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Gründung und Innovation

Coworking, Homeoffice, «Hoffice» – würden Sie Ihr Homeoffice teilen?

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Viele Arbeitnehmende wünschen sich zunehmend flexible Arbeitsort-Modelle. Bürogemeinschaften, die Coworking bieten, sind eine gute Alternative zum Homeoffice. Eine spannende Mischung aus Homeoffice und Coworking ist das in Schweden erfundene «Hoffice».

Flexible Arbeitsmodelle sind bei Arbeitnehmern stark gefragt und werden seitens von Firmen immer mehr ausgebaut. Gemäss einer Studie des Beratungsunternehmens Deloitte arbeitet bereits fast jeder dritte Schweizer mindestens einen halben Tag pro Woche im Homeoffice – Tendenz steigend. Die Vorteile dieser flexiblen Möglichkeiten sind vielfältig: Gesteigerte Produktivität und Kreativität sind ein grosser Pluspunkt, der mit der verbesserten Konzentration aufgrund der ruhigen Umgebung erklärt werden kann. Doch genau da lauern auch potenzielle Nachteile: Die Arbeit von zu Hause aus kann sich negativ auf die Zusammenarbeit im Team und die Kommunikation innerhalb des Unternehmens auswirken. Ebenso können sich Arbeitende im Homeoffice isoliert fühlen.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, den Arbeitsplatz in ein Café mit WLAN zu verlegen. Oft sind solche Lokalitäten jedoch sehr lärmintensiv und können wegen des Konsumationszwangs mit der Zeit ein Loch ins Budget reissen. Mit Coworking-Spaces, den Bürogemeinschaften, die Büroplätze flexibel auf Stundenbasis anbieten, oder dem «Hoffice»-Prinzip wird der drohenden Isolation auf kostengünstigere Art entgegengewirkt.

Coworking: Das Arbeitsplatz-Modell der Zukunft?

Coworking-Angebote wie der Impact-Hub in Zürich vermieten Arbeitsplätze inklusive der ganzen Infrastruktur. Im Gegensatz zum Homeoffice profitiert man in diesen Bürogemeinschaften von der Gelegenheit des Sich-Vernetzens mit anderen Unternehmern und Freelancern. So arbeitet man zwar nicht zwingend am gleichen Projekt, hat aber trotzdem die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch. Dieser kann inspirierend wirken und fördert den zwischenmenschlichen Kontakt. Die Arbeitsplätze lassen sich stunden-, wochen- oder auch monatsweise mieten und ermöglichen so eine grosse Flexibilität.

«Hoffice»: Das eigene Homeoffice teilen

In Skandinavien wurde mit «Hoffice» ein weiteres Modell der Zusammenarbeit kreiert. Die beiden Schweden Christofer Gradin Franzen und Johline Zandra haben eine Community gegründet, die zum Ziel hat, dass Menschen ihr Homeoffice teilen. Die beiden Gründer luden als Versuch Interessierte in ihr Homeoffice zum gemeinsamen Arbeiten ein. Dabei wurden klare Regeln definiert: Am Morgen nehmen alle Teilnehmer gleichzeitig ihre Tätigkeit auf. Damit eine gewisse Tagesstruktur vorhanden ist, wird in Blöcken à 45 Minuten gearbeitet. Danach folgt eine zehnminütige Pause, die für den gegenseitigen Austausch, etwas Stretching oder auch zur Meditation genutzt wird. Im Anschluss wird fokussiert weitergearbeitet – im Wohnzimmer oder in der Küche der Anbieter. Meistens werden auch die Mittagessen gemeinsam eingenommen.

Mehr als nur den Arbeitsplatz teilen

Die befragten Teilnehmer äusserten sich alle sehr positiv zu diesem Zusammenarbeits-Experiment und die «Hoffice»-Community in Europa wächst stetig. Im «Hoffice» wird nicht nur der Arbeitsplatz geteilt, sondern es werden auch gezielt zeitliche Freiräume für den Ideenaustausch geschaffen. Dank der heimischen Atmosphäre ist die Kommunikation innerhalb der Arbeitsgruppe meist locker und unkompliziert.

Ob Coworking, Homeoffice oder «Hoffice» – all diese Ansätze ermöglichen flexibles Arbeiten ausserhalb einer Firma. Welches Modell das grösste Zukunftspotenzial hat, wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

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