Gründung und Innovation

Endlich selbständig: So gründen Sie Ihre eigene Firma in der Schweiz

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Den Traum von der eigenen Firma verwirklichen – das ist gar nicht so kompliziert. Was müssen Sie beim Start in die Selbständigkeit alles berücksichtigen? Wir haben die wichtigsten Aufgaben und hilfreichsten Tipps zur Gründung des eigenen Unternehmens in der Schweiz für Sie zusammengetragen. Von der Geschäftsidee über die Wahl der passenden Rechtsform bis hin zu Versicherungen und Vorsorge – wir gehen mit Ihnen die wichtigsten Schritte bei der Firmengründung gemeinsam durch. Los geht's!

So werden Sie selbständig

Die Unternehmensgründung ist in der Schweiz vergleichsweise einfach. Besondere Bewilligungen sind nur für Bereiche nötig, die vom Bund (Gesundheitsberufe, pädagogische und soziale Berufe) oder den Kantonen (beispielsweise Architektur, Verkehr, juristische Berufe) reglementiert werden. Dieser Leitfaden führt Sie Schritt für Schritt durch die verschiedenen Gründungsphasen der beruflichen Selbständigkeit.

Sie gründen Ihre Firma und suchen eine Checkliste? Im Beitrag «Für Selbständige in der Schweiz: Die ultimative Checkliste» finden Sie einen Überblick mit den wichtigsten To-dos und Entscheidungen für Firmengründerinnen und Firmengründer.

Hat Ihre Geschäftsidee Potenzial?

Eine gute Geschäftsidee ist die Basis einer erfolgreichen Firmengründung. Doch: Wer seine eigene Firma gründen will, muss nicht zwingend eine neue, eigene Geschäftsidee haben. Die meisten Gründerinnen und Gründer starten mit vertrauten Produkten oder Dienstleistungen. Der grosse Vorteil hierbei: Wenn Sie einige Jahre erfolgreich in einer Branche gearbeitet haben, kennen Sie die zentralen Bedürfnisse und Probleme des Marktes. Der enge Kontakt mit Kunden ist dabei eine aufschlussreiche Informationsquelle für Verbesserungen, Produktinnovationen und Marktlücken. Als Branchenkennerin oder Branchenkenner verfügen Sie zudem über ein entsprechendes Netzwerk und kennen potenzielle Auftraggeberinnen und Auftraggeber sowie Lieferantinnen und Lieferanten persönlich. Bestenfalls arbeiten Sie in einem ambitionierten Team, das Sie beim Aufbau der Firma unterstützt.

Finden Sie einen Firmennamen

Haben Sie bereits erste Ideen für einen Firmennamen? Verletzt die gewünschte Firmenbezeichnung keine Markenrechte? Kontrollieren Sie zudem, ob eine entsprechende Domain (beispielsweise www.axa.ch) frei ist. Je nach Marketingkonzept sollten Sie auch überprüfen, ob Sie mit Ihrem Namen Social-Media-Profile eröffnen können. Wichtig zu wissen: Je nach gewählter Rechtsform müssen Sie beim Firmennamen gewisse Zusätze integrieren und Vorschriften beachten.

Entnehmen Sie die wichtigsten Regeln für die Bildung einer Firma (Name des Trägers eines Unternehmens) den folgenden Bestimmungen:

Verletzt Ihr Firmenname die Firmenbildungsregeln, darf er nicht in das Handelsregister eingetragen werden. Sie möchten vor der Gründung abklären, ob Ihre Firmenbezeichnung den gesetzlichen Bestimmungen entspricht? Reichen Sie Ihren Vorschlag beim zuständigen kantonalen Handelsregisteramt zur Vorprüfung ein.

