Unsere KMU

Der Traum vom eigenen KMU

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen ch.axa.i18.share.google Auf LinkedIn teilen Auf Xing teilen Auf Pinterest teilen Per Email teilen

Sie sind das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft: Kleine und mittlere Unternehmen. Knapp 600’000 KMU gibt es hierzulande. Eins davon ist die Schreinerei LERI in Zürich. Im Interview verrät uns der Inhaber Arbnor Begaj, wie man sich im Schweizer KMU-Alltag zurechtfindet. 

KMU machen 99 Prozent aller Schweizer Betriebe aus und beschäftigen zwei Drittel aller erwerbstätigen Personen. Wir leben wahrlich in einem KMU-Land. Um den Schweizer Unternehmergeist zu würdigen, erklärte die Credit Suisse den 20. Februar zum «Tag der Unternehmer» ­– pünktlich zum 200. Geburtstag von Alfred Escher.

Ein KMU-Betrieb mitten im Grossstadtdschungel

Insbesondere die Schreinerbranche prägt mit über 50'000 Beschäftigten die Erfolgsgeschichte der Schweizer KMU. Dazu gehört auch die Schreinerei LERI. Mitten im Zürcher «Chreis Cheib» treffen wir Arbnor Begaj. Der Geschäftsführer hat eine Traditionsschreinerei im Januar 2019 übernommen und beschäftigt drei Mitarbeiter. 

Ein Schreinermeister im Büro

Vorbei an unzähligen Schraubenziehern, Holzsägen und riesigen Hobelmaschinen führt uns Arbnor Begaj an einem sonnigen Wintertag in den dritten Stock. Dort befindet sich sein Büro. Anfang Jahr verbringt der Schreinermeister mehr Zeit am Schreibtisch als in der Werkstatt: «Ich muss den Jahresabschluss vorbereiten», so der gebürtige Walliser mit kosovarischen Wurzeln. Vor zwölf Jahren zog er nach Zürich. In der grössten Schweizer Stadt sei es viel einfacher, sein Handwerk erfolgreich auszubauen, so seine Begründung.

Wir haben dem Unternehmer auf den Zahn gefühlt, mit ihm über die Chancen und Herausforderungen des KMU-Alltags gesprochen und herausgefunden, was hinter dem Firmennamen LERI steckt.

5 Fragen an ein Schweizer KMU

Herr Begaj, bei der Gründung Ihres Unternehmens haben Sie einen bestehenden Betrieb übernommen. Haben Sie auch daran gedacht, eine ganz neue Firma aus dem Boden zu stampfen?

Einen passenden Standort für eine neue Schreinerei zu finden, war für mich nicht realisierbar. Meine Maschinen brauchen sehr viel Platz. Und der Kauf von neuen Geräten wäre finanziell enorm aufwändig gewesen. Da war es viel einfacher, eine altbewährte Schreinerei zu übernehmen, statt bei null anzufangen. Die Kunden des Vorgängerbetriebs haben mich sehr schnell als ihren neuen Schreiner akzeptiert, obwohl sie mich vorher nicht kannten.

Sie haben vorher als Angestellter in einer Schreinerei gearbeitet und führen jetzt eine eigene Firma. Was hat sich verändert?

Der Stress (lacht). Nein, im Ernst: Der grösste Unterschied ist die Freiheit, die man als eigener Chef hat. Ich kann alles selber entscheiden, ohne mich rechtfertigen zu müssen. Die Schattenseite ist jedoch die Ungewissheit. Man fragt sich: Habe ich morgen und übermorgen genug Aufträge, um die Löhne im Unternehmen zu sichern? Als Angestellter macht man sich diese Gedanken nicht.

Was bereitet Ihnen als Inhaber einer Schreinerei am meisten Kopfzerbrechen?

Zurzeit herrscht auf dem Schweizer Schreinermarkt ein enormer Preiskampf. Das macht es schwierig, neue Kunden an Land zu ziehen. Gerade in unserer Branche entscheidet vor allem der Preis. Zürich ist teurer als viele unserer Nachbaskantone und dies spiegelt sich auch im Preis wider.  Löhne, Miete und Material sind hier teurer. Und wir arbeiten immer mit Schweizer Lieferanten, weil wir so die beste Qualität gewährleisten können.

Am 20. Februar ist Tag der Unternehmer. KMU gelten als das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Wie anspruchsvoll ist es, in der Schweiz eine eigene Firma zu gründen und zu führen?

Die Firmengründung in der Schweiz ist tatsächlich ziemlich einfach. Die Behörden legen hier kaum Steine in den Weg. Allerdings muss ich leider zugeben, dass ich nach der Gründung etwas alleine dastand. Ich habe keine Unterstützung erhalten ­– weder finanziell noch auf eine andere Art ­– und wusste auch nicht, wohin ich mich wenden sollte. Welche Versicherung brauche ich? Wie funktioniert das mit dem Jahresabschluss? Brauche ich eine Pensionskasse? Es war sehr schwierig, sich die Informationen zusammenzusuchen.

  • Teaser Image
    Versicherungs-Check für KMU

    Sie gründen eine Firma und wissen nicht, welche Versicherungen Sie benötigen? Mit dem Versicherungs-Check der AXA werden Sie sofort wissen, was Sie wirklich brauchen.

    Jetzt Check starten

Eine letzte Frage: Wie sind Sie zum Namen Leri gekommen?

Der Name ist zusammengesetzt aus den jeweils zwei ersten Buchstaben der Vornamen meiner zwei Kinder. 

Vielen Dank für das Gespräch!

KMU ist nicht gleich KMU

Von der Schreinerei über die Schokoladenmanufaktur bis hin zum Online-Hofladen – die Kunden der AXA kommen aus allen Bereichen und Branchen. Diese Vielfalt haben wir in unserer letztjährigen KMU-Kampagne aufgezeigt.

In den Videoportraits erzählen KMU-Kunden von ihren Erfahrungen mit der AXA. So auch Amanda Odermatt, Gründerin von Amode. Sie berichtet, wie sie sich mit dem Startup-Paket der AXA den Traum von der eigenen Firma verwirklichte oder Lukas Voegele, Geschäftsführer von Graf Kaffee. Er erzählt von einer Staubexplosion in der Rösterei und wie der Ausfall der Anlage verhindert werden konnte.

Diese und weitere Geschichten unserer KMU-Kunden sind der beste Beweis für die Qualität der Versicherungslösungen der AXA. Wie die ganze Kampagne aussah und welche anderen KMU auch Teil unserer Community sind, sehen Sie hier: www.axa.ch/unsere-kmu

Jedes dritte KMU ist bei der AXA versichert

Die Kunden der AXA kommen aus allen Bereichen und Branchen

AXA & Sie

Kontakt Schaden melden Stellenangebote Medien Broker myAXA Garagen-Portal Kundenbewertungen Newsletter abonnieren

AXA weltweit

AXA weltweit

In Kontakt bleiben

DE FR IT EN Nutzungshinweise Datenschutz © {YEAR} AXA Versicherungen AG

Wir verwenden Cookies und Analyse Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und die Werbung von AXA und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutz