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Vorsorge

Frau, Ehefrau & Mutter

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Meine Mutter hat mir einmal gesagt: «Das Geheimnis des Glücks ist, wenn es gelingt, ein wenig Ehefrau, ein wenig Mutter und ein wenig Frau zu sein.» Sie hatte recht – auch wenn ich damals noch nicht wusste, wie kompliziert es sein würde, das alles in einer Person zu vereinen. 

Ich wollte schon immer Mutter sein, schon als Kind träumte ich von einer grossen Familie. Ich stellte mir die lebhaften Sonntagsessen vor, mit meinem tollen Mann, meinen drei Kindern, einem Hund. Und vielleicht auch einer Katze, warum nicht. Inzwischen hat sich dieser Traum zu 5/7 verwirklicht, es fehlen noch ein Kind und die Katze, aber es ist gut so.

Vor drei Jahren habe ich Matteo geheiratet; damals waren wir ein Herz und eine Seele (und auch der Hund war schon dabei). Wir hatten ein hektisches Berufsleben, gingen zum Apéro auswärts und genossen unsere Traumferien. Dann kam Leo, und die Situation veränderte sich ein wenig. Ich steckte bei der Arbeit zurück, in den Ferien schliefen wir weniger, und die Apéros bestanden nun aus Spritz und Schoppenflasche.

Eine berufstätige Mutter muss zwangsläufig gut planen können, keine Frage. Es muss ihr gelingen, alles so zu kombinieren, dass es bestmöglich funktioniert. Gewiss, aber was mache ich sonst so im Leben? Ich führe einen Blog namens www.asinochileggeancora.com, gebe Kochkurse und habe drei Bücher geschrieben. Ich habe eine Fernsehsendung und arbeite bei einigen Zeitungen mit. Kurz: Ich langweile mich nicht.

«Das Geheimnis des Glücks ist, wenn es gelingt, ein wenig Ehefrau, ein wenig Mutter und ein wenig Frau zu sein.»

Eleonora Postizzi

Aber mit der Ankunft von Luce im März hat sich die Lage etwas verkompliziert. Selbständigerwerbend zu sein hat grosse Vorteile, aber auch Nachteile. Wenn du für einen Arbeitgeber arbeitest, musst du zwangsläufig die Kinder in eine Krippe geben oder zur Grossmutter bringen, und oft hast du dabei ein schlechtes Gewissen. Wenn du zu Hause am Computer arbeitest, begreift niemand, dass du arbeitest, und du wirst ständig von einem Streit oder einer Waschmaschine unterbrochen oder du bekommst zu spüren, dass dein Kind nicht einschlafen kann oder einfach gerade deine Nähe braucht. Wenn du ins Büro gehst, hast du bezahlten Mutterschaftsurlaub und weisst, ab welchem Datum du wieder arbeiten gehst. Wenn du zu Hause arbeitest, musst du die Mutterschaft selber managen, und letztlich setzt du nie vollständig aus. Andererseits kannst du so stets bei deinen Kindern sein. Wenn du ins Büro gehst, hast du vier oder sechs oder acht Stunden, in denen du an dich denkst. Morgens kleidest du dich an, schminkst dich und bist ein wenig mehr einfach Frau. Wenn du zu Hause arbeitest, besteht die Gefahr (vor allem nach der Geburt), dass du deine Tage im Trainingsanzug verbringst und an allem knabberst, was dir gerade in die Finger kommt. Kurz: Wir verstehen uns.

Ob du selbständig oder angestellt arbeitest – wenn du Kinder hast, musst du deinen Tagesablauf ein wenig überdenken. Und wir haben noch gar nicht vom Eheleben oder von Hobbys gesprochen! Da ist klar, dass du Job und Geldverdienen manchmal zurückstellen musst. Aber immerhin beruhigt mich der Gedanke, dass meine Vorsorgesituation geregelt ist. Das gibt mir den Freiraum, in aller Ruhe die Balance zwischen meinen drei Ichs zu finden: Dank der privaten Vorsorge kann ich jeden Monat etwas Geld beiseitelegen für später. Und das ist einfach ein gutes Gefühl.

Aber jetzt ist der Moment gekommen, wieder aktiv zu werden. Los gehts! Mehr Eindrücke aus meinem vielseitigen Alltag findest du auf meinem Instagram-Account.

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