Ermitteln Sie Ihren Kapitalbedarf

Wie steht es um die Finanzierung Ihrer Firma? Ziehen Sie Geld von Investoren und Business Angels in Betracht? Möchten Sie bei einer Bank einen Kredit aufnehmen? Gründen Sie Ihr Start-up mit Eigenkapital, zum Beispiel mit dem Bezug von Guthaben aus der Pensionskasse? Für die Finanzierung des Geschäftsmodells haben Start-up-Gründerinnen und -Gründer viele Möglichkeiten. Ermitteln Sie Ihren Kapitalbedarf und lassen Sie sich beraten. Kompetente Beratung finden Sie beispielsweise bei Business Coaches, auf Start-up-Plattformen wie startups.ch oder der Bank Ihres Vertrauens. Der schweizerische Staat gewährt keine direkte finanzielle Unterstützung zur Gründung neuer Unternehmen. Die einzige Ausnahme stellt die Arbeitslosenversicherung dar. Sie bietet Unterstützungsmassnahmen für Arbeitslose an, die ein eigenes Unternehmen gründen wollen.

Reicht Ihr finanzielles Polster, wenn Aufträge ausbleiben? Da Sie auf keine Arbeitslosengelder zurückgreifen können, empfehlen wir Ihnen, eine Überbrückungsreserve für mindestens sechs Monate einzuplanen. Zu knapp bemessene Finanzmittel können verheerend sein: Im Konkursfall haften Selbständigerwerbende mit ihrem gesamten Privatvermögen.

Als Inhaberin oder Inhaber eines Einzelunternehmens oder als Teilhaberin oder Teilhaber einer Personengesellschaft gelten Sie als selbständigerwerbend.

Die Alternative: Sie gründen eine Kapitalgesellschaft und sind in Ihrer eigenen Firma angestellt.

Wählen Sie die passende Rechtsform

Ob Einzelunternehmen, respektive Personengesellschaft, oder Kapitalgesellschaft – Sie haben die Wahl. Führen Sie als Einzelperson ein Geschäft im kaufmännischen Sinn unter eigenem Namen und in eigener Verantwortung, entsteht automatisch ein Einzelunternehmen. Diese Rechtsform ist in der Schweiz weit verbreitet und für viele Start-ups der Einstieg in die selbständige Erwerbstätigkeit. Die Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft ist jederzeit möglich. 

Als Inhaberin oder Inhaber eines Einzelunternehmens oder als Teilhaberin oder Teilhaber einer Personengesellschaft gelten Sie als selbständigerwerbend:

  • Ein Einzelunternehmen besteht aus einer alleinigen Inhaberin oder aus einem alleinigen Inhaber. Für eine Einzelfirma müssen Sie von Ihrer Ausgleichskasse als selbständigerwerbend anerkannt sein. Gründerinnen und Gründer sind bei dieser Rechtsform weiterhin natürliche Personen.
  • Eine Personengesellschaft ist ein gesellschaftlicher Zusammenschluss von mindestens zwei Personen. Diese werden als Teilhaber oder Gesellschafter bezeichnet. Unter einer gemeinsamen Firmenbezeichnung betreiben sie ein Gewerbe. Dabei handelt es sich um eine Kommanditgesellschaft oder Kollektivgesellschaft. Die selbständigerwerbenden Teilhaberinnen und Teilhaber haften mit dem Gesellschaftsvermögen und ihrem privaten Vermögen. Der Kommanditär ist die einzige Ausnahme: Dessen Haftung beschränkt sich auf die im Handelsregister eingetragene Haftungssumme.

Die Alternative: Sie gründen eine Kapitalgesellschaft und sind in Ihrer eigenen Firma angestellt

  • Bei der Kapitalgesellschaft steht das eingebrachte Kapital im Mittelpunkt. In der ganzen Schweiz sind die Aktiengesellschaft (AG) und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) unter den Kapitalgesellschaften sehr beliebt. Als juristische Person erlangt die Kapitalgesellschaft mit der Handelsregistereintragung ihre Rechtsfähigkeit. Für Verbindlichkeiten haften die AG und die GmbH mit dem Gesellschaftsvermögen.
  • Gründerinnen und Gründer können sich zum Beispiel als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer der eigenen AG oder GmbH anstellen. Als Angestellte der eigenen Firma sind sie gegen Arbeitslosigkeit und Unfall obligatorisch versichert. Auch die berufliche Vorsorge (BVG) muss gewährleistet sein.

Die Rechtsform der Firma bestimmt Ihre sozialversicherungsrechtliche Stellung.

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    Können wir Sie unterstützen?

