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Unterwegs

Eingeschneit in den Bergen: Wer übernimmt die Zusatzkosten?

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Der Winter hat die Schweiz fest im Griff. Das Wetter ist unberechenbar und erste Schweizer Skiorte sind bereits von der Aussenwelt abgeschnitten. Was im ersten Moment aufregend klingt, generiert jedoch Zusatzkosten. Wer übernimmt in diesem Fall die zusätzlichen Auslagen für den verlängerten Aufenthalt?

Nach verhaltenem Start hat der Winter nun definitiv Einzug gehalten. Wegen ausserordentlicher Schneemengen herrscht in Disentis und Sedrun grosse Lawinengefahr und die Zufahrtswege wurden vorsorglich gesperrt. Ortsansässige und Feriengäste sitzen fest.

Eine Ausnahmesituation wie diese verursacht Umtriebe und Zusatzkosten: Es muss die Unterkunft verlängert, der Arbeitgeber informiert und die Rückreise neu geplant werden. Da kann die Freude über die weisse Pracht schnell verfliegen.

Welche Kosten die Reiseversicherung übernimmt  und ob zusätzliche Ferientage bezogen werden müssen, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Ausreise nicht möglich: Was bezahlt die Reiseversicherung?

Bei unfreiwillig verlängertem Aufenthalt übernimmt die Reiseversicherung der AXA die Zusatzkosten für Unterkunft und Verpflegung bis max. CHF 1000.− pro versicherte Person.

Sind sämtliche Zufahrtswege gesperrt und eine Ausreise mit dem Helikopter möglich, übernimmt die AXA die Kosten für diese Alternative, sofern damit die Gesamtkosten für den Aufenthalt gemindert werden können.

Bei bereits gekauften Skipässen, gemieteter Skiausrüstung oder gebuchten Skikursen wenden Sie sich bitte an den Anbieter. In der Regel kann in solchen Ausnahmesituationen eine Kulanzlösung gefunden werden. Wir unterstützen Sie gerne beratend.

Anreise nicht möglich: Welche Kosten werden zurückerstattet?

Wenn die Anreise wegen gesperrter Zufahrtswege nicht angetreten werden kann, erstattet die Reiseversicherung der AXA folgende Kosten zurück:

  • Auslagen für die Unterkunft

  • Auslagen für die Anreise mit den ÖV

  • Kosten für bereits gekaufte Skipässe

  • Kosten für bereits gebuchte Skikurse und gemietete Skiausrüstung

Nicht rechtzeitig zurück am Arbeitsplatz: Muss ich zusätzliche Ferientage beziehen?

Carole Kaufmann Ryan, Rechtsanwältin für Arbeitsrecht bei der AXA ARAG: «Wer aufgrund höherer Gewalt zu spät aus den Ferien zurückkehrt, muss zusätzliche Ferientage beziehen oder einen Lohnabzug in Kauf nehmen, auch wenn ihn kein Verschulden trifft. Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss Art. 324a OR besteht nur bei Behinderungen des Arbeitnehmers aus Gründen, die in seiner Person liegen (z.B. Krankheit, Unfall, Militär). In Absprache mit dem Arbeitgeber besteht eventuell die Möglichkeit der Kompensation mit Überstunden.»

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