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Autofahren im Alter: Das müssen Sie wissen

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Zwar haben langjährige Autofahrer oft mehr Erfahrung auf der Strasse – mit zunehmendem Alter sinken aber Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit. Mit dem Beachten folgender Tipps sind auch Senioren sicherer unterwegs.

Wussten Sie eigentlich, dass …

… man zu einer Kontrollfahrt mit einem Fahrprüfungsexperten aufgeboten werden kann? Bestehen Bedenken zur Fahreignung, kann das Strassenverkehrsamt eine solche Fahrt anordnen.

… es auch Führerscheine mit Beschränkungen gibt? Wer einen solchen Ausweis besitzt, darf nur bestimmte Strecken, nur zu bestimmten Zeiten fahren oder eine bestimmte Geschwindigkeit nicht überschreiten.

… jeder ab dem 70. Altersjahr alle zwei Jahre ärztlich seine Fahrtauglichkeit bestätigen lassen muss? Beim Hausarzt wird geklärt, ob der Lenker die medizinischen Mindestanforderungen erfüllt, um ein Fahrzeug zu führen. Eine Initiative aus dem Jahr 2016 fordert, diese Altersgrenze von 70 auf 75 zu erhöhen.

… wenn ein Arzt an der Fahrtauglichkeit zweifelt, Partner und Familie hinzugezogen werden können? Diese fungieren beispielsweise als Zeugen, wenn regelmässigere ärztliche Kontrollen festgelegt werden.

… es Fahrauffrischungskurse speziell für Senioren gibt? Diese Fahrtrainings sind darauf ausgelegt, Menschen im höheren Alter wieder fit für die Strasse zu machen, und geben vielen ein Gefühl von Sicherheit zurück.

… betagte Menschen gar nicht mehr Unfälle verursachen als Junglenker? Sie legen im Durchschnitt nämlich weniger Kilometer zurück, gehen weniger Risiken ein und fahren ruhiger.

… ab 65 die Gefahr steigt, bei einem Unfall schwer verletzt oder gar getötet zu werden? Gründe dafür sind, dass Senioren verletzlicher sind. Zudem sind sie vor allem innerorts und auf Landstrassen unterwegs, wo es häufiger zu Unfällen kommt.

Das Wichtigste ist, dass Sie sich im Alter nur ans Steuer setzen, wenn Sie sich zu 100% fit fühlen. Je älter man wird, desto mehr schwinden Muskelkraft, Beweglichkeit und die allgemeine Mobilität – das kann sich auf die Fahrtüchtigkeit auswirken. Bei Senioren verschlechtert sich zudem das Sehvermögen. Das kann zum Risikofaktor werden, da etwa 90% der Informationen beim Autofahren von den Augen wahrgenommen werden. Auch nimmt mit dem Alter die Reaktionszeit zu, was zu falschem oder zu langsamem Reagieren in gefährlichen Verkehrssituationen führen kann.

Damit Sie sich auch im höheren Alter auf der Strasse wohlfühlen, beachten Sie folgende Tipps:

  • Fahren Sie auf keinen Fall, wenn Sie sich schlecht fühlen.
  • Halten Sie regelmässige Arztkontrollen ein.
  • Vermeiden Sie Stosszeiten.
  • Legen Sie auf langen Fahrten regelmässig Pausen ein.
  • Verzichten Sie auf Fahrten bei schlechter Witterung oder schwierigen Lichtverhältnissen.
  • Frischen Sie Ihre Fahr- und Autokenntnisse regelmässig in Kursen auf.

Wir wünschen gute, sichere Fahrt!