    Gerne steht Ihnen das AXA Team auch nach der Firmengründung mit unabhängiger Beratung und wertvollen Tipps zur Seite. Senden Sie uns Ihr Anliegen mit dem KMU-Beratungsformular - wir melden uns in Kürze bei Ihnen.

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Melden Sie sich bei der Ausgleichskasse an

Sie haben sich für eine Einzelfirma oder Personengesellschaft entschieden? Der erste Schritt ist geschafft! Sozialversicherungsrechtlich schlagen Sie somit den Weg zur selbständigen Erwerbstätigkeit ein. Denn: In der Schweiz gelten Sie als selbständigerwerbend, wenn die Ausgleichskasse Ihres Erwerbsortes die Anmeldung überprüft und Ihre Selbständigkeit anerkannt hat. Für unterschiedliche Branchen gelten hierbei unterschiedliche Kriterien. Ein Eintrag ins Handelsregister reicht für die Anerkennung der selbständigen Tätigkeit nicht aus.

Zur Überprüfung der Anmeldung braucht die Ausgleichs­kasse Belege für Ihre Selbständigkeit. Deshalb erfolgt die Anmeldung rück­wirkend. Legen Sie der Anmeldung Unterlagen bei, die Ihre Selbständigkeit beweisen. Dies können beispielsweise Offerten und Rechnungen, Werbemittel oder eine Beschreibung der Tätigkeit sein.

Im Sinne der Ausgleichskasse weist die Selbständigkeit folgende vier Merkmale auf:

  • Auftritt unter eigenem Namen
  • Arbeit auf eigene Rechnung
  • Tätigkeit in unabhängiger Position
  • Ausübung auf eigenes wirt­schaftliches Risiko

Die Beitragspflicht für Selbständigerwerbende beginnt im ersten Januar nach dem 17. Geburtstag. Solange eine Erwerbstätigkeit besteht, sind die Beiträge zu leisten. Wer über das Rentenalter hinaus arbeitet, bleibt beitragspflichtig.

Rechnen Sie Ihre Sozialversicherungsbeiträge mit ein

Der nächste Schritt: die Sozialversicherungen. Wir empfehlen, die Kosten als normale Ausgaben in Ihrem Budget mit einzurechnen. Selbständigerwerbende bezahlen die Beiträge für die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), Invalidenversicherung (IV) und Erwerbsersatzordnung (EO) vollumfänglich selbst. Hinzu kommen ein prozentualer Familienzulagen-Beitrag sowie die Verwaltungskosten.

  • Die Abrechnung verstehen: Je nach Höhe des Erwerbseinkommens werden Ihre Beiträge für die Sozialversicherungen berechnet. Von Ihrer kantonalen Ausgleichskasse erhalten Sie vierteljährlich eine provisorische Rechnung für das vergangene Quartal. Der Rechnungsbetrag basiert auf Ihren Angaben oder auf den Vorjahresdaten. Die definitive Beitragsrechnung kann die Ausgleichskasse erst ausstellen, wenn das kantonale Steueramt Ihr Einkommen aus der selbständigen Erwerbstätigkeit gemeldet hat. Melden Sie der Ausgleichskasse wesentliche Veränderungen Ihres Einkommens ab 25 % spätestens im Folgejahr. So vermeiden Sie Nachzahlungen mit Verzugszinsen.
  • Den AHV-Kontoauszug überprüfen: Selbständigen empfiehlt die Ausgleichskasse, alle fünf Jahre den AHV-Kontoauszug zu überprüfen. Stimmen die verbuchten Beiträge mit dem jeweiligen beitragspflichtigen Einkommen auf der Steuererklärung überein? Der AHV-Kontoauszug weist nur die Jahre mit einer definitiven Beitragsrechnung aus. Bestellen können Sie den kostenlosen AHV-Kontoauszug bei Ihrer kantonalen Ausgleichskasse.
  • Vorsorge- und Beitragslücken vermeiden: Nur wenn Frauen 43 Jahre lang und Männer 44 Jahre lang AHV-Beiträge eingezahlt haben, erhalten sie die volle AHV-Rente. Den Renten-Maximalbetrag von CHF 2'370.– erhalten nur diejenigen, die während der gesamten Beitragsdauer ein durchschnittliches Jahreseinkommen von CHF 85'320.– erwirtschaftet haben. Kranken- und Unfalltaggelder sind freiwillig. Durch längere Krankheiten oder Unfälle können somit Beitragslücken entstehen. Wir empfehlen, diese Lücken rechtzeitig zu schliessen. So verhindern Sie Auswirkungen auf Ihre AHV-Rente. Fehlende Beiträge können Sie bis zu fünf Jahre später nachzahlen. Nehmen Sie hierfür Kontakt mit Ihrer Ausgleichskasse auf.

