dienstleistungen» werden unter anderem die Emissionen aus den Mahlzeiten in den Personalrestaurants erfasst. Bei IT-Geräten fällt vor allem die Beschaffung der elektronischen Geräte, wie Bildschirme oder Laptops, ins Gewicht. Die Klimabelastung durch energie- und brennstoffbezogene Aktivitäten stammt hauptsächlich aus der Heizung der Gebäude. 

3. Wir entwickeln Reduktionsmassnahmen und setzen diese um

Die Transparenz über die Herkunft und die Höhe unserer Treibhausgasemissionen hilft uns, Reduktionspotenzial zu erkennen.  Zur Erreichung unserer CO₂-Reduktionsziele für die AXA Schweiz entwickeln wir passende Reduktionsmassnahmen und setzen diese fortlaufend um. 

Klimafreundliche Mobilität

Mobilität ist einer der grössten Hebel für den Klimaschutz in unserem Betrieb. Unsere Mitarbeitenden werden durch interne Reiserichtlinien ermutigt, umweltfreundlich unterwegs zu sein und mit dem Zug statt mit dem Flugzeug oder Auto zu reisen. Die AXA Schweiz unterstützt die Nutzung des öffentlichen Verkehrs, indem sie beispielsweise ihren Mitarbeitenden den Kauf eines Halbtax-Abonnements vergütet. Die meisten Bürogebäude der AXA sind gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar und verfügen über Velostationen sowie Parkplätze mit E-Ladestationen. Zudem organisiert die AXA Aktionen für ihre Mitarbeitenden, um den Umstieg auf Elektromobilität voranzutreiben. Dank Smart Working können unsere Mitarbeitenden flexibel von zu Hause aus, im Büro oder an anderen Orten arbeiten. So werden Arbeitswege eingespart, was sich positiv auf die CO₂-Bilanz auswirkt. 

Eine Reihe weisser Elektroautos steht auf einem Parkplatz; auf einem steht «Je roule électrique». Im Hintergrund sind Bäume zu sehen.

Elektrische Kleinwagen für den Aussendienst der AXA Schweiz.

Energieeffiziente Gebäude und erneuerbare Energie

Als Mitglied des Energie-Modells Zürich setzt die AXA seit 2010 erfolgreich Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in den Bürogebäuden um. Zudem optimieren wir die Nutzung unserer Büroflächen. Ein weiterer Beitrag gegen den Klimawandel ist die Ersetzung von Heizsystemen mit fossilen Brennstoffen durch umweltfreundlichere Alternativen, wie zum Beispiel Fernwärme. Seit 2009 bezieht die AXA ihren Strom aus erneuerbaren Energiequellen und produziert auch selbst Strom mit Photovoltaikanlagen auf unseren Bürogebäuden in Winterthur, Lausanne und Lugano.

4. Wir unterstützen die CO₂-Entfernung

Neben der Reduktion von CO₂-Emissionen in der eigenen Wertschöpfungskette unterstützt die AXA die Skalierung von innovativen Technologien, die CO₂ aus der Atmosphäre entfernen und langfristig speichern. Bis 2030 werden 1800 Tonnen CO₂ durch das Schweizer Jungunternehmen Neustark entfernt und langfristig gespeichert. Neustark hat eine Technologie entwickelt, die CO₂ aus Biogasanlagen abscheidet und dieses in Abbruchbeton speichert. Für die Entfernung und Speicherung weiterer 1950 Tonnen bis 2028 sorgt das deutsch-brasilianische Startup InPlanet (englisch). Bei InPlanet erfolgt die CO₂-Entfernung durch die Verwitterung von bestimmten Gesteinsarten. InPlanet beschleunigt einen natürlichen Prozess, indem es fein gemahlenes Gesteinsmehl auf Landwirtschaftsflächen in Brasilien verteilt.

Im folgenden Video erfahren Sie mehr über das CO₂-Entfernungsprojekt, das die AXA Schweiz unterstützt: