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Mitarbeiter und Vorsorge

«Wir sind der Solution Provider für Vorsorgeeinrichtungen»

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Der autonome Markt ist im Umbruch. Wie die AXA auf die Herausforderungen reagiert und welche Lösungen sie den Pensionskassen anbietet, erfahren Sie im Interview mit Patricia Mattle, Leiterin Autonomer Markt.

Frau Mattle, Sie waren sechs Jahre für die AXA im Ausland tätig. Seit März zeichnen Sie für den «Autonomen Markt» verantwortlich. Dieser Geschäftsbereich der AXA erarbeitet ganzheitliche Lösungen für Pensionskassen. Wie sieht Ihr Fazit nach dem ersten Halbjahr aus?

Der Schweizer Markt hat sich in meiner Abwesenheit stark verändert und zeigt sich dynamischer als vor sechs Jahren. Gleichzeitig sind die Bedürfnisse der Pensionskassen vielschichtiger und komplexer geworden. Umso mehr gefällt mir, dass wir als AXA Lösungen anbieten, mit denen wir Pensionskassen, Unternehmen und Menschen als Partner in schwierigen Situationen begleiten und unterstützen.

Sie sagen, dass die Herausforderungen der Pensionskassen vielschichtiger und komplexer geworden sind. Was meinen Sie damit?

Pensionskassen sichern uns und unsere Lieben gegen die finanziellen Folgen bei Invalidität, Tod oder Alter ab. Hierfür muss jede Pensionskasse die notwendigen Vorkehrungen treffen, um ihre Leistungsversprechen gegenüber den Versicherten einhalten zu können. In einem Umfeld mit stetig steigender Lebenserwartung und gleichzeitig tiefen Zinsen ist dies sehr anspruchsvoll. Hinzu kommen die wachsende regulatorische Dichte und der Digitalisierungsdruck in der Administration.

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    Zur Person

    Patricia Mattle ist seit März 2018 Leiterin Autonomer Markt und Mitglied der Direktion Ressort Vorsorge bei der AXA. Nach ihrem Wirtschaftsstudium an der Universität St. Gallen (HSG) stieg sie direkt bei der AXA ein. Es folgten Stationen in leitender Funktion bei AXA Global Life in Paris und AXA US in New York.

Wie hilft die AXA den Pensionskassen im Umgang mit diesen Herausforderungen?

Dank einer breiten und modularen Palette an Lösungen können wir auf die Bedürfnisse jeder Pensionskasse eingehen. Wir streben langfristige Partnerschaften an, die auf einer optimalen Risikodeckung beruhen. Diese reduzieren wir nicht nur auf finanzielle, biometrische und bestandsrelevante Faktoren, sondern stimmen sie immer auch auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Pensionskassenadministration ab. So bieten wir Versicherungen an, die mit Dienstleistungen in den Bereichen Administration, Buchhaltung, Vermögensbewirtschaftung und Case Management kombiniert werden können.

«Unsere Stärke liegt klar in der vollständigen Reglementsrückdeckung.»

Patricia Mattle, Leiterin Autonomer Markt

Inwiefern spielt Case Management eine Rolle für Pensionskassen?

Häufig liegt bei einem Invaliditätsentscheid der Eintritt der Invalidität bereits einige Zeit zurück und die Zukunft der betroffenen Person ist ungewiss. Haben wir ein entsprechendes Mandat, reagieren wir nicht erst dann, sondern bereits im Vorfeld. Unsere Experten analysieren die Situation der betroffenen Person und suchen nach Lösungen, die den Arbeitsplatz erhalten. Das ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten: Wir schauen, dass die betroffene Person im Arbeitsprozess bleibt, und unterstützen so auch ihr soziales Umfeld. Gleichzeitig bleibt dem Arbeitgeber der Mitarbeitende mit seinem Wissen und seiner Erfahrung erhalten und die Pensionskasse spart Geld.

Gibt es aktuell ein Angebot der AXA, das am Markt besonders häufig nachgefragt wird?

Aktuell wird ganz klar die sogenannte «Reglementsrückdeckung» am meisten nachgefragt.

Was kann ich mir darunter verstellen?

Das zentrale Dokument für jeden Versicherten einer Pensionskasse ist das Vorsorgereglement. Es definiert, wer wann Anrecht auf welche Leistungen hat. Aus Sicht der Pensionskasse ist dies einem Leistungsversprechen gegenüber ihren Versicherten gleichzusetzen. Als Versicherte erwarten wir von unserer Pensionskasse, dass sie jederzeit ihren Verpflichtungen nachkommen und das Leistungsversprechen finanzieren kann. Um dies zu tun, muss die Pensionskasse Reserven bilden. Hier kommt nun die Reglementsrückdeckung der AXA ins Spiel. Dank dieser übernimmt die AXA sämtliche Leistungsverpflichtungen einer Pensionskasse bei Tod und Invalidität einer bei ihr versicherten Person. Dies ermöglicht der Pensionskasse, ihre Reserven aufzulösen und die freiwerdenden Mittel für andere Zwecke zu verwenden.

Auf welche Kundenkreise zielen die Lösungen der AXA?

Unser Kundenkreis ist sehr vielfältig. Dazu gehören einerseits Pensionskassen von Firmen – sogenannte firmeneigene Pensionskassen – und andererseits überbetriebliche Pensionskassen von Berufsverbänden. Unsere Kunden unterscheiden sich in Grösse und Bedürfnis stark voneinander. So haben wir beispielsweise auch Lösungen für Künstler. Sie ermöglichen Kunstschaffenden Anschluss an die berufliche Vorsorge, selbst wenn sie während eines Jahres mehrere Anstellungsverhältnisse wahrnehmen und im In- und Ausland tätig sind.

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