Unsere KMU

Mit Herz, Mut und Verstand

Bild: Daniel Ammann
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Was ein Wagner, ein Hanfbauer, ein Epithetiker und ein Computergrafiker gemeinsam haben? Sie verkörpern die typischen Erfolgsfaktoren der Schweizer KMU und stehen beispielhaft als buntes Kaleidoskop der hiesigen Wirtschaft.

Es ist nicht die Anzahl von 526’162 Mikrounternehmen in der Schweiz. Es sind auch nicht die 1’156’807 Arbeitsplätze, die diese Kleinunternehmen im Land stellen. Es ist die Breite der Berufe, welche die Schweizer Unternehmenslandschaft so einzigartig macht. «In der Schweiz können viele kleine Unternehmen bestehen, weil sie in ganz spezifischen Nischen unterwegs sind und diese mit einem sehr hohen Qualitätsanspruch ausfüllen», erklärt Professor Dr. Rigo Tietz, Leiter Kompetenzzentrum Strategie und Management am Institut für Unternehmensführung der FHS St. Gallen und einer der Autoren des jährlich erscheinenden KMU-Spiegels der FHS. Gemäss der aktuellen Ausgabe übt derzeit vor allem die Digitalisierung einen grossen Druck auf die KMU aus, von denen die meisten noch am Anfang der digitalen Reise stehen. Diese sei häufig ja auch eine Reise ins Unbekannte, so Rigo Tietz, «allerdings stehen alle Unternehmer vor diesem Abenteuer, sodass ein frühes Engagement zu Vorteilen im Wettbewerb führen kann».

Ausgefallene Kundenwünsche realisieren

Das kann Simon Oehrli bestätigen. Dem gelernten Wagner war klar, dass sein Betrieb nur mit dem Bau der traditionellen und handgefertigten Leiterwagen, Stühle und Stabellen auf Dauer nicht überleben kann. Daher hat er vor zehn Jahren allen Mut zusammengenommen und in eine hochmoderne computergesteuerte Fräsmaschine investiert. Mit dieser Anlage kann Oehrli auch die ausgefallensten Kundenwünsche in Holz realisieren. Zudem bietet die Maschine die technische Grundlage für ein neues zweites Standbein des Betriebs: die Produktion von Sattelbäumen. Zehn Jahre lang hat Simon Oehrli an der perfekten Herstellung dieser stabilisierenden Innenkonstruktion von Reitsätteln getüftelt. Heute bedient die Wagnerei Oehrli unter dem Label saddletreeswiss Reiter und Sattlereien aus ganz Europa. «Es gab viele Rückschläge bei der Entwicklung, aber wir haben das Ziel nie aus den Augen verloren und uns nicht entmutigen lassen», erzählt der junge Unternehmer. Mittels der modernen CNC-Technologie kann er absolut symmetrische Einzelteile mit minimalsten Toleranzen anfertigen. Diese Präzision ermöglicht eine individuelle Anpassung des Sattelbaums auf Ross und Reiter. Bereits ein Viertel des Umsatzes spielen die Sattelbäume ein, es soll einmal die Hälfte werden. «Wir können jetzt die Stückzahl hochfahren und werden weiter in diesem Bereich wachsen – aber gesund und langsam», betont Simon Oehrli.

Simon Oehrli gründete seine Wagnerei im Jahr 2006 mit gerade einmal 25 Jahren. Seie Frau Petra ist ebenfalls Teil des Teams und unterstützt ihren Mann zusätzlich zu ihrem eigenen Treuhandbüro, wo sie nur kann.

So, wie er sein Geschäft von Anfang an geführt hat. «Ich war noch nicht mit der Ausbildung fertig, da bekam ich schon den Betrieb angeboten», erinnert sich Simon Oehrli. Er hatte im vierten Lehrjahr als Wagner einen Stage in einer Werkstatt in Gontenschwil machen können – und der Besitzer wollte ihn am liebsten gerade dabehalten. «Das war natürlich ein Riesenkompliment, aber ich wollte mich erst noch weiterbilden, um auch das nötige Rüstzeug als Unternehmer zu haben», sagt Simon Oehrli. So machte er seinen Abschluss als Schreinerei-Werkmeister. Erst dann zog er nach Gontenschwil und gründete dort im Jahr 2006 im Alter von 25 Jahren die Wagnerei Oehrli, die er seither kontinuierlich weiterentwickelt hat. Dazu zählt auch der Umzug im Jahr 2012 nach Lauenen bei Gstaad, wo er genügend Platz hatte für seine Werkstätten und die neuen Maschinen.