Welche weiteren Versicherungen brauchen Sie?

Mit der Anmeldung bei der Ausgleichskasse haben Sie bereits ein weiteres wichtiges Thema in der Gründungsphase angepackt – die Versicherungen. Nebst den Sozialversicherungen für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie allfällige Mitarbeitende gibt es einen zweiten Versicherungstyp: die Betriebsversicherungen. Hier gibt es für Unternehmen diverse Angebote.

Was wir Ihnen ans Herz legen: die freiwillige Unfallversicherung. Wie hoch ist das Risiko für einen Unfall während Ihrer Tätigkeit? Die obligatorische Krankenversicherung deckt bei Unfall nur die Heilungskosten. Die Unfallversicherung umfasst in der Regel Pflegeleistungen, Kostenvergütungen und Geldleistungen (Tag­geld, Invaliden­rente, Integritäts­entschädigung, Hilflosen­entschädigung, Hinter­lassenen­rente).

Welche weiteren Versicherungen gibt es? Welche sind obligatorisch? Welche freiwillig? Unsere Selbständigkeits-Seite bietet für Gründerinnen und Gründer eine Übersicht über die verschiedenen Versicherungslösungen.

Planen Sie Ihre berufliche und private Vorsorge

Ein wichtiger Schritt für Gründerinnen und Gründer ist die Planung der beruflichen Vorsorge (BVG). Die BVG ist für Selbständigerwerbende freiwillig. Dank einer Vielzahl an Berufs- und Branchenverbänden können Sie sich bei einer passenden Vorsorgeeinrichtung versichern. Alternativ können Sie sich auch bei brancheneigenen Pensionskassen oder der Stiftung Auffangeinrichtung BVG anschliessen.

Bei Selbständigerwerbenden äusserst beliebt: Die private Vorsorge mit der Säule 3a. Nebst langfristiger Sicherheit profitieren Sie auch von attraktiven Steuervorteilen. Der Beitrag «Mit Sicherheit selbständig: Optimale Vorsorge mit der Säule 3a» zeigt Ihnen auf: Sorgen Sie optimal fürs Alter vor?

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    Hilfe – ich habe den Überblick verloren!

    Welche Versicherungen sind für Ihr Unternehmen und Ihre Angestellten erforderlich? Welche Bedürfnisse haben Sie bezüglich beruflicher und privater Vorsorge? Ihre persönliche Versicherungsempfehlung erhalten Sie in unserem Versicherungs-Check für KMU.

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Was sollten Sie beim Start in die Selbständigkeit noch berücksichtigen?

