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Vorsorge

Wenn die Renten der Pensionskassen sinken

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Weil die Menschen immer älter werden, muss das Sparkapital aus der Pensionskasse für immer mehr Jahre reichen. Kurz: Die Höhe der jährlich ausbezahlten Rente sinkt. Mit den richtigen Massnahmen lässt sich dies ausgleichen.

Die AHV soll im Alter die Existenzkosten decken und die Pensionskasse die Fortsetzung der bisherigen Lebenshaltung gewährleisten. So steht es in der Bundesverfassung. Nur wissen wir alle, dass dies heute nicht mehr zutrifft. Seit der Einführung des Obligatoriums für Pensionskassen 1985 ist die Lebenserwartung der 65-Jährigen um mehr als vier Jahre gestiegen. Das angesparte Kapital muss heute also für eine deutlich längere Zeit ausreichen (siehe Grafik).

Entwicklung Altersguthaben

Da die durchschnittliche Lebenserwartung von 65-Jährigen bei über 20 Jahren liegt, reicht das angesparte Alterskapital nicht mehr. Heute werden die Renten zum Teil auf Kosten der jüngeren Generationen finanziert.

Höheres Lebensalter als Herausforderung für alle

Um die damit verbundenen Änderungen rechtzeitig anzugehen, hat der Bundesrat dem Parlament die Reform «Altersvorsorge 2020» vorgelegt. Ein wichtiges Thema darin ist der Umwandlungssatz (kurz: Altersguthaben × Umwandlungssatz = jährliche Rente). Als 1985 in der Schweiz das Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) in Kraft gesetzt wurde, lag der Umwandlungssatz bei 7,2%. Im Zuge der 1. BVG-Revision wurde er ab 2004 schrittweise auf 6,8% gesenkt. Zur Debatte steht jetzt, dass er weiter auf 6% gesenkt werden soll. Konkret heisst dies: Da die Rente länger ausbezahlt werden soll, muss das dafür vorhandene Geld auf mehr Jahre verteilt werden. Die Folge: Die Höhe der jährlichen Rente sinkt.

Die Solidarität zwischen den Generationen steht auf dem Spiel

Würde der Umwandlungssatz gleich bleiben wie bisher, hätte dies zur Folge, dass die jüngeren Generationen den älteren die statistisch deutlich zu hohe Rente noch stärker quersubventionieren müssten, als dies heute schon der Fall ist. Dies widerspricht jedoch dem Gebot der Generationenfairness sowie dem Grundgedanken der 2. Säule.

Wie lässt sich die persönliche Altersvorsorge optimieren?

Noch ist ungewiss, welches die Konsequenzen der Reform «Altersvorsorge 2020» sein werden. Es ist jedoch absehbar, dass die hohen Pensionskassenrenten in Zukunft unter Druck geraten dürften. Wer also nach der Pensionierung die bisherige Lebenshaltung fortsetzen möchte, sollte die private Vorsorge ausbauen. Für diese – man nennt sie auch die 3. Säule – gibt es sehr viele Möglichkeiten. Da die optimale Vorsorge stark von der individuellen Situation abhängig ist, empfiehlt es sich, eine Fachperson beizuziehen. Die Beraterinnen und Berater der AXA stellen Ihnen ihr Wissen und ihre Erfahrung auf diesem Gebiet jederzeit gerne zur Verfügung.