«Die Anschaffung der CNC-Fräsmaschine war der richtige Schritt, der uns das langfristige Überleben sichert», ist Simon Oehrli überzeugt. Denn es reicht nicht, alte Traditionen fortzuführen. Wer als Unternehmer erfolgreich sein möchte, darf sich auch der Moderne nicht verschliessen und muss sich neue Technologien und Möglichkeiten zunutze machen. Dies gelingt hierzulande offenbar besonders gut. «Schweizer Unternehmen haben aufgrund der hohen Standortkosten und des starken Frankens seit jeher stärker unter dem Druck gestanden, ihre Prozesse in den Griff zu bekommen, sich klar zu positionieren und weiterzuentwickeln als kleine Firmen in anderen Ländern», ist auch Professor Tietz überzeugt. 

Liberale Rahmenbedingungen

Auch wenn die Schweiz so gesehen ein hartes Pflaster für Unternehmen ist, erhöhen auf der anderen Seite die tendenziell liberalen und unternehmerfreundlichen Rahmenbedingungen die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes. Stefan Heim könnte seinen Betrieb jedenfalls nicht in einem EU-Land führen. Der gelernte Pharmakologie- und Biologielaborant leitet die Geschäfte der Blütenfarm AG in Bischofszell und sorgt dafür, dass rund 5000 Hanfpflanzen alle zwei Monate kräftig blühen. «In der Schweiz müssen die Blüten weniger als 1% THC enthalten, aber in der EU sind maximal 0,2% THC erlaubt, und das ist nochmal viel schwieriger hinzubekommen», erklärt er. Denn die Blütenfarm macht ja nicht irgendeinen beliebigen Hanf, sondern einen, der kein bis wenig von der verbotenen und berauschenden Substanz THC enthält, aber dafür umso mehr von dem legalen und als Heilmittel anerkannten CBD, dem Cannabidiol.

Stefan Heim wacht in Bischofszell über tausende Hanfpflanzen der Firma Blütenfarm.

Vielen Schmerzpatienten hilft die Einnahme von CBD, ebenso wie es vielen hilft, besser einzuschlafen. In den USA machte ein Kind Schlagzeilen, weil Cannabis angeblich einen Krebstumor zum Verschwinden gebracht hat. In den Vereinigten Staaten herrscht ein regelrechter CBD-Hype. Geschäfte entstehen, die ausschliesslich CBD-Produkte anbieten, von der Crème über Bonbons bis hin zu Tinkturen, Tees und Tabletten. «Hanf ist tatsächlich eine Heilpflanze mit vielen Anwendungs-bereichen», bestätigt Stefan Heim.

Wer nun aber denkt, Hanfanbau habe noch viel mit Spaten und Giesskanne zu tun, der liegt meilenweit daneben. Die gesamte Produktion wird digital überwacht, das Klima ist das Wichtigste bei der Zucht der anfälligen Pflanzen. 1000-Watt-Halogenlampen sorgen für die richtige Wärme und Licht, Aktivkohlefilter und Lüftungsanlage reinigen die Luft, eine Bewässerungsanlage versorgt die Pflanzen mit Feuchtigkeit. «Der Anbau der Pflanzen ist eigentlich einfach, aber mit den gestiegenen Anforderungen und bei den grossen Mengen wird es immer komplexer», erklärt Stefan Heim. Nachdem er 2017 das Pilotprojekt bei der ersten Anzucht der Hanfpflanzen als Projektleiter begleitet hatte, ist er bei der Blütenfarm geblieben und hat seinen alten Job als Key Account Manager in der Pharmabranche an den Nagel gehängt.

Bereut hat er es bis heute nicht – auch wenn er nach der ersten Ernte, als die blühenden Pflanzen ihren eigentümlichen Geruch in Bischofszell verströmten und die Nachbarn misstrauisch wurden, sich plötzlich mit Diashow ausgerüstet im Gemeindesaal wiederfand, um die Bevölkerung über das verdächtige Treiben in den Gewächshäusern aufzuklären. «Wenn die Menschen erst mal richtig informiert sind, ist das Interesse an CBD-Hanf sehr hoch», sagt er. Heute beschäftigt die Blütenfarm sechs Angestellte und jeweils zur Erntezeit 10 bis 15 Helfer, die meisten aus dem Dorf. «Wir schaffen Arbeitsplätze hier, und das ist doch auch schön für den Ort», sagt Heim. 

Vorausschauende Nachfolgeplanung

Arbeitsplätze schaffen würden Falk und Sylvia Dehnbostel auch sehr gerne, aber sie besetzen mit ihrer Praxis eine so kleine Nische, dass es sehr schwer ist, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Die beiden sind Epithetiker und betreiben ihr Institut im sankt- gallischen Amden seit 30 Jahren. Dort behandeln sie Krebspatienten, verunfallte Personen oder kleine Kinder mit angeborenen Fehlbildungen mit Epithesen für den Kopf- und Halsbereich.