  1. Schützen Sie Ihr geistiges Eigentum: Clevere Ideen werden schnell gestohlen. Entscheiden Sie frühzeitig, ob und wie Sie Ihre Innovationen und Kreationen – Erfindungen, Logos oder Produkte- und Verpackungsdesigns – schützen wollen. Im KMU-Portal der Schweizerischen Eidgenossenschaft finden Sie weitere Informationen zum Schutz von Innovationen und Kreationen mittels Patent-, Marken- und Designschutz. Zudem wird wertvolles Know-how zum Urheberrecht und zu gewerblichen Schutzrechten aufgeführt. Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Blog zum Patent- und Urheberrecht.
  2. Sind Sie mehrwertsteuerpflichtig? Erzielen Sie mit Ihrem Unternehmen einen Jahresumsatz von mindestens CHF 100 000.– für Leistungen in der Schweiz, sind Sie mehrwertsteuerpflichtig. Melden Sie sich innerhalb von 30 Tagen schriftlich bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung in Bern an.
  3. Müssen Sie sich im Handelsregister eintragen? Erwirtschaften Sie als Inhaberin oder Inhaber eines nach kauf­männischer Art geführten Einzel­unternehmens einen Jahres­umsatz von mindestens CHF 100 000.–,  müssen Sie das Unter­nehmen im Handels­register eintragen. Das kantonale Handels­register­amt am Geschäfts­sitz ist hierfür zuständig.
  4. Erarbeiten Sie ein klares Marketingkonzept: Wie vermarkten Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung? Ein durchdachtes Marketingkonzept setzt Ihre Kunden und deren Bedürfnisse in den Fokus. Ob mit digitalen Marketingmassnahmen oder klassischen Werbemitteln – für Unternehmen gibt es viele Möglichkeiten, ihre Kunden gezielt anzusprechen.
  5. Nehmen Sie Unterstützung an: Marketing ist nicht Ihre Expertise? Scheuen Sie sich nicht, Hilfe zu suchen und Aufgaben auszulagern. So können Sie sich auf Ihre Kompetenzen konzentrieren. Dies gilt nicht nur fürs Marketing, sondern für den gesamten rentablen Betrieb eines Start-ups. Ein qualitatives Netzwerk hilft auch beim Auf- und Ausbau von Kooperationspartnern und Kunden.
  6. Entlasten Sie Ihre Familie: Bei Mutterschaft sind selbständigerwerbende Frauen gegen Einkommensausfall versichert. Der gesetzliche Mutterschaftsurlaub umfasst 14 Wochen. Eltern können zudem Familienzulagen geltend machen. Aus diesem Grund zahlen Selbständige auch einen obligatorischen Beitrag an die Familienausgleichskasse. Melden Sie Änderungen wie die Geburt Ihres Kindes unverzüglich Ihrer Ausgleichskasse. Auch Ausbildungsbeginn, -abbruch oder -abschluss Ihrer Kinder können Sie der Ausgleichskasse melden. Als Grundlage für die Berechnung der Mutterschaftsentschädigung dient das letzte AHV-pflichtige Einkommen vor der Geburt des Kindes.
  7. Reduzieren Sie Ihre Krankenkassenprämien: Wer in der Schweiz in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen lebt, wird mit einem finanziellen Beitrag an die obligatorischen Krankenversicherungsprämien unterstützt. Steht Ihnen Prämienverbilligung zu? Dies hängt von Ihren Steuerfaktoren ab. Die Ausgleichskasse stellt Ihnen bei Prämienanspruch im Frühling das Antragsformular für das Folgejahr zu.
  8. Planen Sie Ihren Ruhestand: Haben Sie sich bereits Gedanken zum Zeitpunkt Ihrer Pensionierung gemacht? Je früher Sie mit der Planung des Ruhestands beginnen, desto entspannter können Sie dem Altersrücktritt entgegensehen. Zur Überprüfung gehört das Abwägen, welche finanziellen und versicherungstechnischen Auswirkungen Ihre individuelle Pensionierung lebenslang hat. Ihren Rentenbeginn dürfen Sie frei wählen. Der Rentenbezug kann um ein oder zwei Jahre vorgezogen werden. Oder Sie schieben ihn um bis zu fünf Jahre auf. 
  9. Was geschieht mit Ihrem Unternehmen, wenn Sie sich pensionieren lassen? Eine Nachfolgeregelung ist insbesondere dann komplex, wenn Ihre Firma einen Hauptbestandteil der Altersvorsorge darstellt. Setzen Sie sich ungefähr fünf Jahre vor dem gewünschten Pensionszeitpunkt mit dieser Frage auseinander. So bleibt Ihnen genügend Zeit, Ihr Business in gute Hände zu übergeben oder gegebenenfalls aufzulösen.

Sie haben weitere Fragen zur Gründung der Selbständigkeit?

Im AXA Blogbeitrag  «Ihre Fragen zur Selbständigkeit: AXA Experten wissen Rat» haben wir die die häufigsten Fragen rum um Versicherung, Vorsorge, Pensionskasse und Vorteile bei Steuern von Experten beantworten lassen.

Auch die Zeit nach der Gründung wirft Fragen auf. Gerne steht Ihnen das AXA Team auch nach der Firmengründung mit unabhängiger Beratung und wertvollen Tipps zur Seite. Senden Sie uns Ihr Anliegen – wir melden uns in Kürze bei Ihnen.

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