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So surfen Sie sicherer im Internet

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Das Internet ist schon längst kein Neuland mehr. Wir suchen nach Produkten, präsentieren uns auf Social-Media-Plattformen und Jobbörsen, wir treffen virtuell Menschen. Die Daten, die wir dabei von uns preisgeben, sind unwiderruflich gespeichert.

Es empfiehlt sich deshalb, einige Verhaltensregeln zu beachten:

Fotos auf Social Media

Hochgeladene Fotos, die Sie und/oder andere Personen in ausgelassener Stimmung, in heiklen Situationen oder in sehr privatem Umfeld zeigen, könnte jeder sehen, z. B. auch ein Vorgesetzter. Überlegen Sie bei jedem Foto, ob es wirklich jeder sehen darf. Denken Sie dabei auch an Freunde und Bekannte, die eventuell auf dem Bild zu sehen sind.

Job- und Datingplattformen

Achtung bei Job- oder Dating-Plattformen! Grundsätzlich gilt das Prinzip: Fühlen Sie sich wohl beim Gedanken, dass Ihre Informationen und Fotos Ihr Nachbar oder eine beliebige andere Person sehen könnte?

Speichern von Daten im Internet (Cloud)

Sie können nie 100%-ig sicher sein, dass keine Unbefugten Ihre Daten einsehen. Deshalb gilt besondere Vorsicht beim Hochladen von Unterlagen. E-Mails sind wie Postkarten. Genauso wie der Briefträger könnten die Mitarbeiter Ihres E-Mail-Anbieters oder im geschäftlichen Umfeld die IT-Mitarbeitenden Ihre Nachrichten jederzeit einsehen. Denken Sie daran, wenn Sie private Informationen verschicken.

Online-Käufe

Informieren Sie sich vorgängig über Kündigungsfristen und Rückgabemöglichkeiten. Schnell ist man z.B. an ein Abo mit langen Laufzeiten und automatischer Verlängerung gebunden.

Öffentliches WLAN

Rufen Sie, bei öffentlichen Verbindungen in Cafés oder sonstigen Hotspots die Seiten im Web nur über die sichere HTTPS-Verbindung auf – selbst wenn diese passwortgeschützt sind. Den öffentlichen Verbindungen fehlt in der Regel die notwendige Verschlüsselung. So ist es für Datendiebe ein Leichtes, an persönliche Daten zu gelangen.

So schützen Sie Ihre Kinder vor Gefahren im Internet

Besonderer Schutz gilt den Kindern. Klären Sie sie frühzeitig über die Gefahren im Internet auf und treffen Sie zusammen mit Ihrem Kind Vorsichtsmassnahmen.

  • Überprüfen oder erstellen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind seine Profile auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram usw. und besprechen Sie mit ihm, welche Daten heikel sein könnten. Behalten sie die Aktivitäten danach im Auge.
  • Einmal hochgeladene Fotos können beliebig gespeichert und weiterverbreitet werden. Machen Sie Ihrem Kind die Konsequenzen bewusst. Nichts bleibt privat.
  • Online gepostete Lästereien über die Schule, Lehrer, Kollegen oder die Lehrstelle landen rasch bei Mitschülern, dem Lehrer oder dem Chef. Das kann weitreichende Folgen haben.
  • Installieren Sie eine Kinderschutz-Software auf allen Computern der Familie und nutzen Sie die Kinderschutzeinstellungen auf Smartphones und Tablets. Dies kann helfen Ihre Kinder vor zweifelhaften Chatrooms, illegalen Online-Foren sowie pornografischen und gewaltverherrlichenden Seiten zu schützen.
  • Online-Käufe lassen sich meist nicht rückgängig machen. Weisen Sie Ihre Kinder an, ohne Sie kein Online-Shopping zu machen.
  • Cyber-Mobbing: Sensibilisieren Sie Ihr Kind dafür, kein Täter zu werden. Wird es zum Mobbing-Opfer, holen Sie Hilfe bei spezialisierten Stellen wie 147.ch.
  • Chat-Bekanntschaften: Machen Sie Ihre Kinder darauf aufmerksam, dass sich hinter dem vermeintlich Gleichaltrigen im Chat jeder verbergen könnte. Deshalb gilt: Bei fremden Personen keine persönlichen Details preisgeben. Grösste Vorsicht gilt bei einer Verabredung mit einer Chat-Bekanntschaft!