«Ich habe als junger Zahnmediziner in Ausbildung das grosse Glück gehabt, dem Professor und Klinikdirektor einer Zahn-, Mund- und Kieferklinik zu assistieren, der damals erste Zahnimplantate eingesetzt hat», erinnert sich Falk Dehnbostel. Zu der Zeit wurden Patienten auch erstmals mit Gesichtsimplantaten versorgt, und der Professor kam auf die Idee, mit einem in den USA neu erfundenen Silikon auch Epithesen zu entwickeln, und legte damit den Grundstein für den neuen Beruf des Epithetikers. 

Sylvia und Falk Dehnbostel werden die Führung ihres Instituts nach über 30 Jahren schrittweise an ihre Kollegin Laura Boldo (links) übergeben.

In der Schweiz hat er nebst seiner Frau noch drei weitere Kollegen; davon arbeitet einer in einer Privatklinik, und einer ist bereits ebenso lange im Berufsleben wie Dehnbostel selbst. «Wir planen unseren Ausstieg und die Übergabe an unsere junge Kollegin Laura Boldo. Sie ist im Januar 2020 in die Praxis eingestiegen und wird sie Schritt für Schritt übernehmen, gemeinsam mit noch einer Kollegin, die ihre Weiterbildung zur zertifizierten Epithetikerin in diesem Jahr beginnt.»

Nebst der Herausforderung, die passenden Bewerber zu finden, kämpft Falk Dehnbostel auch um die Gunst der Implantathersteller. «Die Entwicklung war rasant und enorm, aber seit etwa zehn Jahren gibt es da fast kein Optimierungspotenzial mehr», erklärt Dehnbostel den technologischen Fortschritt. Die teilweise winzigen Implantate müssen millimetergenau hergestellt werden. Für die rund 100 Patienten, die von Dehnbostels Praxis pro Jahr mit implantatgetragenen Epithesen behandelt werden, lohnt es sich für die Hersteller kaum, in ein elektronisches Produktionsverfahren zu investieren. Implantate unterliegen aufwendigen Herstellungsprozessen, an denen die  Hersteller nicht wahnsinnig viel verdienen – aber sie produzieren sie trotzdem, sei es aus Imagegründen und um ihren guten Ruf zu pflegen oder weil Falk Dehnbostel sie «bei Laune hält», wie er es nennt.

Als seine wichtigste Aufgabe sieht es Dehnbostel jedoch an, die Mediziner in den Kliniken auf sich aufmerksam zu machen und die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten der Epithetik zu informieren. «Kaum jemand weiss, dass es die Epithetik überhaupt gibt und dass sie Betroffenen echte Lebensqualität schenken kann. Aber ob Patienten von uns und den Möglichkeiten einer Epithese erfahren, ist manchmal ein reines Glücksspiel und hängt oft nur davon ab, an welchen Arzt die Patienten gelangen», sagt Dehnbostel. 

Effizienter Wissenschaftsbetrieb

Diese Art von Problemen ist dem jungen Unternehmen Animatico noch völlig fremd. Da stehen erst mal andere Hürden im Ziellauf des zweiten Unternehmensjahres. Die drei Gründer Pascal Bérard, Riccardo Roveri und Christian Schüller haben gemeinsam an der ETH Zürich in Computergrafik doktoriert und im Januar 2019 als Spin-off der ETH ihre Aktiengesellschaft Animatico gegründet. Herzstück des Unternehmens ist ein interaktiver digitaler Avatar der, anders als alle anderen Animationen, die Veränderungen in der Mimik und im Ausdruck und die Bewegungen seines menschlichen Gegenübers antizipieren kann. «Unser Avatar reagiert emotional und kann auch lachen oder seine Enttäuschung zum Ausdruck bringen», erklärt Pascal Bérard.

Pascal Bérard, Riccardo Roveri und Christian Schüller gründeten ihre eigene Firma Animatico direkt von der Hochschule aus.

Die Verhandlungen mit potenziellen Käufern laufen auf Hochtouren, schon bald soll der Animatico seinen ersten Job bekommen. Geeignet ist er für die Erledigung von standardisierbaren Prozessen, wie beispielsweise das Ausfüllen lästiger Formulare bei einer Autovermietung. Oder er könnte den Ticketautomaten am Bahnhof ersetzen. Ein Kunde muss dann seine Auswahl nicht mehr eintippen, sondern kann dem Avatar sagen, wohin und wie er reisen möchte. «Vor allem für ältere oder sehbehinderte Menschen kann unser Avatar eine riesige Erleichterung sein», ist Bérard überzeugt.

