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Unterwegs

Müdigkeit am Steuer verringert die Fahrtüchtigkeit

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Wer übermüdet ist, gehört nicht ans Steuer. So einfach das klingt, so schwierig ist es manchmal einzuhalten. Doch am Steuer ausgeruht zu sein, kann Leben retten: Denn bis zu 20 % der Todesfälle im Strassenverkehr sind auf Müdigkeit zurückzuführen.

Fakten zum Fahren bei Müdigkeit

Müdigkeit wirkt wie Alkohol
Wer müde fährt, kann sein Fahrverhalten nicht mehr richtig einschätzen. Schon 17 Stunden ohne Schlaf entsprechen einem Alkoholgehalt von 0,5 Promille. Wer sich gar nach 24 Stunden Schlafentzug ans Steuer setzt, dessen Fahrleistung ist so schlecht, als hätte er knapp 1,0 Promille Alkohol im Blut.

Vorsicht nachts und nach dem Mittag
Unser Körper hat eine innere Uhr, die unsere Wach- und Schlafphasen regelt. Zwischen 2 und 5 Uhr morgens sowie um 14 Uhr nachmittags verlangt der Körper am stärksten nach Schlaf. Exakt zu diesen Zeiten passieren am meisten Unfälle wegen Müdigkeit. Wer dann fährt, sollte besonders ausgeruht sein.

Sekundenschlaf kann fatale Folgen haben
Viele Menschen glauben, sie würden beim Autofahren merken, wenn sie kurz vor dem Einschlafen sind. Ein fataler Irrtum. Zwar merkt man, wenn man müde ist, doch der Zeitpunkt des Einnickens lässt sich nicht vorhersagen – er kommt plötzlich. Fahrer, die einen Unfall verursacht haben, unterschätzten oft, wie schläfrig sie zuvor waren. Und schon eine Sekunde Schlaf am Steuer kann tödlich enden.

Kaffee, Energy Drinks, laute Musik, offenes Fenster
Manch ein Fahrer versucht, der Müdigkeit ein Schnippchen zu schlagen. Laute Musik oder ein offenes Fenster wirken aber kaum dagegen. Energy Drinks oder Kaffee können dank ihres Koffeingehalts helfen – jedoch nur kurzfristig. Gegen grosse Müdigkeit sind auch sie machtlos. Und sobald die Wirkung des Koffeins nachlässt, ist man meist schläfriger als zuvor.

Das wirkt gegen Müdigkeit am Steuer

Die beste Prävention gegen Müdigkeit am Steuer: Sich nur ausgeschlafen und mit null Promille Alkohol ans Steuer setzen!

  • Verzichten Sie auf das Fahren, wenn Sie müde sind oder spät in der Nacht zurückfahren müssten.
  • Fahren Sie möglichst nicht in der zweiten Nachthälfte, wenn der Körper auf Schlaf eingestellt ist.
  • Alkohol und schweres Essen machen müde – verzichten Sie vor einer längeren Fahrt darauf.
  • Halten Sie sofort an, wenn Sie schläfrig werden. Bewegen, strecken und entspannen Sie sich. Gönnen Sie sich einen Turboschlaf von 15 Minuten. Klären Sie Schlafprobleme ärztlich ab. Schnarchen oder häufige Müdigkeit tagsüber könnten auf Schlafapnoe hindeuten.
  • Fahren Sie nicht länger als zwei Stunden am Stück.
  • Schlafen Sie vor einer Fahrt in die Ferien ausreichend – und fahren Sie nicht nachts zu einer Zeit, zu der Sie normalerweise schlafen.

Quelle: Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), ADAC München

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