Vorsorge

Pensionskasse: Sind unsere Renten in Gefahr?

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Unsichere Anlagerenditen, Negativzinsen und eine hohe Lebenserwartung stellen die Pensionskassen vor Herausforderungen. Wie reagieren sie auf die veränderten Rahmenbedingungen? Wir zeigen Hintergründe auf und geben Tipps zur persönlichen Vorsorge.

Die Schweizer Pensionskassen stehen unter Druck: Einerseits leben die Menschen immer länger – die durchschnittliche Lebensdauer nach dem 65. Altersjahr beträgt mittlerweile mehr als 20 Jahre. Andererseits ist es mit den aktuell rekordtiefen Zinsen praktisch unmöglich, die notwendigen Renditen zu erwirtschaften. Die Kombination beider Entwicklungen führt zu Finanzierungsproblemen bei den Renten.​

Die Pensionskassen bieten nach wie vor ​allen Neurentnern eine lebenslange Garantie – dies, obwohl das zur Verfügung stehende Geld begrenzt und die Zukunft höchst unsicher ist. Das Credo: Die versprochenen Altersrenten sollen um jeden Preis weiterhin ausbezahlt werden können.

Was tun die Pensionskassen?

Noch sind die Pensionskassen gesund. Doch sie ergreifen bereits erste Massnahmen, um es auch weiterhin zu bleiben. Nachfolgend stellen wir Ihnen zwei Stossrichtungen vor:

Senkung des Umwandlungssatzes

Viele Pensionskassen senken den Umwandlungssatz, zum Teil sogar deutlich. Die Folge davon sind spürbar tiefere Renten. Kompensiert werden können diese durch zusätzliche Sparbeiträge oder freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse. Auch nimmt dadurch die Bedeutung der privaten Vorsorge zu.

Dynamische Altersvorsorge

Einzelne Pensionskassen setzen stattdessen auf eine variable Rentenhöhe. Erst wenige Pensionskassen, z. B. jene von PricewaterhouseCoopers (PwC), gehen diesen Weg. Die dynamische Altersvorsorge berücksichtigt die laufenden Veränderungen bezüglich Rendite (Anlageerträge) und Lebenserwartung. Die Rente besteht hier aus zwei Bausteinen: einem etwas tieferen, fixen Rententeil und einem Bonusteil. Letzterer ist ergebnisabhängig. Bei einer guten Anlagerendite ist der Bonusteil grösser, bei einer weniger guten hingegen kleiner. Im Endeffekt wird auch bei diesem Modell die garantierte Rente künftig geringer ausfallen. Somit übernehmen jüngere und ältere Generationen gemeinsam die Verantwortung.

Die zwei Varianten zeigen: Pensionskassen müssen kreativer und innovativer werden. Denn sie wollen die sich abzeichnenden Finanzierungsprobleme rechtzeitig in den Griff bekommen.

Was können Sie tun, um Ihre private Vorsorge zu optimieren?

Arbeitnehmende müssen weiterhin mit sinkenden Renten rechnen. Dank ergänzender Massnahmen können Sie aber immerhin Gegensteuer geben:

  • Investieren Sie in alternative Anlagen. Je nach finanziellem Spielraum und Anlagedauer werfen Edelmetalle, Aktien oder Immobilien interessante Renditen ab.
  • Arbeiten Sie freiwillig weiter, obwohl Sie das Rentenalter erreicht haben. Im Rahmen einer flexiblen Pensionierung könnten Sie z. B. Ihr Pensum schrittweise reduzieren.
  • Sparen Sie privates Alterskapital an, um später die Leistungen von AHV und Pensionskasse zu ergänzen – z. B. mit regelmässigen Beiträgen in die steuerbegünstigte Säule 3a. 

Ob Sie sich für ein Bankprodukt, eine Versicherungslösung oder eine andere Alternative entscheiden, spielt letztlich keine grosse Rolle. Wichtig ist, dass Sie sich frühzeitig Gedanken über ergänzende Massnahmen machen. Die Beraterinnen und Berater der AXA zeigen Ihnen gerne Möglichkeiten auf, Ihre Rente aufzubessern.

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