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Drohnen – fünf Dinge, die du wissen solltest

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Drohnen liegen im Trend. Vom Hobbypiloten bis zum professionellen Unternehmer – immer mehr Foto- und Filmbegeisterte nutzen die wendigen Flugobjekte. Doch längst nicht jeder Drohnenpilot kennt die Regeln und Gefahren.

Das Marktforschungsunternehmen GfK gab im Februar 2018 bekannt, dass im vergangenen Jahr in der Schweiz rund 73’200 Drohnen verkauft wurden. Schätzungsweise besitzen nun rund 100'000 Schweizer Haushalte eine oder mehrere Drohnen.

Besitzt du schon eine Drohne oder spielst du mit dem Gedanken, eine zu kaufen? Dann findest du hier die wichtigsten Infos und Tipps, damit du möglichst lange schadenfrei und sicher mit deiner Drohne Spass haben kannst:

Sichtkontakt zur Drohne – das A und O

Ohne Bewilligung vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) dürfen Drohnen mit einem Maximalgewicht von 30 Kilogramm nur mit Sichtkontakt geflogen werden. Dies bedeutet, dass du die Drohne während des Flugs immer im Blick haben musst. Sehr hilfreich kann es sein, wenn du dir als Drohnenpilot zusätzlich einen Helfer organisierst, der mit dir gemeinsam die Drohne stets im Auge behält und dich bei Gefahr warnen und unterstützen kann.

Eine Bewilligung vom BAZL braucht es, wenn du deine Drohne mit einem Feldstecher oder einer Virtual-Reality-Brille fliegen willst. Die Bewilligungspflicht entfällt, wenn du eine zweite Person dabei hast, die den Sichtkontakt hält und im Notfall die Kontrolle über die Drohnensteuerung übernehmen kann.

Achtung: Hier sind Drohnen verboten

Generell gibt das BAZL aus Sicherheitsgründen vor, dass Drohnenpiloten nicht über Menschenansammlungen (mehrere Dutzend, dicht beieinander stehende Personen) fliegen dürfen, wenn nicht mindestens 100 Meter Sicherheitsabstand gewährleistet sind. 

Vor jedem Flug solltest du überprüfen, ob du an diesem Ort deine Drohne fliegen lassen darfst. Denn in der Schweiz sind sogenannte Sperrzonen definiert. Solche Sperrzonen befinden sich vor allem bei zivilen und militärischen Flugplätzen, aber auch über gewissen Wasser- und Zugvogelreservaten sowie schweizerischen Nationalparks. Je nach Sperrzone gelten unterschiedliche Flugverbote oder Einschränkungen.

Auch bezüglich Flughöhe gibt es Beschränkungen. Da Motorflugzeuge eine Mindestflughöhe von 150 Meter einhalten müssen, empfiehlt es sich, Drohnen nicht höher als 140 Meter über Boden fliegen zu lassen. Informiere Dich auch über die diversen Richtlinien auf Gemeinde- und Kantonsebene.

Privatsphäre beachten beim Drohnenfliegen

Gemäss einer von der AXA durchgeführten Umfrage fühlen sich rund zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung von Drohnen gestört. Daher ist es wichtig, gewisse Punkte zu beachten, wenn du mit deiner Drohne Aufnahmen von Menschen machen willst. In der Schweiz gilt, dass jeder Mensch das Recht am eigenen Bild hat. Daher ist es wichtig, dass du bei Aufnahmen von Menschen, deren Gesichter erkennbar sind, jeweils die Betroffenen um Erlaubnis fragst.  Beachte beim Überfliegen von Privatgrundstücken in geringer Höhe, dass sich der Eigentümer in seiner Privatsphäre gestört fühlen könnte – auch durch allenfalls entstehende Lärmemissionen. Hole also im Zweifelsfall die Einwilligung deiner Nachbarn ein, bevor du über deren Garten fliegst.

Drohnen-Fluglizenz in Diskussion

Zurzeit wird in der Europäischen Union diskutiert, ob Laien- und professionelle Drohnenpiloten künftig eine Lizenz fürs Fliegen erwerben müssen. Sollte ein solches Gesetz in Europa in Kraft treten, würde sich dieses auch in der Schweiz durchsetzen. Im Moment können sich Drohnenpiloten freiwillig in der Schweiz vom Verband ziviler Drohnen SVZD zertifizieren lassen. Bis anhin haben jedoch gemäss dem Verband nur rund 250 Piloten eine SVZD-Lizenz erworben.

Wenn doch mal ein Schaden mit der Drohne passiert

Auch wenn du dich an alle Regeln, Richtlinien und Tipps hältst, kann es trotzdem passieren, dass deine Drohne abstürzt. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch grosse Schäden an Gegenständen und an der Drohne selbst verursachen. Das Gesetz gibt hier in der Schweiz vor, dass Drohnen mit einem Gewicht bis zu 500 Gramm nicht versichert werden müssen – wir als AXA empfehlen dies jedoch auch für die kleineren Modelle. Für Drohnen über 500 Gramm muss von Gesetzes wegen eine Haftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von einer Million Schweizer Franken abgeschlossen werden. Wir haben für dich innhehalb der Hausratversicherung eine umfassende Deckung konzipiert. Dank dem Zusatz «Verlust und Beschädigung» bist du bestens geschützt. Sollte deine Drohne einmal abstürzen, ersetzen wir sie dir innert 48 Stunden.

Da Prävention ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie ist, haben wir am 16. Juni einen Drohnen-Workshop für Fotografen veranstaltet. Hier konnten sich Interessierte an Workshops und Fachreferaten informieren und diverse Drohnen testen. Hier findest Du die Impressionen des Events:

Wichtige Infos rund um Drohnen

  • Häufig gestellte Fragen zu Drohnen (Quelle: BAZL)
  • Verhaltens-Kodex des Schweizerischen Verbands ziviler Drohnen
  • Self-Check Drohnenbewilligung
  • Und das sind die beliebtesten Drohnen mit einem Gewicht von deutlich über 500 Gramm: GoPro Karma (1950 gr), DJI Phantom 4 (1380 gr)
  • Passen die Wetterbedingungen für deinen nächsten Drohnenflug? Auf der App UAV Forecast gibt es nebst Wettervorhersagen auch Infos zu Windgeschwindigkeiten, GPS-Satelliten und Flugverbotszonen.
  • In den vom TCS angebotenen Drohnenkursen lernen sowohl angehende als auch erfahrene Drohnenpiloten den Umgang mit den Multikoptern. Die Kurse werden in Zusammenarbeit mit dem SVZD durchgeführt.
  • Erster Drohnen-Kongress an der ETH Zürich mit Europa-Premiere: Demonstration von Swiss U-Space, dem ersten landesweiten Luftverkehrsmanagement für Drohnen von Skyguide und AirMap.
    Zum Bericht des SRF
    Zum Bericht der NZZ
     

So können Drohnen versichert werden​

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