Als Spin-off der ETH profitiert das junge Unternehmen nach wie vor vom enormen Wissenstransfer aus dem universitären in die betriebswirtschaftliche Welt. Und Animatico ist bei Weitem kein Einzelfall: Allein aus der ETH sind seit 2007 jährlich mehr als 20 Firmen gegründet worden. Damit liegt die ETH in Sachen Spin-offs gemäss dem «Wall Street Journal» an der Weltspitze. Was naheliegend ist, denn ein Land ohne natürliche Ressourcen muss auf die Ressourcen setzen, die man erlangen kann, und die heissen vor allem Forschung und Bildung. In beiden Disziplinen liegt die Schweiz vorne. «Die Schweiz ist in Sachen Innovation weltweit führend, nirgendwo sonst werden so viele Patente pro Kopf eingereicht», schreibt Dr. Peter Grünenfelder, Direktor von Avenir Suisse. Zudem hat die Schweiz fünf Universitäten in den Top 100 der Welt. Über ein Viertel aller Studenten in unserem Land werden an einer dieser fünf Hochschulen ausgebildet. Die ETH mit ihrer zunehmenden Anzahl Spin-offs gehört sogar zu den Top 20. Sie gilt als die beste kontinentaleuropäische Hochschule überhaupt.

Und nur in einem Land mit einem relativ hohen Lebensstandard gibt es junge Menschen wie die Gründer von Animatico, denen die eigenen Ideen wichtiger sind als das Einkommen. «Wir könnten alle drei jederzeit einen gut bezahlten Job als Computergrafiker in einem Grosskonzern annehmen, aber das ist nicht das, was wir wollen», sagt Pascal Bérard.

Auch wenn es zwischendurch mal nicht so rosig läuft: Ans Aufgeben haben sie noch nie gedacht. «Es ist manchmal eine Achterbahnfahrt, aber man muss durchhalten und motiviert bleiben. Wir würden jedenfalls alle drei alles genauso nochmal machen», versichert Jungunternehmer Bérard.           

 

Originaltext erschienen in «Meine Firma», dem KMU-Kundenmagazin der AXA.

 

Die Firmen

Simon Oehrli wollte immer etwas mit Holz machen – aber eine Schreinerlehre war ihm zu wenig. So entschloss sich der damals 16-Jährige, im Emmental die seltene Ausbildung zum Wagner zu absolvieren. Der heutige Familienbetrieb restauriert und baut Holzwagen und Wagenräder auf ganz traditionelle Art und fertigt seit einigen Jahren auch Sattelbäume und ausgefallenste Gegenstände aus Holz mit einer modernen 5-Achs-CNC- Fräsanlage an.     

www.wagnerei-oehrli.ch

 

Zu Beginn seines neuen Jobs im Jahr 2017 musste Hanfzüchter Stefan Heim einige Aufklärungsarbeit leisten. Auch wenn die über 1000 Quadratmeter grosse Indooranlage in Bischofszell gleich neben dem Polizeiposten liegt, waren Nachbarn und Bekannte zunächst skeptisch. Mittlerweile beschäftigt die Blütenfarm sechs Mitarbeitende  und jeweils zur Ernte 10 bis 15 Helfer. Seit wenigen Monaten kann man auch Hanfsirup von der Blütenfarm bei Coop kaufen.      

www.bluetenfarm.com

 

Seit über dreissig Jahren behandeln Falk Dehnbostel und seine Frau Sylvia Patienten nach Unfällen, Krebserkrankungen oder bei angeborenen Fehlbildungen mit individuell angefertigten Epithesen im Kopf- und Halsbereich. Die beiden gründeten das erste und einzige zertifizierte Institut in diesem Bereich auf Schweizer Boden. Das Ehepaar Dehnbostel arbeitet bereits seine Nachfolgerin ein, die das Institut in mehreren Schritten übernehmen wird.      

www.epithetik.ch

 

Die drei Gründer der Firma Animatico sind Studienkollegen von der ETH Zürich. Als Spin-off der Hochschule haben Pascal Bérard, Riccardo Roveri und Christian Schüller im Januar 2019 mit ihrer Idee, einen interaktiven und empathischen Avatar zu entwickeln, den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Der von ihnen entwickelte, immer freundliche Avatar ist bald einsatzbereit und wird vielleicht einmal den Ticketautomaten am Bahnhof ersetzen oder die lästigen Formulare bei der Autovermietung ausfüllen.       

https://animati.co

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